Roborock Q Revo: Saugroboter mit vielfältigen Verbesserungen

Beim Roborock Q Revo handelt es sich um einen Saugroboter mit 5500 PA. Auf der Unterseite des smarten Haushaltshelfers sitzen zwei Wischmopps. Diese kommen auf 200 Umdrehungen pro Minute. Der Hersteller verbaut eine Gummibürste, die Schmutzpartikel noch besser aufnehmen soll. Das Bürsten-Design verhindert außerdem, dass sich Haare verheddern. Der Saugroboter ist mit PreciSense-LiDAR-Technologie ausgestattet. Roborock setzt auf Reactive 3D-Hindernisumgehung für eine sichere Fahrt durch die Wohnung. Durch die Absaugstation mit Frisch- und Schmutzwassertank kann der Revo eine Zeit lang autonom arbeiten. Der Staubtank der Docking-Station misst 2,7 Liter, während Frisch- und Schmutzwassertank jeweils 5 Liter Flüssigkeit aufnehmen können.

Um das volle Potenzial des smarten Roboters auszunutzen, wird vor der ersten Nutzung die kostenlose Roborock-App aus dem Play- oder App-Store heruntergeladen. Das Pairing funktioniert erfreulich schnell und problemlos. Über die Anwendung lassen sich Firmware-Updates einspielen und bspw. die Spracheinstellung verändern. Auch die Lautstärke kann angehoben werden. Mithilfe der App lassen sich vom Saugroboter erstellte Karte manuell verbessern, indem zum Beispiel fehlende Möbel nachgetragen werden. Es lassen sich außerdem für verschiedene Etagen eigene Karten anlegen.
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Vor der ersten richtigen Fahrt wird eine schnelle Karte erstellt. Hierbei fährt der Saugroboter alle Räume ab und kariert diese. In der ersten Wohnungsskizze können Sperrzonen und virtuelle Wände eingetragen werden. Hat man mehrere Etagen, ist es allerdings nicht zwangsläufig notwendig, vor einer Treppe eine virtuelle Wand zu ziehen: die Absturzsensoren des Q Revo verhindern einen solchen. Die bei der ersten Rundfahrt erstellte Karte wird ständig aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht. Der Saugroboter arbeitet dabei mit strukturiertem 3D-Licht und Infrarot-Bildtechnik. Der Q Revo verfügt nicht über eine "echte" Kamera, die Fotos von Hindernissen erstellt, wie es bspw. beim Roborock S7 MaxV der Fall war.

Teppich-Modus und Hindernis-Erkennung

Fährt der Saugroboter über einen Teppich, können die Mopps bis zu 7 mm angehoben werden. Im Anschluss senken sich die Wischmopps wieder ab. Bei unserem Kollegen Timm Mohn konnte sich die Reactive 3D-Hindernisumgehung schon mehr als einmal verdient machen: Sei es ein lose herumstehender Roborock H7 oder Lampen: Keins der Geräte wurde bei einer Reinigung zu Boden gebracht. Insbesondere bei teuren Gegenständen, die frei im Raum stehen, ist eine Hindernisumgehung wichtig. Bleibt der Revo stets an einer Stelle hängen, schlägt die App jenen Bereich als Sperrzone vor. In der Praxis zeigte sich das bei einer Couch: Die Sperrzone wurde zunächst zu knapp bemessen, sodass der Saugroboter öfter an einer Stelle hängen blieb. Aufgrund des Hinweises wurde die Sperrzone ausgedehnt. Die 5500 PA können sich im Alltag schnell beweisen: Im Anschluss an Snack-lastige Spieleabenden blitzt und blinkt der Fußboden nach einer Reinigung durch den Roborock Q Revo. In der App lassen sich Reinigungszonen einstellen, sodass bspw. der Boden im Wohnzimmer intensiver gereinigt wird als im Gästezimmer. Nach einer Reinigung kehrt der Revo wieder zurück an die Docking-Station. An jener wird der Mopp gereinigt und der aufgesammelte Staub abgesaugt.

Die Docking-Station des Roborock Q Revo wurde im Vergleich zum sonstigen Line-up etwas verändert: Die Station ist erst mal höher und gleichzeitig schmäler. Sie unterscheidet sich dadurch u.a. von der Absaugstation des S8 Pro Ultra. In der Docking-Station werden im Anschluss an eine Reinigung die Wischmopps gereinigt. Über die App lässt sich einstellen, wie lange die Warmlufttrocknung andauern soll. Die Mopps werden bei 45 Gran getrocknet. Erfahrungsgemäß bleibt die Docking-Station durch die regelmäßige Selbstreinigung des Saugroboters mit anschließender Trocknung länger frisch und sauber. In den zurückliegenden Wochen haben sich weder Schimmel noch unangenehme Gerüche gebildet. Eine manuelle Reinigung des Bodens empfiehlt sich dennoch gelegentlich.

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Ist der Akku einmal leer oder neigt sich während einer Reinigung dem Ende zu, kann an der Docking-Station Strom nachgetankt werden. Roborock hat am Ladestrom gearbeitet. Das Resultat merkt man, gerade bei größeren Wohnungen, direkt: Eine Zwischenladung geht nun deutlich schneller als bei anderen Roborock-Staubsaugern. Der Hersteller selbst spricht von einer 30-prozentigen Steigerung. Gerade wenn der Akku auf den letzten Metern zur Neige geht, reduziert sich dadurch die Reinigungspause. Auf Wunsch kann das Aufladen außerhalb von Spitzenzeiten stattfinden und somit das allgemeine Stromnetz geschont werden.

Roborock gibt um die 7 Wochen an, in der der Q Revo am Stück autonom arbeiten kann. In der Praxis ist diese Zeitperiode aber durchaus länger. Erfreulich ist, dass sich auch nach längerer Zeit keine Haare in der Bürste verheddert haben. Wer schon einmal Tier- oder Menschenhaar aus seiner Bürste herausgeschnitten hat, weiß, wie ärgerlich eine Blockierung der Hauptbürste sein kann. Das neue Design der Gummibürste hat sich folglich schnell im Alltag beweisen können. Auf Amazon ist der Roborock Q Revo tagesaktuell für 799 Euro im Angebot. Der Roborock Q Revo ist in Schwarz und Weiß verfügbar.

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