John Carmack verlässt Meta und schimpft über die Facebook-Mutter

id Software-Legende John Carmack hat den Doom-Entwickler vor rund einem Jahrzehnt verlassen, um sich voll auf das Thema Virtual Reality und Oculus zu konzentrieren. So kam er auch zu Facebook bzw. Meta, doch zuletzt war er dort immer unzufriedener und ... mehr... Oculus Rift, Id Software, John Carmack Oculus Rift, Id Software, John Carmack Oculus VR

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War doch klar das mit dem Kauf von Oculus durch Facebook bis auf einen kurzen Geldsegen keine Vorteile zu erwarten waren. Facebook wollte nur über den Weg VR Ihre Zwangs-Facebook-Accounts unter den Menschen bringen und den Markt dominieren.

Hat leider nicht ganz so geklappt da andere Hersteller gleichwertige VR Headsets ohne Accountzwang verkauft haben und VR doch nicht so geboomt wie es vielen dachten (siehe 3D Hype).
 
Meta und Tesla/Twitter sind moderne Unternehmen im negativen Sinne. Hire & fire und mangelber Respekt den Menschen gegenüber, das sind Merkmale die deren "Arbeiter" reihenweise verschwinden lassen.

VR Boom? Ich denke es ist nicht nur der Preis der abschreckt, sondern auch das sehr schmale Anwendungsspektrum und die schiere Größen dieses Gegenstands und der meist als Spielzeug empfunden wird. Ganz platt: Wer braucht denn sowas? Ja es gibt Leute die finden das toll. Dann ist es doch zumindest schön, dass es sowas gibt. Aber Massenmarkt? Dazu muss die Nützlichkeit erheblich steigen. Selbst das US Militär hat VR Brillen als Debakel eingestuft.
 
@Antiheld: Meta Hire&Fire? Also man kann ihnen ja viel nachsagen, meines Wissens nach hat Meta aber relativ hohe Arbeits- und Gehaltsstandards. Carmack beklagt sich hier über systemische Probleme auf Organisations- und Projektebene. Wobei man seine Aussagen in dem Allgemeinheitsgrad auch auf fast jeden Konzern anwenden kann. Das sind eben strukturelle Probleme die durch ineffiziente Konzernorganisation entstehen und durchaus nicht auf Meta beschränkt. Klingt nach dem Klassiker, wonach das m ittlere Management nicht die Freiheiten und Ressourcen hat die es benötigt, und nur die Doktrin des oberen Managements korrigiert.
 
@Antiheld: Wenn er 10 Jahre da war, war das wohl eher nicht "Hire & Fire", zumal er ja nun selbst gekündigt hat. Und Anwendungsszenarien sehe ich in VR eigentlich viele. Ich würde damit gerne virtuell die Museen der Welt besuchen - ein digitales Louvre. 24h am Tag geöffnet, ohne in Persona vor Ort zu sein, ohne Ressourcen zu verschwenden und alle Werke wären digital für die Zukunft archiviert. Und das für alle relevanten Museen der Welt - das fände ich einzigartig.

Solange sich das Problem der Motion Sickness aber nicht völlig lösen lässt, wäre/ist es für mich kein Spielgerät. Eine simulierte Riesenleinwand, quasi ein Privatkino, hätte aber auch wiederum Charme für mich.

Nur müsste die Hardware klein und portable sein, ohne zig Kabel für Tracker- und Datenleitungen.
 
@WinYesterday: das Hire&fire war nicht auf die Person als solche bezogen, sondern vielmehr ein Teil der Mentalität dieser Unternehmen... Wörtlich genommen hast du natürlich Recht.
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