Seitenlange Datenschutz-Erklärungen sollen endlich Geschichte sein

Die sagenumwobene Steuererklärung auf dem Bierdeckel ist zwar eine schöne Illusion geblieben, doch zumindest eine überschaubare Datenschutz-Erklärung soll jetzt auf die Nutzer zukommen. Auf einer Seite soll zukünftig alles überschaubar dargestellt ... mehr... Datenschutz, Cd, schloss Bildquelle: Flickr Datenschutz, Cd, schloss Datenschutz, Cd, schloss Flickr

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Wunderschön und S.a.u einfach, für ein Unternehmen.

Auch für den Nutzer leicht verständlich, das er sein Recht an seinen Daten abgibt, ansonsten gefälligst sich einen Anderen Anbieter suchen soll, oder verzichten

Nur mit Datenschutz, wie es suggeriert wird, hat das überhabt nichts zu tun, es bleibt nur eine im günstigsten Fall begrenzte Daten-Überlassungs-Erklärung!
 
@Kribs: In klaren kurzen Worten, was mit den Daten passiert. So kann man sich gleich überlegen, ob man dem Laden seine Daten anvertraut oder nicht, wo bisher zig Seiten durchzulesen waren. Ich finde, es macht die Suche nach "Was macht ihr mit meinen Daten" bedeutend leichter.
 
@SunnyMarx: "Was macht ihr mit meinen Daten"

Das muss ja nicht Explizit erläutert werden, da stehen dann "Inhaltsschwere Worthülsen" wie Zitat:
Wofür nutzt der Anbieter Ihre Daten?

Der Anbieter analysiert das Surfverhalten eines einzelnen Nutzers, um seinen Dienst für jeden einzelnen Nutzer zu verbessern und zu personalisieren (beispielsweise "männlich/weiblich" oder "zuletzt gesehene Artikel").

Der Anbieter nutzt Ihre Daten auch

Der Anbieter schaltet Werbung für Dritte und ermöglicht es den Werbetreibenden, Daten über das Surfverhalten der Nutzer zu erheben. Diese Daten werden genutzt, um beispielsweise Werbung, Empfehlungen und weitere Angebote zu personalisieren und den Interessen der Nutzer anzupassen.

Der Anbieter ermöglicht Dritten, Daten über das Surfverhalten einzelner Nutzer zu sammeln. Diese Daten werden genutzt, um Ihnen beispielsweise personalisierte Werbung, Empfehlungen und weitere Angebote (auch die des Anbieters) auf Drittseiten anzuzeigen.

Der Anbieter holt Informationen über Sie von Dritten ein. Dies können Informationen über Ihre Bonität oder auch die Bestätigung Ihrer Lieferadresse sein. Dies geschieht meist noch während der Nutzung des Dienstes.
\Zitat Ende.

Das man dann aufgrund seine Ethnie, Religion, Staatsangehörigkeit usw. Diskriminiert wird (so geschehen auf Facebook), ist ja nicht Sache des Datenschutzes, nur sollte ein "Schutz" das verhindern.
 
@Kribs: Eben... Nicht mehr Zentnerweise den Ram mit sinnlosen Texten überhäuft und der Text ist klar verständlich. Wenn da also drin steht, dass der Anbieter Informationen über mich von Dritten ein, oder dass er meine Daten an dritte weitergibt, ist das Thema schon durch und man kann die Seite getrost ignorieren.

Auf jeden Fall besser, als über 20 Seiten lesen zu müssen und nach Wortfetzen ausschau zu halten, was denn nun wirklich mit meinen Daten passiert. Es ist einfach übersichtlich und verständlich!!! Und um nichts anderes sollte es gehen.

Ich möchte keinen Anwalt neben mir sitzen haben müssen, um Datenschutzbestimmungen durchzuarbeiten. Das sollte einem Nutzer schon so leicht wie möglich gemacht werden. In dem Falle hier: Eindeutig Ziel erreicht!!!
 
@SunnyMarx: So einfach kannst du das mit den Drittanbietern auch nicht sehen. Nenne mir eine große Seite, die nicht wenigstens Google Analytics verwendet - oder eben irgend einen anderen Tracking-Anbieter. Ich glaube kaum, dass du das was findest, schon gar nicht unter kommerziellen Seiten. Da kannst du das Internet auch ausschalten. :D
Aber die Grudntendenz der einfachen Lesbarkeit ist auf jeden Fall eine große Errungenschaft!
 
Der ist echt nicht schlecht. Schaut vor allem auch hübsch aus :)
 
"Sie benötigen weiterhin eine förmliche Datenschutzerklärung, auch wenn Sie den hier angebotenen Datenschutz-One-Pager auf Ihrer Webseite oder App einbinden." - also diese Kurzform ergänzt nur die Langform zu einer Extralangform, es ersetzt die bisherige Datenschutzerklärung nicht. "Jetzt soll es genügen, verschiedene Angaben zum eigenen Unternehmen und zum Umgang mit den Daten der Nutzer in ein Web-Formular einzutragen, woraufhin man die benötigte Erklärung bekommt." aus der News ist nicht ganz korrekt. Flixbus.de verwendet den One-Pager nicht auf der Webseite, dort ist weiterhin die formale Datenschutzerklärung zu finden, bei zalando.de ebenso.
 
Sollte auch für AGB und jeglichen anderen Kleingedruckten gelten. Ich verstehe ja dass so was rechtlich Wasserdicht sein muss, allerdings sollte es auch für den Unterzeichner leicht verständlich sein. Es gibt Gesetze die schwer verständliche Bedienungsanleitungen einem Mangel am Produkt gleichstellen, wieso nicht auch Bedingungen die nur von Anwälten verstanden werden können?
 
"Auf einer Seite soll zukünftig alles überschaubar dargestellt werden."

und dann: GetA1Pager.de

Klingt als ob es auf eine A1 Seite passen würde. :D
 
Wäre auch noch die Frage, ob sich Herr Maas, als Bundesjustizminister, im Zweifelsfall den Schuh anzieht.
Ein Teil der Fülle an Datenschutzbestimmungen, AGBs usw. kommt ja auch dadurch zustande, dass diese nicht an den Nutzer adressiert sind, sondern an den vom Nutzer beauftragten Anwalt, bzw. einem Anwalt der meint. er könnte Geld gebrauchen.
 
@Lastwebpage: Zitat aus der Website des Tools: "WICHTIG: Dieser One-Pager dient in Form einer Kurzübersicht einer zusätzlichen, verbraucherfreundlichen Information Ihrer Besucher. Sie benötigen weiterhin eine förmliche Datenschutzerklärung, auch wenn Sie den hier angebotenen Datenschutz-One-Pager auf Ihrer Webseite oder App einbinden."
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