Firebat Huan 16 Pro: So gelingen SSD- und RAM-Upgrade beim Notebook
Das Firebat Huan 16 Pro ist ein Einsteiger-Gaming-Notebook mit nur 16 GB RAM und einer 1-TB-SSD. Beide Komponenten können ausgetauscht und die Performance verbessert werden. Auch wenn GPU und CPU wohl stets die limitierenden Faktoren sein werden, kann man mit 64 GB RAM die Spieletauglichkeit des Notebooks merklich verbessern. Insbesondere wenn man plant, das eher unbekannte Notebook über einen längeren Zeitraum zu verwenden, kann etwas mehr Speicher selbst in der aktuellen RAM- und Speicherkrise ein lohnenswertes Upgrade darstellen.
Das Notebook kann über die Unterseite geöffnet werden. Eine Schraube ist mit einem Sicherheitssticker gesichert. Dieser ist auch gar nicht so leicht zu lösen. Mit dem passenden Schraubenzieher können die unterschiedlich großen Schrauben entfernt werden. Da eben nicht jede Schraube gleich groß ist, sollte man alles, was man entfernt, gut sortieren. Auf diese Weise kann man verhindern, dass eine zu lange Schraube falsch eingeschraubt wird. Insgesamt werden zehn Schrauben entfernt: vier oben, vier unten und jeweils eine Schraube an der Seite. Diese sind etwas länger als die, die vorn im Notebook sitzen. Die Unterseite des Notebooks lässt sich anschließend leicht entfernen: Mit wenigen Handgriffen kann sie abgenommen werden.
Jeweils unter Abdeckungen befinden sich der RAM, die Haupt-SSD und der freie SSD-Slot. Um die Komponenten auszutauschen, muss das Mainboard vom Akku getrennt werden. Der entsprechende Connector ist leicht zugänglich. Hat man dem Notebook die Stromzufuhr genommen, kann das Upgrade beginnen. Die SSD-Abdeckungen sind jeweils mit drei Schrauben gesichert. Auch diese sind nicht gleich lang und müssen somit gut sortiert werden. Unterhalb der SSD-Abdeckung ist bereits ein Kühlpad für eine neue SSD angebracht. Was allerdings fehlt: die Feststellschraube. Da dem Notebook keinerlei Dokumentation beiliegt, kann man diese auch nicht noch irgendwo in der Zubehörkiste finden. Dies war beim Minisforum AtomMan G7 Pro anders.
Wahrscheinlich dürften die meisten Menschen eine 2-TB-SSD installieren. Allerdings: Auch Single-Sided-SSDs mit 4 TB haben Platz im freien Slot. Bevor man diese allerdings einbaut, sollte man sich eine passende Feststellschraube besorgen. Firebat stattet das Huan 16 Pro mit einer 1-TB-SSD aus. Wer viel spielt, dürfte damit nicht wirklich auskommen. Erfreulicherweise gestaltet sich das Upgrade der Haupt-SSD so einfach wie das Einbauen eines zweiten Datenträgers.
Hat man in jüngster Vergangenheit im Lotto gewonnen, ist auch ein Upgrade des RAMs eine valide Option. Von Haus aus installiert Firebat 16 GB RAM. Anders als Geekom oder Minisforum verbaut der Hersteller allerdings nicht einen 16-GB-RAM-Stick, sondern zwei 8-GB-RAM-Sticks. Der Arbeitsspeicher muss folglich komplett getauscht werden, wenn man auf 32 GB aufrüsten möchte. Das ist auch der Fall, wenn man insgesamt 64 GB Arbeitsspeicher unterbringen möchte. Der alte RAM lässt sich leicht entfernen.
Ein Upgrade auf 64 GB RAM kann viele Vorteile bringen. Der von unserem Kollegen Timm Mohn verbaute Fury-RAM wird sicherlich für eine bessere Benchmark- und Spiele-Performance sorgen. Allerdings ist er im vergangenen Jahr auch deutlich teurer geworden und lohnt sich wirklich nur, wenn man weiß, welche Apps und Spiele davon profitieren. Mit der Installation der 64 GB RAM ist das Upgrade abgeschlossen. Bevor die Unterseite wieder angebracht werden kann, müssen noch alle Abdeckungen montiert werden. Diese unterscheiden sich so deutlich, dass man sie nicht vertauschen kann. Der Akku darf erst verbunden werden, wenn alle Abdeckungen sitzen. Andernfalls riskiert man einen Kurzschluss.
Das Firebat Huan 16 Pro wird aktuell für 1.218 Euro angeboten. Für den Preis erhält man auch ein deutsches Gerät mit einer 5060-Laptop-GPU. Für das Huan 16 Pro spricht vor allem das Design: In Weiß sieht das Einsteiger-Gaming-Notebook wirklich ansprechend aus. Wer bereits länger Notebooks recherchiert, dem dürfte das von Firebat verbaute Gehäuse durchaus bekannt vorkommen: Es ist nahezu identisch mit dem des Chuwi Gamebook. Das Gaming-Notebook ist mit 2.300 Euro gut 1.000 Euro teurer, aber rein hardwaretechnisch auch deutlich attraktiver ausgestattet. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Das Notebook kann über die Unterseite geöffnet werden. Eine Schraube ist mit einem Sicherheitssticker gesichert. Dieser ist auch gar nicht so leicht zu lösen. Mit dem passenden Schraubenzieher können die unterschiedlich großen Schrauben entfernt werden. Da eben nicht jede Schraube gleich groß ist, sollte man alles, was man entfernt, gut sortieren. Auf diese Weise kann man verhindern, dass eine zu lange Schraube falsch eingeschraubt wird. Insgesamt werden zehn Schrauben entfernt: vier oben, vier unten und jeweils eine Schraube an der Seite. Diese sind etwas länger als die, die vorn im Notebook sitzen. Die Unterseite des Notebooks lässt sich anschließend leicht entfernen: Mit wenigen Handgriffen kann sie abgenommen werden.
Jeweils unter Abdeckungen befinden sich der RAM, die Haupt-SSD und der freie SSD-Slot. Um die Komponenten auszutauschen, muss das Mainboard vom Akku getrennt werden. Der entsprechende Connector ist leicht zugänglich. Hat man dem Notebook die Stromzufuhr genommen, kann das Upgrade beginnen. Die SSD-Abdeckungen sind jeweils mit drei Schrauben gesichert. Auch diese sind nicht gleich lang und müssen somit gut sortiert werden. Unterhalb der SSD-Abdeckung ist bereits ein Kühlpad für eine neue SSD angebracht. Was allerdings fehlt: die Feststellschraube. Da dem Notebook keinerlei Dokumentation beiliegt, kann man diese auch nicht noch irgendwo in der Zubehörkiste finden. Dies war beim Minisforum AtomMan G7 Pro anders.
Wahrscheinlich dürften die meisten Menschen eine 2-TB-SSD installieren. Allerdings: Auch Single-Sided-SSDs mit 4 TB haben Platz im freien Slot. Bevor man diese allerdings einbaut, sollte man sich eine passende Feststellschraube besorgen. Firebat stattet das Huan 16 Pro mit einer 1-TB-SSD aus. Wer viel spielt, dürfte damit nicht wirklich auskommen. Erfreulicherweise gestaltet sich das Upgrade der Haupt-SSD so einfach wie das Einbauen eines zweiten Datenträgers.
RAM-Tausch ist einfach
Die Abdeckung der Haupt-SSD ist erneut mit drei Schrauben gesichert. Immerhin: Der Datenträger wurde mit einer Feststellschraube gesichert. Diese lässt sich leicht entfernen. Die ab Werk verbaute SSD setzt den Trend der Mittelklasse im Notebook fort und kommt auf rund 5.500 MB/s Schreib- beziehungsweise Lesegeschwindigkeit. Die meisten dürften sie dennoch eher wegen der Kapazität austauschen und nicht wegen der Geschwindigkeit. Unser Kollege Timm Mohn hat eine 2-TB-SSD eingebaut. Insgesamt kommt das Firebat Huan 16 Pro so auf 6 TB Speicherplatz.Hat man in jüngster Vergangenheit im Lotto gewonnen, ist auch ein Upgrade des RAMs eine valide Option. Von Haus aus installiert Firebat 16 GB RAM. Anders als Geekom oder Minisforum verbaut der Hersteller allerdings nicht einen 16-GB-RAM-Stick, sondern zwei 8-GB-RAM-Sticks. Der Arbeitsspeicher muss folglich komplett getauscht werden, wenn man auf 32 GB aufrüsten möchte. Das ist auch der Fall, wenn man insgesamt 64 GB Arbeitsspeicher unterbringen möchte. Der alte RAM lässt sich leicht entfernen.
Ein Upgrade auf 64 GB RAM kann viele Vorteile bringen. Der von unserem Kollegen Timm Mohn verbaute Fury-RAM wird sicherlich für eine bessere Benchmark- und Spiele-Performance sorgen. Allerdings ist er im vergangenen Jahr auch deutlich teurer geworden und lohnt sich wirklich nur, wenn man weiß, welche Apps und Spiele davon profitieren. Mit der Installation der 64 GB RAM ist das Upgrade abgeschlossen. Bevor die Unterseite wieder angebracht werden kann, müssen noch alle Abdeckungen montiert werden. Diese unterscheiden sich so deutlich, dass man sie nicht vertauschen kann. Der Akku darf erst verbunden werden, wenn alle Abdeckungen sitzen. Andernfalls riskiert man einen Kurzschluss.
Das Firebat Huan 16 Pro wird aktuell für 1.218 Euro angeboten. Für den Preis erhält man auch ein deutsches Gerät mit einer 5060-Laptop-GPU. Für das Huan 16 Pro spricht vor allem das Design: In Weiß sieht das Einsteiger-Gaming-Notebook wirklich ansprechend aus. Wer bereits länger Notebooks recherchiert, dem dürfte das von Firebat verbaute Gehäuse durchaus bekannt vorkommen: Es ist nahezu identisch mit dem des Chuwi Gamebook. Das Gaming-Notebook ist mit 2.300 Euro gut 1.000 Euro teurer, aber rein hardwaretechnisch auch deutlich attraktiver ausgestattet. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
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