Sprengung: Beeindruckendes Video zeigt komplexes Asteroid-Manöver
Mit Hayabusa2 führt die japanische Weltraumagentur JAXA aktuell eine sehr aufwendige, mehrstufige Mission rund um den Asteroiden Ryugu durch. Nachdem im letzten Jahr zwei kleine Lander hüpfend die Oberfläche erkundet hatten, zeigt jetzt ein Video, wie sich die Hauptsonde in einem komplexen Manöver der Oberfläche nähert, um Proben zu sammeln.
Hayabusa2 ist Ryugu...
...ganz nah gekommen
Wie in dem kurzen Clip zu sehen ist, ist es wie geplant gelungen, die Hayabusa2 gezielt Richtung Oberfläche des Asteroiden zu steuern und im langsamen Sinkflug kurz vor der Landung stoppen zu lassen. Ziel war dabei nicht eine vollständige Landung: JAXA wollte mit dem Manöver Proben von der Oberfläche einsammeln, dafür sollten kurz vor dem Aufsetzen durch Projektil-Geschosse Gestein gelöst und mit einer Art Saugrüssel an Bord geholt werden.
Ein Blick auf das Video zeigt auf jeden Fall, dass durch die Sonde bei ihrer größten Annäherung sehr viel Material aufgewirbelt wird. Die Kamera, die den beinahe Touchdown eingefangen hatte, war von der Öffentlichkeit finanziert worden und zeigt den Vorgang in fünffacher Geschwindigkeit. Noch ist nicht bestätigt, dass der geplante Sammelvorgang dabei erfolgreich war - bei einem Fehlschlag wäre es Hayabusa2 aber möglich, erneut die Oberfläche anzufliegen.
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Hayabusa2 ist Ryugu...
...ganz nah gekommen
Eine sehr aufregende Mission hat ihren vorläufigen Höhepunkt
Hayabusa2 ist eine Mission, die in mehreren Kapiteln eine spannende Geschichte über den Asteroiden Ryugu erzählen will. Unter der Überschrift "Hayabusa2-Mission: Zwei Lander hüpfen ab heute über einen Asteroiden" hatten wir über den kuriosen ersten Teil der Mission berichtet, jetzt zeigt ein Video, dass die Ingenieure und Forscher der japanische Weltraumagentur JAXA mit den komplexen Manövern im Weltraum noch nicht fertig sind.Wie in dem kurzen Clip zu sehen ist, ist es wie geplant gelungen, die Hayabusa2 gezielt Richtung Oberfläche des Asteroiden zu steuern und im langsamen Sinkflug kurz vor der Landung stoppen zu lassen. Ziel war dabei nicht eine vollständige Landung: JAXA wollte mit dem Manöver Proben von der Oberfläche einsammeln, dafür sollten kurz vor dem Aufsetzen durch Projektil-Geschosse Gestein gelöst und mit einer Art Saugrüssel an Bord geholt werden.
Ein Blick auf das Video zeigt auf jeden Fall, dass durch die Sonde bei ihrer größten Annäherung sehr viel Material aufgewirbelt wird. Die Kamera, die den beinahe Touchdown eingefangen hatte, war von der Öffentlichkeit finanziert worden und zeigt den Vorgang in fünffacher Geschwindigkeit. Noch ist nicht bestätigt, dass der geplante Sammelvorgang dabei erfolgreich war - bei einem Fehlschlag wäre es Hayabusa2 aber möglich, erneut die Oberfläche anzufliegen.
2020 geht es dann direkt zurück zur Erde
Die eingesammelten Proben sollen dabei nicht an Bord von Hayabusa2 analysiert werden. Vielmehr ist es der Plan der japanischen Weltraumagentur noch bis Dezember 2019 bei Ryugu zu verbleiben und diesen weiter zu untersuchen. Im Jahr 2020 tritt die Sonde dann den Heimflug Richtung Erde an, wo versucht werden soll, die eingefangenen Asteroiden-Proben zu bergen.
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