BenQ GS2: Mobiler Beamer mit guter Leuchtkraft und genug Akku

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Mobile Beamer haben in der Regel ein großes Problem: Die doch ziemlich begrenzte Leuchtkraft. Als unser Kollege Timm Mohn den Anker Nebula Capsule Max testete, reagierten einige Leser eben aus diesem Grund mit Kritik an dem Gerät. Dass es durchaus auch bei Akku-betriebenen Geräten mehr Leistung geben kann, zeigt sich nun am Beispiel des BenQ GS2. BenQ GS2 Das Gerät kommt immerhin auf die doppelte Lichtstärke des Anker-Gerätes. 500 Lumen kann die LED hier hervorzaubern, um Bilder an die Wand zu werfen. Das bringt natürlich direkt eine wesentlich verbesserte Bilddarstellung auch dann, wenn es nicht komplett dunkel ist. Dem Filmgenuss im Garten steht außerdem auch deshalb nichts im Weg, weil die vom Hersteller angegebenen Akku-Laufzeiten sich im Test als völlig korrekt herausstellten - ohne aktives WLAN, also mit angeschlossener Speicherkarte, werden bis zu drei Stunden Spielzeit möglich.
BenQ GS2 BenQ GS2 BenQ GS2

Software ist die Schwachstelle

Auch die integrierten Lautsprecher funktionieren dabei ganz passabel. Wer allerdings ein wenig Kino-Atmosphäre haben will, muss schon auf ein zusätzliches System zurückgreifen. Und wenn doch eine Steckdose in der Nähe ist, kann man den Beamer problemlos anschließen und sich trotzdem durch die Dunkelheit bewegen. Stolpert man über das Kabel, sorgt der Magnet-Anschluss des Steckers dafür, dass nur die Netzverbindung getrennt wird, der Beamer aber auf dem Tisch stehen bleibt.

Anzumerken ist darüber hinaus, dass der kleine Mobile-Beamer verschiedene Funktionen mitbringt, die sonst eher im höherklassigen Bereich zu finden sind. So lässt sich das Bild beispielsweise an verschiedene Wandfarben anpassen. Die integrierte Software bringt dafür allerdings auch einige andere Probleme mit. Das Gerät arbeitet mit einem völlig veralteten Android, so dass es vielleicht nicht die beste Idee ist, es direkt mit dem Internet in Kontakt zu bringen. In diesem Fall müsste man allerdings darauf verzichten, auf verschiedene Apps von Streaming-Diensten, die vorinstalliert mitkommen, zuzugreifen. Diese funktionieren aber ohnehin nur bedingt: Netflix geht, YouTube nur ohne persönliche Anmeldung. Amazon Prime wird zwar angeboten, funktioniert aber noch nicht. Der Hersteller liefert aber immer wieder Updates aus, so dass man hier auch mit Nachbesserungen rechnen kann.

Pro:

  • Standfuß, macht teilsweise Stative fürs Ausrichten unnötig
  • Akkulaufzeit ist sehr gut, drei Stunden werden ohne WLAN eingehalten
  • BenQ hat während des Tests bereits zwei Firmware-Updates herausgegeben
  • Viele professionelle Einstellungen wie Wandfarbe
  • Bild laut Hersteller bis 100 Zoll, mehr ist machbar
  • USB-C Anschluss für Video-Wiedergabe und USB-Sticks
  • Mitgelieferter WiFi-Dongle
  • Magnetischer Ladeanschluss
  • Stoß- und wasserfest. also Outdoor-geeignet

Neutral:

  • Lautsprecher für ein Gerät der Größe ok
  • Fernbedienung nur Infrarot

Negativ:

  • Veraltetes, potenziell unsicheres Android
  • Keine Anmeldung bei YouTube möglich
  • Google-Dienste nicht an Bord, nachinstallieren nicht möglich
  • Aktuell ist die Amazon-Prime-Wiedergabe nicht möglich

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Danke für das ehrliche und ausführliche Video. Das macht meine bisherige Auswahl nicht einfacher. Was sagst du zum XGIMI Halo?
 
@MarieLena: bisher hatte ich noch keine Gelegenheit, mir den anzuschauen.
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