Meltdown & Spectre: Erste Sammelklagen auch gegen Apple eingereicht
Viele Prozessor-Hersteller, allen voran Intel, waren zuletzt von den CPU-Bugs Meltdown und Spectre betroffen. Auch für Apple dürften diese Schwachstellen nun zu einem großen Problem werden. Gegen den iPhone-Konzern wurden jetzt Klagen eingereicht, welche sich auf den Leistungsverlust durch aktuelle Sicherheits-Updates beziehen.
Schon seit einigen Wochen wurden viele Sammelklagen gegen Apple eingereicht, da der Takt von älteren iPhones mit vergleichsweise schwachem Akku gedrosselt wird. Obwohl diese Einschränkungen seit der iOS-Version 10.2.1 bestehen, hatte der Hersteller die eingebaute Verlangsamung erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Insgesamt handelt es sich um 45 Sammelklagen, wovon 39 Klageschriften den USA zugeordnet werden können.
Laut MacRumors bezieht sich mindestens eine kürzlich eingereichte Sammelklage erstmals eindeutig auf die Prozessor-Schwachstellen Meltdown und Spectre. Diese stellen einen Fehler auf Hardware-Ebene dar und betreffen einen großen Teil der aktuellen Computer und Smartphones. Durch von Apple veröffentlichte Sicherheits-Aktualisierungen gehe den Klägern zufolge auf ihren iPhones zwischen fünf und 30 Prozent Leistung des Geräts verloren. Doch tatsächlich gibt es abgesehen von einem Fall, welcher von einem Entwickler gemeldet wurde und das iPhone 6 betrifft, keine Belege für derartige Performance-Verluste.
Erst vor knapp zwei Wochen wurde bekannt, dass erste Sammelklagen gegen den Prozessorhersteller Intel bei US-amerikanischen Gerichten eingegangen sind. Die Kläger betonen hierbei, dass der Konzern die Bekanntmachung des Problems erheblich verzögert haben soll. In Israel ist außerdem eine Klage eingereicht worden, welche sich gegen Apple, ARM sowie Intel richtet und die mögliche Beeinträchtigung der Privatsphäre des Nutzers durch Attacken über die Sicherheitslücken als Begründung aufführt.
Siehe auch:
Meltdown & Spectre Die wichtigsten Fragen und Antworten WinFuture Update Packs Alle Sicherheitsupdate in einem Paket
Laut MacRumors bezieht sich mindestens eine kürzlich eingereichte Sammelklage erstmals eindeutig auf die Prozessor-Schwachstellen Meltdown und Spectre. Diese stellen einen Fehler auf Hardware-Ebene dar und betreffen einen großen Teil der aktuellen Computer und Smartphones. Durch von Apple veröffentlichte Sicherheits-Aktualisierungen gehe den Klägern zufolge auf ihren iPhones zwischen fünf und 30 Prozent Leistung des Geräts verloren. Doch tatsächlich gibt es abgesehen von einem Fall, welcher von einem Entwickler gemeldet wurde und das iPhone 6 betrifft, keine Belege für derartige Performance-Verluste.
Apple wurde im Juni 2017 informiert
Da der Chip-Hersteller ARM die eigenen Lizenznehmer bereits im Juni 2017 über die kritischen Sicherheitslücken unterrichtet haben soll, wusste Apple anscheinend ebenfalls schon seit einiger Zeit von den gefährlichen Schwachstellen. Somit wird dem iPhone-Hersteller vorgeworfen, dass die Öffentlichkeit bereits zu einem früheren Termin über Meltdown und Spectre informiert hätte werden müssen. Wann eine Entscheidung zur Zulassung der Sammelklagen getroffen wird, bleibt derzeit noch unklar.Erst vor knapp zwei Wochen wurde bekannt, dass erste Sammelklagen gegen den Prozessorhersteller Intel bei US-amerikanischen Gerichten eingegangen sind. Die Kläger betonen hierbei, dass der Konzern die Bekanntmachung des Problems erheblich verzögert haben soll. In Israel ist außerdem eine Klage eingereicht worden, welche sich gegen Apple, ARM sowie Intel richtet und die mögliche Beeinträchtigung der Privatsphäre des Nutzers durch Attacken über die Sicherheitslücken als Begründung aufführt.
Siehe auch:
- Das wird teuer: Erste Meltdown und Spectre-Sammelklagen gegen Intel
- CEO von Chipdesigner ARM: Meltdown und Spectre waren nur der Anfang
- Patches gestoppt: Intel hat auch Fehler in Meltdown-Updates gebaut
- Januar Surface-Firmware-Updates adressieren Meltdown und Spectre
- Microsoft: So leidet die Windows-Performance unter Meltdown-Patches
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