Gefälschte Chrome-Erweiterungen kommen problemlos in den Web Store
Betrügern gelingt es immer wieder ohne größere Probleme, gefälschte Chrome-Erweiterungen im offiziellen Web Store Googles unterzubringen. Und da einfach auch die Namen recht bekannter Plugins genutzt werden, finden sich auch zahlreiche Downloader.
Infografik: Marktanteile Chrome, Firefox, Internet Explorer
Gerade beispielsweise brachte es eine Erweiterung namens "AdBlock Plus" auf rund 37.000 Downloads. Erst der Hinweis eines Sicherheitsforschers ließ Google erkennen, dass man es hier nicht mit dem originalen Plugin der deutschen Firma Eyeo zu tun hatte. Der einzige augenscheinliche Unterschied war das große "B" im Namen, während das Original mit einem kleinen "b" geschrieben wird. Aktuell ist noch unklar, ob die gefälschte Software Schadroutinen mitbrachte.
Während Microsoft immer wieder in der Kritik steht zuwenige Erweiterungen für seinen Edge-Browser anzubieten, hat Google mit dem Versuch, eine große Bandbreite abzudecken, schon immer Fälschern Tür und Tor geöffnet. Nachdem es lange immer wieder zu Problemen kam, sorgte man zumindest dafür, dass der Browser nur noch offiziell über den Web Store verbreitete Plugins akzeptiert - das hilft aber wenig, wenn dort keine hinreichenden Kontrollen stattfinden.
Schon damals - das war im Mai dieses Jahres - drängte sich die Frage auf, wie Google reagieren und die Kontrollen effektiver gestalten wird. Und nach dem neuerlichen Vorfall könnte man meinen: Überhaupt nicht. Chrome-Nutzer sollten daher weiterhin entsprechend vorsichtig bei der Installation von Erweiterungen sein.
Download Chrome - Webbrowser von Google
Infografik: Marktanteile Chrome, Firefox, Internet Explorer
Gerade beispielsweise brachte es eine Erweiterung namens "AdBlock Plus" auf rund 37.000 Downloads. Erst der Hinweis eines Sicherheitsforschers ließ Google erkennen, dass man es hier nicht mit dem originalen Plugin der deutschen Firma Eyeo zu tun hatte. Der einzige augenscheinliche Unterschied war das große "B" im Namen, während das Original mit einem kleinen "b" geschrieben wird. Aktuell ist noch unklar, ob die gefälschte Software Schadroutinen mitbrachte.
Während Microsoft immer wieder in der Kritik steht zuwenige Erweiterungen für seinen Edge-Browser anzubieten, hat Google mit dem Versuch, eine große Bandbreite abzudecken, schon immer Fälschern Tür und Tor geöffnet. Nachdem es lange immer wieder zu Problemen kam, sorgte man zumindest dafür, dass der Browser nur noch offiziell über den Web Store verbreitete Plugins akzeptiert - das hilft aber wenig, wenn dort keine hinreichenden Kontrollen stattfinden.
Nicht der erste Fall
Die Adblock Plus-Fälschung ist dabei nur eine betrügerische Erweiterung in einer längeren Reihe. Wie durchlässig das Prüfverfahren Googles ist, hat vor einiger Zeit ein anderer Betrüger noch wesentlich eindrucksvoller beweisen: Diesem war es gelungen, eine Eigenentwicklung unter dem Namen "Google Docs" über den Web Store verfügbar zu machen. Auf diese Weise brachte er zahlreiche Nutzer dazu, seiner Software Zugriff auf den Gmail-Account und die Kontakte zu geben.Schon damals - das war im Mai dieses Jahres - drängte sich die Frage auf, wie Google reagieren und die Kontrollen effektiver gestalten wird. Und nach dem neuerlichen Vorfall könnte man meinen: Überhaupt nicht. Chrome-Nutzer sollten daher weiterhin entsprechend vorsichtig bei der Installation von Erweiterungen sein.
Download Chrome - Webbrowser von Google
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