iPhone: Apple soll mutwillig Dual-Kamera-Patente verletzten
Man kann eigentlich fast damit rechnen, dass jede neue Entwicklung an Apples iPhones eine Patentklage nach sich zieht. Jetzt behauptet eine Firma aus Israel, die Dualkameras in den Plus-Modellen der letzten beiden Smartphone-Versionen seien von ihr geklaut worden.
In der Klage des Unternehmens Corephotonics geht es allerdings gar nicht so sehr um die Tatsache, dass Apple zwei Optiken und zwei Bildsensoren zum Einsatz bringt - das tun immerhin inzwischen sehr viele Anbieter von Mobiltelefonen. Vielmehr sieht die Firma ihre Rechte durch die konkrete Umsetzung der Kamera-Architektur verletzt.
Laut den Anwälten von Corephotonics geht es gleich um eine ganze Reihe von Patenten, die im Zeitraum zwischen November 2013 und Juni 2016 beim US-Patentamt eingereicht wurden, berichtete das US-Magazin MacRumors. Diese decken unter anderem das Design der Linsen, die Verfahren für den optischen Zoom und die Zusammenführung der Bildinformationen von zwei unterschiedlichen Optiken ab.
Daher müsse man vom heutigem Stand aus davon ausgehen, dass der Konzern aus Kalifornien mutwillig die bestehenden Schutzrechte ignoriert habe, als man die aktuellen iPhones entwickelte. Das letztendlich zu beurteilen, ist nun allerdings wohl Aufgabe des Gerichtes - wenn Apple sich nicht lieber auf eine außergerichtliche Einigung einlässt. Auf der anderen Seite muss eben auch die Frage erlaubt sein, warum Apple ein entsprechendes Risiko eingeht - denn natürlich muss in erster Linie der weltweit größte und finanzkräftigste Konzern damit rechnen, beim kleinsten Anlass auf Schadensersatz verklagt zu werden.
Laut den Anwälten von Corephotonics geht es gleich um eine ganze Reihe von Patenten, die im Zeitraum zwischen November 2013 und Juni 2016 beim US-Patentamt eingereicht wurden, berichtete das US-Magazin MacRumors. Diese decken unter anderem das Design der Linsen, die Verfahren für den optischen Zoom und die Zusammenführung der Bildinformationen von zwei unterschiedlichen Optiken ab.
Anerkennung aus Cupertino - mehr aber nicht
Corephotonics führte aus, dass man schon länger in Kontakt mit Apple stehe. Aus Cupertino habe es schon mehrfach anerkennende Äußerungen über die Entwicklungen der israelischen Firma gegeben, die sich seit Jahren auf die Arbeit an dualen Kamera-Systemen konzentriert. Nie sei es aber zum Abschluss eines Lizenzabkommens gekommen, das eine Nutzung der Verfahren und Erfindungen durch Apple ermöglicht hätte.Daher müsse man vom heutigem Stand aus davon ausgehen, dass der Konzern aus Kalifornien mutwillig die bestehenden Schutzrechte ignoriert habe, als man die aktuellen iPhones entwickelte. Das letztendlich zu beurteilen, ist nun allerdings wohl Aufgabe des Gerichtes - wenn Apple sich nicht lieber auf eine außergerichtliche Einigung einlässt. Auf der anderen Seite muss eben auch die Frage erlaubt sein, warum Apple ein entsprechendes Risiko eingeht - denn natürlich muss in erster Linie der weltweit größte und finanzkräftigste Konzern damit rechnen, beim kleinsten Anlass auf Schadensersatz verklagt zu werden.
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