Geekom A7 Max: SSD- und RAM-Wechsel können etwas schwierig sein

Der Geekom A7 Max verfügt ab Werk über 16 GB RAM und eine 1 TB SSD. Beide Komponenten können über die Unterseite ausgetauscht und aufgerüstet werden. Erfreulicherweise verzichtet Geekom auf fest verbauten RAM, wie es bei einigen Mini-PCs mittlerweile der Fall ist. Hat man das passende Budget angespart, sind theoretisch bis zu 64 GB RAM möglich. Mithilfe einer Single-Sided-SSD lässt sich der interne Speicher auf bis zu 4 TB aufrüsten.

Anders als bei anderen Geekom-Rechnern befinden sich beim A7 Max Gummifüßchen am Boden. Um an die Schrauben zu kommen, müssen diese abgezogen werden. Die Gummifüßchen sind im Vergleich zu den werkzeuglosen Schrauben zwar optisch hübscher, erschweren aber das Upgrade etwas. Vor allem, weil sie nach dem Upgrade auch wieder eingesteckt werden müssen. Der Aufwand kann sich lohnen: Durch die aktuelle RAM-Preissituation kommt der A7 Max nur mit 16 GB RAM daher. Zwar ist es reine Spekulation, aber es ist durchaus denkbar, dass der PC vor einem Jahr noch mit 32 GB RAM auf den Markt gekommen wäre.
SSD-Upgrade beim Geekom A7 Max SSD-Upgrade beim Geekom A7 Max SSD-Upgrade beim Geekom A7 Max
Sind alle vier Gummifüßchen entfernt, sind die Schrauben zugänglich. Im vorliegenden Fall ließen sich die Schrauben leicht entfernen. Keine der Schrauben verkantete oder bereitete andere Probleme. Die Schrauben sind recht klein, sodass man auf jeden Fall aufpassen sollte, sie nicht zu verlieren. Über die Löcher, in denen sich die Füßchen verankern, kann der Boden angehoben werden. Um den Deckel abzunehmen, kann bspw. der Schraubenzieher, den man eben noch für die Schrauben verwendet hat, genutzt werden. Im Anschluss lässt sich die Bodenplatte abnehmen.

WLAN-Antenne sitzt ungünstig

Der Geekom A7 Max macht etwas besonders: Die WLAN-Antenne ist an der Metallplatte zwischen Bodenplatte und Mainboard verlötet. Das macht das Upgrade etwas schwerer. Allerdings kann man die einzelnen Elemente, an denen die Antennen verlötet sind, abschrauben. Ein Lötkolben ist für das Upgrade folglich nicht nötig. Traut man sich das Abschrauben der zwei Elemente nicht zu, kann man immerhin eine Seite der Metallplatte zwischen Boden und Mainboard so anheben, dass man einen zweiten RAM-Riegel einbauen kann.

Der Geekom A7 Max wird ab Werk mit einem 16-GB-RAM-Stick ausgeliefert. Diese Konfiguration ist gut für Menschen, die nur einen zweiten RAM-Stick hinzufügen möchten. Wer den PC nie aufrüsten möchte, würde wahrscheinlich zwei RAM-Sticks bevorzugen. Auch die SSD ist über die Unterseite zu erreichen. Sie ist ab Werk mit einem Kühlpad bestückt. Anders als beim RAM gibt es keinen zweiten Slot für eine weitere SSD. Entfernt man die SSD, kann man auch die WiFi-Karte tauschen.

SSD-Upgrade beim Geekom A7 MaxSSD-Upgrade beim Geekom A7 MaxSSD-Upgrade beim Geekom A7 MaxSSD-Upgrade beim Geekom A7 MaxSSD-Upgrade beim Geekom A7 MaxSSD-Upgrade beim Geekom A7 Max

Der Upgrade-Aufwand ist beim Geekom A7 Max etwas größer als bei anderen Rechnern des Herstellers. Trotzdem ist das Upgrade von SSD und RAM machbar. Man sollte auf jeden Fall etwas Bastellust mitbringen, wenn man den A7 Max aufschrauben will. Derzeit ist der Geekom A7 Max für 679,15 Euro auf Amazon verfügbar. Der Hersteller bietet den Mini-PC zum Preis von 769,00 auch im eigenen Webshop an.

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