Spiele-PC für 600 Euro im Eigenbau & Leistungstest

In einem vorherigen Video hatten unsere Kollegen von Zenchillis Hardware Reviews gezeigt, wie man mit einem Budget von 500 Euro einen leistungsfähigen Spiele-PC auf Basis des AMD X4 860K zusammenbaut. Im neuesten Video geht es darum, welcher Leistungszuwachs durch einen Aufpreis von 100 Euro zu erreichen ist.

Die Komponenten

Der somit knapp 600 Euro teure PC basiert auf einem Intel Skylake-Prozessor vom Typ i3 6100, eine Dual-Core-CPU mit Hyper-Threading zu 3,7 GHz. Als Mainboard kommt das MSI B150M Mortar zum Einsatz, das alle wichtigen Anschlüsse bietet und somit eine gute Basis bildet. Die weiteren Komponenten sind nahezu identisch zum AMD-System: 8 GB RAM (DDR4, Crucial Ballistix Sport, 1600 MHz), eine Grafikkarte vom Typ ASUS R7 370 4G, das Netzteil CoolerMaster G450M, eine Seagate-Festplatte mit 1 TB und das Gehäuse CoolerMaster N200.

Spiele- und Benchmarks-Tests

Der PC wurde anschließend mit verschiedenen Spielen und Benchmark-Programmen getestet. Bei Titeln wie GTA 5, Need for Speed oder The Division ist beim Intel-System ein deutlicher Leistungszuwachs im Vergleich zum AMD-basierten Rechner zu erkennen. Diesen Eindruck bestätigen auch die Benchmark-Ergebnisse:

In FireStrike (3DMark) erreicht das Intel-System 5112 Punkte, wohingegen AMD bei 4721 Punkten landete. Auch in Cinebench fällt das Ergebnis wenig überraschend aus: Mit Intel-CPU erreicht der PC 399 Punkte, mit der AMD-CPU waren es lediglich 277 Punkte.

Insgesamt zeigt sich also, dass man durch den Aufpreis von rund 100 Euro einen deutlich schnelleren Spiele-PC zusammenstellen kann. Auch bei der Lautstärkeentwicklung liegt die Intel-Version vorn, denn hier kühlt der Standardlüfter das System deutlich leiser. Wer einen flüsterleisen PC haben möchte, muss aber dennoch zu einem alternativen Kühlsystem wechseln.

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