Roborock S7: Mit Schall-Vibration wird es jetzt noch sauberer

Mit dem S7 legt Roborock seinen Staubsauger-Roboter neu auf. Mit an Bord ist eine Wischfunktion mit Schall-Technologie. In der Praxis heißt das: Während der S7 seine Runden dreht, vibriert das Wischpad des S7 laut Hersteller 1650- bis 3000-mal pro Minute und erhöht damit die Wischleistung. Unser Kollege Timm Mohn ist mit dem Ergebnis zufrieden: Der Boden ist nach dem Putzen nicht triefend nass, dafür aber sauber.

Das Ergebnis beim Wischen ist besser als bei den bereits vorgestellten Vorgängern, wie etwa dem S5 Max. Verbessert wurde auch der Umgang mit Teppichen: Der S7 hebt das Mopp-Modul um 5 mm an, wenn eine Teppich-Fläche angesteuert wird.

Upgrade-Pfad ist eingeplant

Gesaugt wird mit 2500 Pascal Saugkraft. Ähnlich wie bei den Vorgängern kann der Saugvorgang überzeugen: Wenig bis keine Staub-Überreste sind nach vollendetem Saugvorgang vorzufinden. Im Inneren hat sich etwas geändert: Der HEPA-Filter ist nun oben in der Staubkammer angebracht. Dies ermöglicht, gerade wenn man den Staubbehälter wieder mal längere Zeit nicht geleert hat, eine bessere Saugleistung. Dank der Google Home-Anbindung muss man zum Starten eines Putzvorgangs nicht einmal mehr das Handy in die Hand nehmen.

Der S7 verzichtet auf extra Features wie etwa die Kamera des S6 MaxV. Dafür liefert er durch die Bank weg gute Saug- und Wischergebnisse. Trotz fehlender Kamera muss man sich aber keine Sorge um die Möbel machen: Der S7 ist vorsichtig bei der Erkundung der Umgebung.

Noch hat der Roborock S7 nicht sein volles Potenzial erreicht: Im Laufe des Jahres wird eine Absaugstation erscheinen. Dies ermöglicht längere Saug-Zyklen, ohne dass man am Roborock S7 selbst aktiv werden muss. Wahrscheinlich wird diese nicht auf einen Beutel setzen und somit keine laufenden Kosten verursachen. Der Roborock S7 ist in Weiß und Schwarz verfügbar.

Vorteile

  • Verbesserte Wischtechnik & Teppicherkennung
  • Sehr gutes Saugergebnis
  • Google Home Anbindung für komfortable Nutzung
  • Saug- und Putzpläne per App zu programmieren
  • OTA-Updates für neue Features
  • Hauptbürste vollständig aus Gummi
  • Neuer HEPA-Filter
  • Kindersicherung via Button an der Oberseite
  • Bumper im Laserturm

Neutral

  • Keine Kamera zur Objekterkennung (bspw. Kabel)

Nachteile

  • Kein integriertes Kabelmanagement bei der Ladestation

Mehr von Timm: Nerdbench Timm auf YouTube
Dieses Video empfehlen
Jetzt einen Kommentar schreiben
 
finde die neuerungen marginal wenn man den preisaufschlag betrachtet. schade das man den S4 kaum noch bekommt. der kann im prinzip das gleiche und ist/war deutlich günstiger. S4 max wäre noch die sinnvollste alternative
 
@AlfredoTorpedo: Meine Freundin fährt, wie verlinkt, den S5 Max. Das gute an den Geräten ist, dass sie echt was aushalten und meiner Meinung nach auch lange. Das ist super.
 
@Erbsenmatsch: den hab ich auch. Bin auch zufrieden. Hätte aber lieber den normalen S4 genommen aber der war schon nicht mehr zu kriegen.
Mich mervt das einfach nur mit den ganzen neuen modellen, die nur minimale verbesserungen haben aber hunderte euro teurer sind. Und die älteren geräte sind dann nicht mehr zu bekommen. Muss man schnell am ende des lebenszyklus der geräte zuschlagen.
 
@AlfredoTorpedo: Ja, aber theoretisch kann man die zyklen ja für sich arbeiten lassen und dann, irgendwann später, für günstiger geld bei dem nach 1,2,3 modellen inzwischen größer gewordenem unterschied zuschlagen:)
 
Ich habe den S6 MaxV und bin mit der Wischleistung nicht wirklich zufrieden. Er zieht halt ein Wischtusch mit sich rum ... kommt nicht an einen Bravia etc. ran, der hin und her fährt und wirklich wischt. Ich mag den Roborock trotzdem, geiles Teil. Aber hatte mir mehr versprochen vom Wischen.
 
@PCTechniker: Das wurde ja mit dem S7 gerade eben verbessert, beim S7 vibriert der Wischaufsatz, was zu einer besseren Reinigung führen sollte.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen