Sony Alpha 6600: Das neue DSLM-Flaggschiff ist viel zu teurer

Sony hat ein neues Flaggschiff bei seinen System-Kameras mit APS-C-Sensor ins Rennen geschickt. Und bei dieser wechseln sich Licht und Schatten ab, wie unsere Kollegen von ValueTech TV in ihrem Test herausarbeiten. Denn Sony meint auch hier - ähnlich wie bei Smartphones - ziemliche Standard-Kost mit einem ordentlichen Marken-Aufschlag auf den Preis verkaufen zu können.

Gute Features, langsamer Speicher

Hinsichtlich der Bildqualität lässt sich dabei noch nicht einmal viel meckern. Die Kamera erfüllt hier im Wesentlichen die Erwartungen. Dabei wartet die Kamera mit zwei tollen Features auf: Es gibt einen Hybrid-Autofokus, der sich auch auf Objekte konzentrieren kann und neben Menschen auch Tiere erkennt. Hinzu kommt ein bereits in die Kamera verbauter Bildstabilisator, der bei Aufnahmen aus der freien Hand einiges auffangen kann - wenn auch nicht so viel wie einige Konkurrenten.

Allerdings gibt es auch diverse Punkte, die an dem Produkt zu kritisieren sind. Dazu gehören unter anderem eine langsame Speicheranbindung und auch ein etwas einfach gehaltenes Sortiment an Anschlüssen. Einen zweiten Speicherkartenslot findet man ebenfalls nicht. Über diese Punkte könnte man bei einer Kamera im mittleren Preissegment problemlos hinwegsehen - nicht aber bei einem System, das für über 1500 Euro angeboten wird.

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