Sabrent USB-Case für SSDs: NVMe-Medien einfach extern nutzen

SSDs verbaut man in der Regel intern. Allerdings können bestimmte Anwendungsszenarien es auch erfordern, dass man den schnellen Speicher extern betreibt. Unser Kollege Timm Mohn hat beispielsweise seine Final Cut-Bibliothek auf eine 8-TB-SSD von Sabrent ausgelagert und betreibt diese über das Case an seinem Mac mini.

Außerdem ist möglich, extern von der SSD zu booten und MacOS direkt von dem Speicher aus laufen zu lassen. Damit verlängert man die Lebenszeit der internen SSD, die heutzutage oft fest verlötet ist. Selbiges trifft auch auf interne Festplatten, die oftmals schwer zu erreichen sind, zu. Im Lieferumfang des Cases liegen für den Anschluss an einen PC oder Mac jeweils ein USB-C auf USB-A sowie ein beidseitiges USB-C Kabel bei.

Bei der Installation der SSD im Case kann man eigentlich nichts falsch machen: das Gehäuse selbst wird über einen Drehmechanismus gesichert. Ist dieser entriegelt, lässt sich der Deckel vollständig abnehmen. Im Anschluss kann die SSD platziert werden. Das Case funktioniert mit SSDs mit 2280-, 2260-, 2242- oder 2230-Anschluss. Für die Fixierung der SSD wird kein Werkzeug benötigt. Im Test hält der Datenträger dennoch felsenfest im Gerät, auch wenn man die SSD mobil betreibt.

Im Gegensatz zu anderen Cases bringt das Sabrent USB 3.2 mit etwa 204 Gramm durchaus etwas Gewicht mit. Dafür macht es bei der alltäglichen Verwendung einen soliden Eindruck. Dazu trägt auch das Wärmeleitpad auf der oberen Innenseite bei, welches der SSD hilft, einen kühlen Kopf zu behalten. Die Übertragungsraten beim Datentransfer sind vom verwendeten PC und der SSD abhängig. Bei der Verwendung mit einem Intel NUC8 und der 8TB SSD von Sabrent liest Crystal Disk Mark Daten mit 1041,19 MB/s und schreibt diese mit 989,44 MB/s.

Vorteile

  • Kein Werkzeug von Nöten
  • Schnelle Installation
  • USB-C und USB-A Kabel im Lieferumfang enthalten
  • Je nach Anschluss schnelle Übertragungsgeschwindigkeit

Neutral

  • Durchaus schwer

Nachteile

  • Kein zusätzlicher Port für Stromversorgung

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EC-SNVE ist auch ziemlich gut.
 
Was hat denn die schwere Zugänglichkeit von SSD/HDD im Mac mit dem externen Gehäuse zu tun? NIX.
Im Artikel ist mehr Werbung für den Mac drin, als für das externe SSD Gehäuse.

intern könnte die SSD sicher noch mehr leisten.
Je nach USB Anschluss sind also bis 10G drin, toll.
 
Ich frage mich bei solchen "Artikeln" immer wieder, ist das nicht eigentlich nur einfach Werbung?
kein Test mit unterschiedlichen SSDs, keine Maße (Dimensionen) des Cases angegeben.
Was ist mit der UVP? Wie sieht der aktuelle Strassenpreis aus?
Verlinkung zu einem Preisvergleich? Fehlanzeige.
Schwer... wie schwer? Einfach mal ne elektronische Küchenwaage nehmen und drauf legen, dann weiß man das.
Wie lautet der vollständige Produktname?
Alles irgendwie nicht vorhandene Informationen.

Was soll ich mit so einer Produktvorstellung?

Der Autor hat wohl hauptsächlich mit Macs zu tun, oder wieso gibt es bei ihm SSDs in der Regel fest verlötet? Habe noch keinen PC, ja selbst Laptop gesehen, bei denen das inzwischen die Regel ist.
Auch dass man nur schwer an interne SSDs herankommen soll, kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
Beim Laptop, auf der Unterseite, in der Regel die dafür vorgesehene Klappe öffnen, SSD aus Halterung nehmen, neue rein, fertig. Bei PCs den Seitendeckel abnehmen, entweder 2,5" SSD aus dem Käfig, der Halterung schrauben oder bei M2-Format die Halteschraube auf dem Board lösen, SSD raus, neue rein, wieder festschrauben, fertig. Schwer ist doch was anderes. Ok, bei OC-Boards gibt es oft noch einen Heatspeader, der zuvor entfernt werden sollte, auch nicht so schwer?
 
@AndyK70: hallo
Ich bin der, der das Video gemacht hat. Ich habe keine anderen ssds - ich hätte gar nicht anderes einbringen können.
 
@Erbsenmatsch: Der Hinweis das es sich um ein gut verarbeitetes Metallgehäuse handelt (Alu?) hätte schon gebracht werden können. Das würde auch das "schwere" gewicht von 204g erklären.
 
@Fanta4all: Ich schreibs mir hinter die Löffel :)
 
@Erbsenmatsch: Danke für deine Rückmeldung.
Meine Kritik kommt vlt. etwas harsch rüber, aber ich saß vor diesem Artikel, habe den Text gelesen, dachte mir "naja dann sind im Video vlt. ein paar Informationen", das Video auch angeschaut und fragte mich echt und jetzt?
Mir fehlen da so viele Informationen und vor allem auch der vollständige Artikelname, ist es "Sabrent USB-Case" wie im Titel genannt oder doch "Sabrent USB 3.2", wie später im Text genannt? Oder doch eher "Sabrent USB 3.2 Type-C werkzeugloses Gehäuse für M.2 SSDs (PCIe, NVMe und SATA)", wie man es dann z.B. auf Amazon finden kann.

Ein Link zur Artikelseite des Herstellers wäre auch schön.
Wie auch schon erwähnt: Was kostet das Teil? Absolut keine Info darüber was der UVP ist und was es auf "der Straße" kostet.

Aber ich habe da noch eine Frage. Was ist dieser Artikel? In welche Kategorie fällt der, bzw. soll er rein?
Ist es eine Produktvorstellung? Also vom Hersteller ein Sample bekommen und die Aufgabe lautet: Hier ein neues Produkt, was wir vorstellen möchten. Schreib mal was dazu.
Ist es ein Kurztest?
Oder soll es gar ein Review sein?

Wäre auch schön, wenn eine solche Kategorie direkt im Titel mit drin steht, dass man weiß auf was man sich und auf wie viel Informationen man sich einrichten kann.

Wenn man selbst nur Apple Geräte besitzt und keine Möglichkeit hat es an einem Windows und/oder Linux Rechner zu testen, dann bitte auch durchaus erwähnen, dass man den Artikel nur aus Sicht eines Mac Users für Mac User schreibt.
Es kann nämlich auch durchaus sein, dass bei Anschluss an verschiedenen OS, trotz selber SSD, die Leistung variiert. Wie lange dauert z.B. das kopieren eines 4GB Videos jeweils in beide Richtungen, wie sieht es mit einem Ordner von 4GB mit vielen kleinen Dateien aus? Oder zumindest einen Speedtest (Blackmagic Disk Speed Test, AmorphousDiskMark, jDiskMark oder auch Parkdale. Alle für MacOS) Das ist aber eher etwas für ein ausführliches Review.

Ich weiß, dass so etwas ganz schnell viel Zeit in Anspruch nehmen kann, aber selbst für eine kurze Produktvorstellung fehlen mir essentielle Infos und Links.
 
@AndyK70: Moin

Meine Kritik kommt vlt. etwas harsch rüber, a
- Kein problem.

Mir fehlen da so viele Informationen und vor allem auch der vollständige Artikelname, ist es "Sabrent USB-Case" wie im Titel genannt oder doch "Sabrent USB 3.2", wie später im Text genannt?
- Es gibt eine Buy Box wo genau zum Produkt gelinkt wird.
Oder doch eher "Sabrent USB 3.2 Type-C werkzeugloses Gehäuse für M.2 SSDs (PCIe, NVMe und SATA)", wie man es dann z.B. auf Amazon finden kann.
Genau, es ist das Sabrent USB 3.2 Case, was du ansprichst.

Ein Link zur Artikelseite des Herstellers wäre auch schön.
- Merke ich mir für die Zukunft.

Wie auch schon erwähnt: Was kostet das Teil? Absolut keine Info darüber was der UVP ist und was es auf "der Straße" kostet.
- Preise ändern sich, während das Video gleich bleibt. In der Buy Box ist es täglich aktuell

Was ist dieser Artikel? Schreib mal was dazu.
- Das Case habe ich mir für meine SSD bestellt (!). Ähnlich wie die SSD. Ich habe in das Video alle Informationen gepackt, die ich gerne gesehen hätte. Ich bin aber auch kein Fan von 30 Minuten Videos. Eigentlich war das Video zum Case im SSD Video, ich habs nur extrahiert um beides möglichst kompakt zu halten und nicht das SSD Video in die Länge zuziehen.

Wäre auch schön, wenn eine solche Kategorie direkt im Titel mit drin steht, dass man weiß auf was man sich und auf wie viel Informationen man sich einrichten kann.
- Kann man sich mal für die Zukunft merken

Wenn man selbst nur Apple Geräte besitzt und keine Möglichkeit hat es an einem Windows und/oder Linux Rechner zu testen, dann bitte auch durchaus erwähnen, dass man den Artikel nur aus Sicht eines Mac Users für Mac User schreibt.
- Das ist nicht korrekt, man sieht es auch an Windows :)

Es kann nämlich auch durchaus sein, dass bei Anschluss an verschiedenen OS, trotz selber SSD, die Leistung variiert. Wie lange dauert z.B. das kopieren eines 4GB Videos jeweils in beide Richtungen, wie sieht es mit einem Ordner von 4GB mit vielen kleinen Dateien aus? Oder zumindest einen Speedtest (Blackmagic Disk Speed Test, AmorphousDiskMark, jDiskMark oder auch Parkdale. Alle für MacOS) Das ist aber eher etwas für ein ausführliches Review.
- Bist du sicher dass das Video gesehen/ den Artikel gelesen hast? Denn einen Speedtest habe ich durchaus gemacht.

Ich weiß, dass so etwas ganz schnell viel Zeit in Anspruch nehmen kann, aber selbst für eine kurze Produktvorstellung fehlen mir essentielle Infos und Links.
- Das bedauere ich. Ich gebe mir zukünftig (noch:) ) mehr Mühe.
 
@Erbsenmatsch: Hi :)
vielen Dank, dass du dir meine Kritik durchgelesen hast und für deine Rückmeldungen.
Du hast einige Kritikpunkte von mir angenommen und dafür danke ich dir. Nun zu einigen Punkten, die von mir zu unrecht geäußert wurden.

Buy-Box: mein Fehler, hatte den Adblocker zu scharf gestellt und die wurde auch weggefiltert. Daher war sie für mich überhaupt nicht sichtbar. Auf anderen Seiten wie z.B. Computerbase passiert mir das aber nicht? Liegt wohl daran, wie die Buy-Box eingebunden ist. Jetzt kann ich sie aber sehen.
Warum nutze ich auf Winfuture einen Adblocker: weil mir die Werbung zu aufdringlich ist und wenn ich ihn (zu Testzwecken vorhin mal wieder) ausschalte, dann erschlägt mich die blinkende, bewegte und aufmerksamkeitsheischende Werbung und selbst einen Layer-Popup musste ich wegklicken. Sorry, aber das geht für mich nicht, dann schalte ich den Adblocker ein.

Speed-Test: Ja, hatte den Artikel gelesen und auch das Video gesehen. Im letzten Absatz die Erwähnung von Crystal DiskMark und der Transferrate war mir beim ersten Lesen tatsächlich entgangen. Im Video konnte ich dann jetzt auch den Ergebnisbildschirm des Speedtest sehen, ich vermute mal ich war beim ersten Schauen an dem Punkt schon gedanklich im Ärger-Modus und nicht mehr richtig aufnahmefähig. Tut mir leid.
 
@AndyK70: Alles gut :) das konnten wir ja klären!

Genau dafür schaue ich regelmäßig hier rein, bspw. habe ich deswegen die Artikel um "Vor Ort" abschätzungen erweitert, weil ich Menschen das gewünscht haben. Die SSD selbst wäre mir übrigens (wie im Hauptvideo gezeigt), beinah noch 700 Euro teurer geworden, weil sie auf amazon regelmäßig von scammern (auch jetzt noch!) für 700 angeboten wird (ist wohl beliebt), hab zum Glück kein Geld überwiesen :)
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