Phil Schiller: Jegliche Konkurrenz zu Face ID "stinkt"
Es ist völlig ungerechtfertigt, einen Vergleich von Apples Gesichtserkennungs-Technologie mit der der Konkurrenz überhaupt nur ernsthaft zu erwägen - so sieht es zumindest Phil Schiller, der Marketing-Chef der Kalifornier. Denn es gehe einfach nicht nur darum, irgendwelche Technik in die Geräte einzubauen.
Über all jene, die in den letzten Wochen immer wieder kommentierten, dass andere Smartphone-Hersteller ja schon vor Apple eine Gesichtserkennung in ihren Produkten bereitstellten, hat Schiller lediglich einen kleinen Kommentar übrig: "Die stinken alle", sagte er gegenüber dem niederländischen Magazin Bright.
Darüber hinaus gebe es laut dem Apple-Manager aber auch verschiedene Fakten, warum Face ID nicht so einfach mit konkurrierenden Systemen verglichen werden kann. Bei den meisten Anbietern von Android-Smartphones ist es schlicht so, dass einfach technische Features in die Geräte eingebaut, dann von den Nutzern aber nur recht begrenzt verwendet werden. "Sie funkionieren längst nicht so vielfältig, wie es bei Face ID sein muss", so Schiller.
Schiller betonte in diesem Zusammenhang auch noch einmal die Absicherung der biometrischen Daten, die von Face ID erfasst werden. Auch diese sind in die Secure Enclave eingefasst - jenen Bereich in den iPhones, in den alle sicherheitsrelevanten Informationen hineinkommen und der bisher im Grunde allen Attacken standgehalten hat. Und Apple wolle auch dafür sorgen, dass die Sicherheit der Informationen weiterhin gewährleistet bleibt. Deshalb würden alle Apps, die Face ID zukünftig einsetzen wollen, auch einer tiefergehenden Prüfung unterzogen.
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Darüber hinaus gebe es laut dem Apple-Manager aber auch verschiedene Fakten, warum Face ID nicht so einfach mit konkurrierenden Systemen verglichen werden kann. Bei den meisten Anbietern von Android-Smartphones ist es schlicht so, dass einfach technische Features in die Geräte eingebaut, dann von den Nutzern aber nur recht begrenzt verwendet werden. "Sie funkionieren längst nicht so vielfältig, wie es bei Face ID sein muss", so Schiller.
Mehr als nur ein Schlüssel
Denn Apple passt die Technologie jeweils in ein Ökosystem ein, bei dem es auch eine Idee gibt, wie sich die Technik weitergehend verwenden lässt. Als Nachfolger von Touch ID wird die Apple-Gesichtserkennung so zukünftig auch Logins für viele weitergehende Dienste und Authentifizierungen für Transaktionen ermöglichen. Schon die Fingerabdruck-Sensoren seien in der Android-Welt hingegen meist darauf beschränkt, dem Nutzer das Gerät selbst zu öffnen - weshalb es dann auch hinnehmbar ist, dass der Sensor unsichtbar auf der Rückseite des Mobiltelefons liegt.Schiller betonte in diesem Zusammenhang auch noch einmal die Absicherung der biometrischen Daten, die von Face ID erfasst werden. Auch diese sind in die Secure Enclave eingefasst - jenen Bereich in den iPhones, in den alle sicherheitsrelevanten Informationen hineinkommen und der bisher im Grunde allen Attacken standgehalten hat. Und Apple wolle auch dafür sorgen, dass die Sicherheit der Informationen weiterhin gewährleistet bleibt. Deshalb würden alle Apps, die Face ID zukünftig einsetzen wollen, auch einer tiefergehenden Prüfung unterzogen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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