Leider ohne Google-Services: Das Huawei MatePad 10.4 getestet

Blickt man auf die technischen Daten, dann hat das Huawei MatePad 10.4 durchaus einiges zu bieten. Dazu zählen etwa ein hoch­auf­lö­sen­des Display mit Unterstützung für einen aktiven Eingabestift oder die vier Lautsprecher. Leider muss es aufgrund des Handelskriegs zwischen den USA und China allerdings ohne die Google-Dienste auskommen. Das bedeutet dann unter anderem, dass der Play Store nicht verfügbar ist. Andrzej Tokarski hat das Tablet getestet und er erklärt, wie problematisch das Fehlen der Google-Services für den Nutzer ist.

Solide Ausstattung

Vor allem wegen seines Metallrahmens wirkt das Huawei MatePad 10.4 hochwertig, zudem es mit 7,35 Millimetern recht dünn und mit 450 Gramm nicht allzu schwer ist. Es besitzt einen USB-C-Anschluss und vier Lautsprecher mit guter Tonqualität. Die beiden Kameras lösen mit jeweils 8 Megapixeln auf und machen ordentliche Aufnahmen. Einen Kopfhöreranschluss gibt es nicht, ebenso sucht man einen Fin­ger­ab­druck­scan­ner vergeblich.

Ungewöhnliche Display-Maße

Das 10,4 Zoll große Display hat eine Auflösung von 2000 × 1200 Pixeln. Insgesamt hat Huawei hier ein gutes LCD-Panel verbaut, das sogar vollständig laminiert ist. Trotz geeigneter Auflösung kann Netflix leider nicht in HD genutzt werden, da der dazu notwendige DRM-Schutz nicht unterstützt wird.

Im Inneren steckt mit dem HiSilicon Kirin 810 ein eigens von Huawei produzierter Chip, dem je nach Modell 3 bis 4 GB RAM zur Seite stehen. Nutzer können außerdem zwischen 32 oder 64 GB internem Speicher wählen. In Benchmarks schneidet das Tablet gut ab, auch bei Spielen wie PUBG Mobile oder Asphalt 9 kann es überzeugen. Allerdings laufen nicht alle Spiele. Dies trifft etwa auf Call of Duty Mobile oder Fortnite zu.

Android ohne Google-Services

Mit Android 10 läuft auf dem Gerät eine aktuelle Android-Version, doch leider fehlen der Play Store und alle weiteren Dienste von Google. Zwar gibt es Anleitungen, wie man diese nach­in­stal­lie­ren kann, im Test funktionierte dies leider nicht. Nutzer können aber auf andere Quellen wie die Huawei App Gallery oder den Amazon App Store zurückgreifen und natürlich auch APK-Dateien selbst installieren. Mehr von Andrzej: Test auf TabletBlog.de Tech Reporter auf YouTube
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