Purism Librem 5: Open-Source-Smartphone soll mit KDE Plasma laufen

Das US-Unternehmen Purism, welches bisher vor allem Linux-Notebooks anbietet, will mit dem Librem 5 ein über Crowdfunding finanziertes Linux-Smartphone auf den Markt bringen. Jetzt haben die Macher von KDE angekündigt, dass man sich mit Purism ... mehr... Smartphone, Handy, Linux, open-source, Purism, Purism Librem 5 Bildquelle: Purism Smartphone, Handy, Linux, open-source, Purism, Purism Librem 5 Smartphone, Handy, Linux, open-source, Purism, Purism Librem 5 Purism

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Das wird leider bestimmt nichts. Es fehlen die Apps mit den dahinterhängenden Usern.
 
Etwas anderes als Android und iOS ist schon sehr interessant, nur müsste das BS am besten sich auf jedem Android Gerät installieren lassen.
 
@L_M_A_O: Zynischer Scherz eines Microsoft-Users: Hey, warte nur wenn Microsoft das mysteriöse Surface Phone auf den Markt bringt, dann räumen die den Smartphone-Laden mal auf! *fanatischlach* ^_~
 
@Thomas Höllriegl: Zwei Betriebssysteme sind einfach nicht genug, vor allem dann, wenn eine Firma nur die Hochpreisstrategie anstrebt. Gäbe es mehr Konkurrenz, gäbe es mehr Innovationen und bessere Konditionen für Kunden (längere Supportzeiten etc.).
 
@L_M_A_O: Das Problem sind ja immer die Hardware-Treiber. Ein Smartphone-OS zu entwickeln ist technich nicht die Herausforderung, nur Fleißarbeit.
Die Herausforderung ist die Hardware, die leider nie dokumentiert ist damit man sie auch nutzen kann. Das wird von den Chipherstellern leider immer geheim gehalten. Und man muss dann als Außenstehender Reverse-Engineering betreiben... das ist harte und zermürbende Arbeit.
 
@artchi: Ich weiß, schade das die Hardware Treiber/Firmware nicht OpenSource ist.
 
@L_M_A_O: Es braucht keine Treiber/Firmware die frei/offen ist. Wäre besser, aber nicht zwingend. Die Hardware muss einfach nur dokumentiert sein, so dasn man freie Treiber entwickeln kann.
Wenn man damals einen Commodore 64 Computer gekauft hat, war im Handbuch alle Speicheradressen und Interrupts für die Hardware-Programmierung beschrieben. Es gab keine Treiber, aber man wusste wie man die Hardware ansprechen kann.
Genau das fehlt heute. Natürlich ist die heutige Hardware um einiges komplexer als ein C64, weshalb sie nicht nicht im Handbuch dokumentiert sein muss. Aber zumindest als PDF vom Hersteller sollte man sie runter laden können.
 
KDE entwickelt ja seit einiger Zeit Plasma Mobile als vollständig freies Betriebssystem für Mobilgeräte. Dabei bildet das Android Open Source Project (AOSP) die Basis, während ein an die mobilen Verhältnisse angepasstes KDE Plasma die grafische Oberfläche stellt und viele bekannte KDE- und andere Anwendungen lauffähig sind. Transparenz, Privatsphäre und Sicherheit sollen bei Purism bzw. KDE Plasma ganz oben stehen. Hoffe sie schaffen das umzusetzen, gerade in der Zeit wo private Firmen, Geheimdienste, Regierungen, Polizei, Kriminelle usw. usw. immer mehr schnüffeln.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen