Rundgang im All: Mit Street View kann man jetzt die ISS besuchen

Wie sieht es eigentlich wirklich auf der Internationalen Raumstation aus? Auf diese Frage gibt Google jetzt auch allen Menschen ohne Astronautenausbildung eine Antwort. Ab sofort kann in Google Street View auch ein 360-Grad-Rundgang durch die ... mehr... Iss, Erde, Raumstation, International Space Station, Aussicht Bildquelle: Google Street View Iss, Erde, Raumstation, International Space Station, Aussicht Iss, Erde, Raumstation, International Space Station, Aussicht Google Street View

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wirklich frei bewegen kann man sich drin nicht. Ein wow-effekt bleibt aus.
 
Schon sehr sehr geil. Wer hat die Toilette entdeckt? ^^
 
@xerex.exe: So chaotisch wie es da aussieht, suchen und brauchen die Kosmonauten gar kein Klo sondern machen vielleicht hin, wo es grade passt.
 
Den WOW!-Effekt kann ich euch vielleicht bieten:

http://esamultimedia.esa.int/multimedia/virtual-tour-iss/

Mit kurzen Videos und Infos zu den Instrumenten und Werkzeug.
Viel Spass beim Erkunden :-)
 
@karlo73: Coole Seite. Danke für den Link.
 
Da sieht es aus, wie in einem Müllplatz oder in einer verwahrlosten Wessi-Wohnung (oder so) als wenn Vandalen gewütet haben.. Überall Schrott, alte Säcke und chaotische Leitungen und Schläuche, aus den Wänden herausgerissene Kabel mit Elektroteilen dran. Dass da nichts funktioniert wundert keinen. Wie kann man sich in diesem Chaos wohlfühlen? Können die Kosmonauten nicht mal aufräumen?
 
@Grendel12: da geht's um Funktion und gewichtsersparnis. Dass ich da keine Schränke und eine Einbauküche hab sollte klar sein. Da wird alles an die Wand getackert und gut ist.
 
@xerex.exe: Ich kann nicht erkennen, wie man Gewicht spart, wenn man Chaos anrichtet statt aufzuräumen. Ganz im Gegenteil: Es sieht dort so aus, dass man mindestens 95% zum Müll bringen könnte.
War früher in den sowjetischen Raketen (Wostok, Sojus, Mir usw.) auch so ein Chaos gewesen? In der ISS sieht es schlimmer aus wie in einer Rumpelkammer.

Dort kann man unter diesen Umständen keine vernünftige Arbeit leisten.
Die Zustände verstoßen auch massiv gegen den Arbeitsschutz (elektrische Kabel ungeschützt quer durch die Räume ziehen; herumbaumelnde elektrisch geladene Teile, die auch leicht herabstürzen können)
Die NASA sollte also die Zuwendungen streichen oder die Kosmonauten einfach rausschmeißen und ordentliche Leute ersetzen.
Ein Vermieter macht das auch so, wenn er unangemeldet zur Kontrolle kommt und eine so verwahrloste Wohnung auffindet.
 
@Grendel12: Für Aufräumen brauchst du Behälter zum Aufräumen. Die haben ein Gewicht. Bei mehreren Tausend Dollar je Kg Kosten um es dort hochzubringen überlegt man dreimal ob man so was macht. Da keine Gravitation kann auch nix herabstürzen. Alles an die Wand tackern ist dort die beste Möglichkeit.

Und ich glaube nicht, dass es eine Berufsgenossenschaft bzw. sowas in der Art für Astronauten gibt.
 
@xerex.exe: >"Alles an die Wand tackern ist dort die beste Möglichkeit." - Ja, aber das müsste man dann eben auch tun. Dort liegt aber alles unregulär herum oder baumelt an losen Kabeln.
Andere effektive Variante ist, überflüssigen Schrott, den es da offenbar reichlich gibt, zu entsorgen. Entweder zu einer Transportrakete, die Fresspakete hochgebracht hat im Rückflug zur Erde oder alles aus einer Luke kippen (sorgt für Sternschnuppen, da kommt nichts auf der Erde an.)
 
@Grendel12: ich sag's mal so. Ich glaube die Menschen die es organisieren wissen eher was wie zu machen ist als du. Da oben ist nix was sinnlos oder nicht durchdacht ist.
 
@xerex.exe:
Ich glaube Grendel12 trollt jeher ;)
 
@Andy2019: ja das glaube ich auch. So kann doch niemand wirklich denken...
 
@Grendel12: wie das in den Raketen aussah ist egal, jedenfalls sah es in der MIR ähnlich, wenn nciht sogar schlimmer aus. die Schläuche sollen den Luftaustausch überall gewährleisten. Eine thermische Zirkulation ist in der Schwerelosigkeit ja nicht möglich. Und Stromkabel wurden / werden auch nach Bedarf verlegt.
 
@Grendel12: In der Tat, das sieht dann doch komplett anders aus, als in jedem SiFi-Hollywood Film.
Bei der Menge an Klebeband, Schraubendrehern, Zangen usw. die ich da finden konnte, wundert es mich etwas, dass es bis jetzt keine größeren Zwischenfälle gab.
 
@Lastwebpage: Die Kosmonauten sollten mal an der Enterprise ein Beispiel nehmen.
 
Fake Alles aus den Bavaria Filmstudios! Kleiner Scherz. Die ISS kreist seit 98 über uns.
 
@Holzpalette: Nicht Bavaria, In Weßheim im Zentrum für Luft- und Raumfahrt steht das Modell der ISS dafür. Nein Spaß aber dort steht echt eins ;)
 
Zur Toilettensache: Mir ist gar nicht klar, wie man mit den absolut unpraktischen und dicht geschlossenen Raumanzügen auf eine Toilette gehen kann. Irgendwelche Körperteile dem Vakuum auszusetzen, dürfte auch nicht gesund sein.
Stattdessen denke ich mal, es gibt ein im Raumanzug installiertes Schlauchsystem, um Exkremente zu sammeln und dann nach außen zu befördern. Aber was macht man dann damit?
Der erste amerikanische Astronaut (Sheppard) soll nach verschiedenen Dokumentationen gemäß unmittelbar vorm Start auch pinkeln müssen. Ihm war es auch sehr unbequem den Raumanzug aufwändig erstmal wieder abzulegen und womöglich den Start verzögern und zog es vor, einfach in die Hose zu machen. Wahrscheinlicher war es aber, dass er plötzlich Muffensausen hatte und sich ganz unwillkürlich eingeschifft hatte.
Bei sowjetischen Kosmonauten gab es in Baikonur ein Ritual: Unmittelbar vor dem Einsteigen mussten alle Kosmonauten hinter der Rakete (also vor Zuschauern oder Kameras sichtgeschützt) nochmal pinkeln.
Während des Fluges sollte es ein solches Problem nicht gegeben haben, denn die Kosmonauten ernährten sich (allerdings nach nicht offiziellen Dokumentationen) ausschließlich mit Brei aus Tuben.
Die Tuben-Nahrung wurde u. a. in einem bekannten Kinderbuch aus den 60er-Jahren thematisiert. Dort hatte der Protagonist ein Kosmonautentraining durchgeführt und hierbei versucht, sich tagelang ausschließlich aus Senf, Majonäse und Ketchup aus Tuben zu ernähren (was ihm nicht gutgetan hat).
 
@Grendel12:
A: MIT den Raumanzügen kann man auch gar nicht aufs Klo gehen.
B: Es gibt kein "ein im Raumanzug installiertes Schlauchsystem, um Exkremente zu sammeln und dann nach außen zu befördern". Die Astronauten tragen in ihren Raumanzügen schlicht und einfach für den "Notfall" Windeln.
C: Google mal Videos wie eine Toilette im Weltall funktioniert. Der Urin z.B. wird recycelt und dem Wasserkreislauf wieder hinzugefügt. Die Exkremente und anderer Müll werden gesammelt und mit einer gebrauchten Versorgungskapsel zum Verglühen in der Erdatmosphäre zurückgeschickt.

Auch "Tubennahrung" gibt es seit Jahrzehnten nicht mehr. Es sind vollwertige Fertigmahlzeiten, die für den Transport Dehydriert werden und kurz vor Verzehr wird Wasser hinzugefügt und erhitzt.
 
@karlo73: Danke für die Infos. >"Der Urin z.B. wird recycelt und dem Wasserkreislauf wieder hinzugefügt." - ??? Das wäre doch ekelhaft.
 
@Grendel12: Erst mal in Luftdichten Behältern lagern und sammeln und dann in besagter Müll-(Ent-)Versorgungskapsel entsorgen
 
@karlo73: Das mit den Windeln kann ich mir gut vorstellen. Aber den Urin zum Trinken aufzubereiten fände ich absolut unzumutbar. Keinen Schluck würde ich davon runterbekommen.
 
@Grendel12: Hier mal 2 Links dazu:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/wasseraufbereitung-im-all-cheers-1.440590

http://www.focus.de/wissen/weltraum/raumfahrt/iss-raumstation-aus-urin-trinkwasser-gewinnen_aid_348544.html
 
@Grendel12: Nicht ekelhaft, sondern Zwingend Notwendig. Und das funktioniert wie eine unserer Kläranlagen auf der Erde, nur Kompakter.
 
@karlo73: Hier sieht man einen ganz eindeutiges Gegenargument, welche große Raumxpeditionen, die weiter als bis zum Mond führen, ausschließen.
Man kann eben den Raumfahrern keine Versorgungsraketen nachschicken. Man kann auch keine Pflanzen im Raumschiff anbauen, denn diese brauchen auch regelmäßig frisches Wasser.
So bin ich bezüglich bemannter Expeditionen zum Mars sehr skeptisch. Die Kosmonauten würden schon vor dem Mars umkommen und auf dem Mars gibt es auch kein Wasser.
Dieses Gerät da, würde ich jedenfalls unter keinen Umständen benutzen, besonders nicht, um damit Wasser zur persönlichen Ernährung zu gewinnen.
 
@Grendel12: Ist dir eigentlich klar dass jeder einzelne Liter Wasser auf unserem Planeten schon mal getrunken und wieder ausgeschieden wurde? Das Leben besteht immerhin schon seit 3,5 Milliarden Jahren auf unserem Planeten.
Wenn man es genau nimmt trinkst du eigentlich sowieso kein Wasser, sondern irgendeine verunreinigte Plörre mit Milliarden von Lebenwesen darin.
Warst du schonmal im Schwimmbad? Badesee? Das ist alles weit unhygienischer als das Wasser, dass man da oben auf der ISS nach der Reinigung und Filterung wieder bekommt.
Im übrigen wäre es übrigens sogar auf Dauer schädlich reines Wasser zu trinken, durch Osmose würdest du dir auf Dauer Nähr- und Mineralstoffe entziehen, was bis zum Tode führen kann (ich muss zugeben das hört sich schlimmer an als es ist, da du durch die Nahrung die Stoffe wieder hinzufügst. Gefährlich würde das Szenario also nur dann werden, wenn du ausschliesslich reines, destilliertes Wasser trinken würdest).
Achso, Pflanzen wachsen auf der ISS übrigens super, die wollen auch gar kein reines Wasser, eher ganz im Gegenteil. Dünger z.b. wird häufig aus Vogelmist gewonnen (Guano), Gülle sind eigentlich nur die Ausscheidungen von Stalltieren, alles das, was den Pflanzen guttut sind die Stoffe, die schonmal verdaut oder anderweitig verwertet wurden, da ziehen Pflanzen ihre Energie raus.
Der Bauer schmeisst's aufs Feld, die Pflanzen nehmens auf, verwerten es und anschliessend kommts bei dir auf den Teller.
Kreislauf der Ernährung ...
 
@Grendel12:
Den Inhalten deiner Kommentare entnehme ich, das du dich mit dem Thema Raumfahrt das letzte mal in den 1960/70ern beschäftigt hast. Alleine in den letzten 15 Jahren hat es in diesen Bereichen Riesige Fortschritte gegeben.
Wenn du die Sender N24, N24 Doku, N-TV, Kabel1-Doku, ZDF-Info, Phoenix oder ARTE empfangen kannst, auf einem davon laufen eigentlich immer fast Täglich Ausführliche und Hochinteressante Dokus zu dem Thema.
Kann ich dir nur Wärmstens Empfehlen. Es lohnt sich wirklich.
Grad im Moment z.B. läuft was auf Kabel1-Doku.
Nachtrag:
Für jedermann Online zugänglich ohne Anmeldung etc. ist die ZDF Mediathek. Hier unter ZDF-Info gibt es Kostenlos zum Anschauen zu diesem Thema z.b. die Terra-X Reihe oder Lesch's Kosmos.
 
@karlo73: Richtig, Astronomie und Raumfahrt ist für mich die interessanteste Wissenschaft, maßgeblich, weil es unmittelbar mit der Zukunft der Menschen zu tun hat. Dazu gehört aber auch die Historie der Raumfahrt und so habe ich tatsächlich vieles über die Raumfahrt über die 60/70er Jahre gelesen.

Die Dokumentationen verfolge ich auch. Aber sie sind meist sehr widersprüchlich - Sachverhalte bzw. "alternative Sachverhalte" werden oft gegensätzlich oder auch mit mehr als 2 Varianten dargestellt. z. B., die Mondmissionen werden in mindestens 3 Varianten erzählt.
Aber ich habe immer mehr den Eindruck, dass da keine Wissenschaft dargestellt werden soll, sondern nur seichte Unterhaltung: Stets aufpeitschende überflüssige "Musik", grundsätzliche inhaltliche Stümper-Fehler (etwa der Urknall vor 13 Billionen Jahren oder die 17facher Lichtgeschwindigkeit [statt Schallgeschwindigkeit] eines Raumschiffs), wenig Wissenschaft und im Viertelstundentakt Werbung und außerdem habe ich den Eindruck, dass immer das Gleiche immer wieder in "neuen" Dokumentationen einfach neu zusammengesetzt wird.

Bsp.: Die Mondprogramme
1) Die Lehrbuchfakten: Apollo und Armstrong usw. 1969 und insgesamt 17 Apollo-Missionen...
2) Andere erklären, dass noch keiner auf dem Mond war und haben mindestens 20 Argumente gegen die Mondmissionen. Die Bilder wurden also in einem Studio (in Area51?) gemacht.
3) Noch andere behaupten, dass es noch mindestens drei andere Mondmissionen gab (Apollo 20 usw.). Diese Astronauten haben auf der Rückseite des Mondes fantastische futuristische Gebäude, eine kaputte Raumschifframpe, Ersatzteillager und ein verwittertes riesiges Radioteleskop von Aliens gefunden. Die Apollo-Astronauten haben dann entschieden, besser die Aliens in Ruhe zu lassen und keinen Konflikt mit weit überlegenen Spezies zu provozieren und haben dann lieber keine weiteren Missionen unternommen.

Ich habe die modifizierte Variante 3a (in einer Analogie eines SF-Romans): die Apollo20-Astronauten hatten keinen Zugang zu den Alien-Gebäude. Die Außerirdischen hatten sich von innen abgeschlossen und befinden sie sich immer noch seit Tausenden Jahren drin. Sie können aber derzeit den Rückflug nicht antreten, weil ihr Raumschiff oder die Rampen nach einem außerirdischen Konflikt zerstört wurden. Dann sollten die Menschen ihnen sogar behilflich sein.
 
@Breaker: >"Wenn man es genau nimmt trinkst du eigentlich sowieso kein Wasser, sondern irgendeine verunreinigte Plörre mit Milliarden von Lebenwesen darin." , siehe http://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/wissen/Mutter-Ganges-liegt-im-Sterben-article19930436.html
Soweit ist es in Mitteleuropa glücklicherweise noch nicht ;-).

Destilliertes Wasser dürfte nicht schädlich sein, weil man benötigte Mineralstoffe auch reichlich durch feste Nahrung bekommt.

Zum Düngeproblem: Mir wäre es schon lieber, wenn man Kalisalz statt Gülle aufs Feld bringen würde.

Fazit: Astronomie und Raumfahrt ist theoretisch hochinteressant - Aber persönlich bin ich offenbar zu sensibel, um Kosmonaut zu werden ;-)
 
@Grendel12: Hä? Was für eine merkwürdige Grütze schreibst du dir denn da zusammen? Irgendwie vermischst du aber ganz kräftig die ernstzunehmenden Dokumentationen, die es im Fernsehen zu sehen gibt mit der gequirlten Kacke irgendwelcher YouTube-Verschwörungsvideos.

Mann, Mann...
 
@Grendel12: Was glaubst du, was auf der Erde mit deinem Urin und der Kacke passiert?
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