Lenovo Tab P11 im Test: Gutes Multimedia-Tablet mit großem Display

Lenovo bietet mit dem Tab P11 ein neues Tablet der unteren Mittelklasse mit einem 11 Zoll großen Display und Android 10 an, welches sich zudem mit einem offiziellen Tastaturcover und aktivem Eingabestift erweitern lässt. Wo die Stärken und Schwächen des rund 250 Euro teuren Tablets liegen und welche Alternativen der Markt derzeit hergibt, zeigt unser Kollege Andrzej Tokarski in seinem Test.

Solide Ausstattung

Trotz seines vergleichsweise günstigen Preises überzeugt das Lenovo Tab P11 durch eine gute Verarbeitung. Mit 7,5 Millimetern Dicke und einem Gewicht von 490 Gramm zählt es aber weder zu den dünnsten noch zu den leichtesten Tablets. Insgesamt gibt es vier Lautsprecher mit einer ordentlichen Tonqualität, einen Kopfhöreranschluss sucht man allerdings genauso wie einen Fingerabdruckleser vergeblich. Die 13 Megapixel starke Hauptkamera ist für Schnappschüsse ausreichend, insgesamt jedoch den Kameras der wohl meisten Smartphones unterlegen.
Lenovo Tab P11Das Lenovo Tab P11 ... Lenovo Tab P11... ist ein neues Android-Tablet ... Lenovo Tab P11... mit aktivem Stylus

Großes Display und Stylus-Unterstützung

Mit einer Bildschirmdiagonale von exakt 11 Zoll ist der Bildschirm des Tab P11 etwas größer als bei anderen Geräten dieser Preisklasse. Es handelt sich um ein LCD mit einer Auflösung von 2000 x 1200 Pixeln, welches zudem vollständig laminiert ist. Im genauen Vergleich mit anderen Tablets fällt jedoch ein leichter Blaustich auf. Schön ist, dass Streaming-Dienste wie Netflix in Full HD laufen.

Das Tablet kann in Kombination mit dem separat erhältlichen Lenovo Precision Pen 2 genutzt werden, der 4096 Druckstufen unterstützt. Im direkten Vergleich mit dem ähnlich teuren Samsung Galaxy Tab S6 Lite sah Handschrift zumindest im Test auf dem Lenovo-Tablet jedoch etwas weniger klar aus. Zusätzlich bietet Lenovo auch ein Tastatur-Cover mit Klappständer an.

Spieleleistung überzeugt nicht ganz

Interessierte können sich zwischen Modellen mit 4 oder 6 GB RAM und 64 oder 128 GB internem Speicher entscheiden. Als SoC kommt in beiden Fällen der Qualcomm Snapdragon 662 zum Einsatz. Damit ist das Lenovo Tab P11 für die meisten Apps und alltägliche Nutzungsszenarien schnell genug. In aufwendigen Spielen schwächelt es hingegen. Fortnite läuft beispielsweise selbst in den niedrigsten Grafikeinstellungen nicht immer völlig ruckelfrei.

Ab Werk ist Android 10 vorinstalliert. Lenovo hat auf größere Anpassungen verzichtet. Hervorzuheben sind ein spezieller Kindermodus und ein Produktivitätsmodus, in dem sich die Benutzeroberfläche in einen Desktop-Arbeitsplatz verwandelt, der dann idealerweise mit Tastatur und Maus bedient wird. Mehr von Andrzej: TabletBlog.de Tech Reporter auf YouTube
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