Samsung bringt jetzt High End-Features in günstiges Dual-Cam-Modul
Samsung stößt jetzt die Tür für einen wesentlichen breiteren Einsatz von Dual-Kamera-Technologien in Smartphones auf. Das Unternehmen hat mit "Isocell Dual" jetzt ein entsprechendes Modul vorgestellt, das deutlich günstiger ist als die aktuellen High End-Komponenten und die aktuellsten Features auch in Mittelklasse-Smartphones bereitstellen wird.
Sicherlich gibt es schon einige Mobiltelefone deutlich unterhalb der Premium-Preisklasse, die mit dualen Kamera-Optiken ausgestattet sind. Allerdings dienen die beiden Aufnahmesysteme hier vor allem dazu, um beispielsweise zwischen verschiedenen Aufnahmewinkeln und Zoom-Stufen umschalten zu können. Es fehlt hingegen an der Technologie, Bildinformationen von zwei Sensoren sinnvoll zusammenzuführen und auszuwerten.
Die dafür benötigten Algorithmen waren bisher Processing-Chips vorbehalten, die nur in den teureren Modulen zu finden waren. Wie Samsung nun mitteilte, habe man diese jetzt aber in die neuen, preisgünstigeren Isocell Dual-Module integriert. Auf diese Weise sollen sich Fotos für den Anwender herausrechnen lassen, die bisher so nur im High End-Bereich geliefert wurden. Möglich wird das im Wesentlichen durch zwei Funktionen, die in die Hardware gegossen sind:
Samsung liefert Isocell Dual dabei in zwei verschiedenen Variationen: Ein Modell mit zwei 8-Megapixel-Sensoren soll Smartphones hervorbringen, die wenig kosten, aber bei schlechten Lichtverhältnissen Fotos hervorbringen, die mit der High-End-Klasse mithalten können. Die Bokeh-Variante soll hingegen mit einem 13-Megapixel-Hauptsensor ausgestattet sein, dem ein 5-Megapixel-Sensor die Tiefeninformationen liefert.
Samsung wird das neue Kamera-Modul an verschiedene interessierte Smartphone-Produzenten liefern. Welche eigenen Modelle damit ausgestattet werden sollen, ist derzeit noch nicht bekannt. Das Galaxy J7+ ist hier das erste Modell, das überhaupt mit einer Dual-Kamera ausgestattet ist und der Mittelklasse zugerechnet werden kann.
Die dafür benötigten Algorithmen waren bisher Processing-Chips vorbehalten, die nur in den teureren Modulen zu finden waren. Wie Samsung nun mitteilte, habe man diese jetzt aber in die neuen, preisgünstigeren Isocell Dual-Module integriert. Auf diese Weise sollen sich Fotos für den Anwender herausrechnen lassen, die bisher so nur im High End-Bereich geliefert wurden. Möglich wird das im Wesentlichen durch zwei Funktionen, die in die Hardware gegossen sind:
Zwei große Features
- Die nachgelagerte Elektronik kann die Photonen-Einschläge in die Pixel beider Sensoren parallel auswerten und miteinander abgleichen. Das erhöht die scheinbare Empfindlichkeit bei schlechten Lichtverhältnissen und in solchen Situationen kommen detailreichere und rauschärmere Ergebnisse zustande.
- Weiterhin kann die Elektronik aus leicht versetzten Bildelementen beider Kamera-Bilder Rückschlüsse darauf ziehen, wie tief die einzelnen Objekte im Raum angeordnet sind. Das ist beispielsweise die Voraussetzung für die Simulationen von unscharfen Hintergründen, also dem beliebten Bokeh-Effekt in der Porträt-Fotografie.
Samsung liefert Isocell Dual dabei in zwei verschiedenen Variationen: Ein Modell mit zwei 8-Megapixel-Sensoren soll Smartphones hervorbringen, die wenig kosten, aber bei schlechten Lichtverhältnissen Fotos hervorbringen, die mit der High-End-Klasse mithalten können. Die Bokeh-Variante soll hingegen mit einem 13-Megapixel-Hauptsensor ausgestattet sein, dem ein 5-Megapixel-Sensor die Tiefeninformationen liefert.
Samsung wird das neue Kamera-Modul an verschiedene interessierte Smartphone-Produzenten liefern. Welche eigenen Modelle damit ausgestattet werden sollen, ist derzeit noch nicht bekannt. Das Galaxy J7+ ist hier das erste Modell, das überhaupt mit einer Dual-Kamera ausgestattet ist und der Mittelklasse zugerechnet werden kann.
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