Meltdown & Spectre: Viele Geräte werden nie einen Patch erhalten
In der Debatte um genaue Termine, mögliche Performance-Einbußen und anderes, was die Patches gegen Meltdown und Spectre betrifft, fällt eine Tatsache bisher weitgehend unter den Tisch: Es gibt eine durchaus nennenswerte Menge von aktiv genutzten Geräten, auf denen niemals ein Update ankommen wird, das die Sicherheit verbessert.
Das macht eine aktuelle Untersuchung des Sicherheits-Unternehmens Bridgeway deutlich, das sich die Lage bei den "Enterprise Mobile Devices" angesehen hat - das sind im Wesentlichen Smartphones von Business-Nutzern. Die Firma hat rund hunderttausend dieser Geräte kurzfristig auf ihren derzeitigen Stand analysiert. Heraus kam, dass bereitstehende Patches gegen Meltdown und Spectre von gerade einmal 4 Prozent der IT-Abteilungen in den verschiedenen Firmen auf die Mobilgeräte der Mitarbeiter gespielt wurden.
Hier kann man mit etwas Nachdruck sicherlich dafür sorgen, dass zügig ein besserer Wert erreicht wird. Problematischer ist hingegen die Erkenntnis, dass rund 24 Prozent der Geräte, die sich derzeit im Einsatz befinden, aller Voraussicht nach nie einen entsprechenden Patch bekommen werden. Das liegt zum Teil daran, dass sie zu alt sind, um von ihren Herstellern noch versorgt zu werden. In anderen Fällen handelt es sich um Systeme, um die sich die Anbieter nach dem Verkauf überhaupt nicht mehr kümmern.
Diese werden vielmehr weiterhin in erster Linie als Mobiltelefone betrachtet, die eher wenig mit der Firmen-IT zu tun haben. In der Praxis laufen aber letztlich die gleichen firmeninternen Daten über sie, wie es bei den normalen Arbeitsplatz-PCs der Fall ist. Immerhin bearbeiten immer mehr Mitarbeiters ihre E-Mails unterwegs oder kommunizieren in ihren Teams über die Mobilgeräte.
Siehe auch:
Meltdown & Spectre Die wichtigsten Fragen und Antworten WinFuture-Update-Packs Alle Sicherheitsupdates in einem Paket
Das macht eine aktuelle Untersuchung des Sicherheits-Unternehmens Bridgeway deutlich, das sich die Lage bei den "Enterprise Mobile Devices" angesehen hat - das sind im Wesentlichen Smartphones von Business-Nutzern. Die Firma hat rund hunderttausend dieser Geräte kurzfristig auf ihren derzeitigen Stand analysiert. Heraus kam, dass bereitstehende Patches gegen Meltdown und Spectre von gerade einmal 4 Prozent der IT-Abteilungen in den verschiedenen Firmen auf die Mobilgeräte der Mitarbeiter gespielt wurden.
Hier kann man mit etwas Nachdruck sicherlich dafür sorgen, dass zügig ein besserer Wert erreicht wird. Problematischer ist hingegen die Erkenntnis, dass rund 24 Prozent der Geräte, die sich derzeit im Einsatz befinden, aller Voraussicht nach nie einen entsprechenden Patch bekommen werden. Das liegt zum Teil daran, dass sie zu alt sind, um von ihren Herstellern noch versorgt zu werden. In anderen Fällen handelt es sich um Systeme, um die sich die Anbieter nach dem Verkauf überhaupt nicht mehr kümmern.
Smartphones finden zu wenig Beachtung
Bridgeway-Geschäftsführer Jason Holloway erklärte dies damit, dass die Pflege der mobilen Geräte in den Managements der meisten Unternehmen weiterhin keine besonders wichtige Rolle spielt. Während inzwischen durchaus bei den meisten angekommen ist, dass man sich um PCs und Server kümmern muss, um keine Sicherheits-Probleme zu riskieren, ist das bei Smartphones nicht der Fall.Diese werden vielmehr weiterhin in erster Linie als Mobiltelefone betrachtet, die eher wenig mit der Firmen-IT zu tun haben. In der Praxis laufen aber letztlich die gleichen firmeninternen Daten über sie, wie es bei den normalen Arbeitsplatz-PCs der Fall ist. Immerhin bearbeiten immer mehr Mitarbeiters ihre E-Mails unterwegs oder kommunizieren in ihren Teams über die Mobilgeräte.
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Christian Kahle
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