Netflix: Werbeabo ist ein Reinfall, Werbekunden bekommen Geld zurück

Viele Vertreter aus der Werbewirtschaft haben viele Jahre lang gefordert, dass Netflix ein Abo startet, das günstiger ist, dafür aber Reklame bietet. Vor kurzem war es auch so weit, Netflix hat sein werbebasiertes "Basis-Abo" gestartet. ... mehr... DesignPickle, Streaming, Logo, Video, Netflix, Tv, Fernsehen, Stream, Videoplattform, Serie, Serien, Filme, Streamingportal, Videostreaming, Netflix Deutschland, Netflix Logo, Binge Watching, Netflix Originals Streaming, Logo, Video, Netflix, Tv, Fernsehen, Stream, Videoplattform, Serie, Serien, Filme, Streamingportal, Videostreaming, Netflix Deutschland, Netflix Logo, Binge Watching, Netflix Originals

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Mal abwarten, wie sich das Werbeabo schlägt, wenn Netflix das Accountsharing komplett unterbindet. Teile mir momentan noch einen Account mit nem Kumpel, aber wenn die große Änderung auch hier in Deutschland final ankommt, werd ich evtl. über das Basis Modell nachdenken. Zumindest um meine Listen zu behalten. Ob ich das allerdings durchgehend laufen lasse, wie es momentan der Fall ist, weiß ich nicht. Wahrscheinlicher ist eher, dass ich deren Dienst temporär deaktivieren werde wenn ich ihn nicht brauche.
Im Großen und Ganzen werd ich damit wohl nicht alleine stehen. Finds jetzt nicht wirklich tragisch zu sehen, dass das Werbemodell floppt. Ein Freund bin ich davon zumindest nicht.

Kann mir jemand beantworten, ob ich aktuell auch schon die Möglichkeit habe, meinen Benutzer in einen eigenständigen Account umzuwandeln? Bin bis jetzt nur Co-Nutzer, hab bis jetzt noch keinen eigenen Account verwaltet.
 
@dopex: Sollte laut dem Hilfecenter möglich sein -> https://help.netflix.com/de/node/124844

bzw. Oberseite mit noch weiteren Infos: https://help.netflix.com/de/node/122698
 
@dopex: Der Account-Sharing Block seitens Netflix soll 2023 kommen. In Südamerika läuft wohl schon ein entsprechender Test. Bin gespannt ob man dann mit einem Tablet im Urlaub Netflix nutztd und dann wohl mit sowas: "Loggt sich ein User außerhalb dieses "Zuhauses" ein, wird er darüber informiert, dass sich ein zusätzliches "Zuhause" gegen eine Extra-Gebühr hinzufügen lässt. Ein solcher Unter-Account kostet derzeit 2,99 US-Dollar" geärgert wird, weil man nicht daheim ist. Das wird dann sicher einen großen Aufschrei geben, wenn sowas als Account-Sharing angesehen wird.
 
@inge70:
Wenn Netflix clever ist, beginnen sie erstmal nur mit TVs und zeigen erst eine Meldung an, wenn der TV länger als 3 Monate nicht die öffentliche IPv4 des ersten TVs nutzt. Damit hätte man keinen einzigen false-positive (Ferienwohnungen gehören nicht zum selben Haushalt).

Und das sollte denke ich absolut ausreichen. Natürlich gibt es auch Leute, die das Abo auf Tablet & Smartphone teilen, aber ich behaupte, dass das den deutlich kleineren Anteil ausmacht.

Aber Netflix wird sich noch wundern. Denn durch immer schnellere Internetleitungen wird es immer einfacher, alle Standorte per VPN zu verbinden. Dann haben alle die selbe öffentliche IPv4. Die selbe Methode haben Sky-Kunden vor vielen Jahren verwendet, als der Zweitreceiver den Dienst verweigerte, weil der Erstreceiver nicht im selben Netz gefunden wurde.
 
@inge70: Das Account-Sharing ist vermutlich auch nicht das große Problem. Ein Problem ist die Kombination VPN + Account-Sharing, wenn in den reichen Märkten die Kunden nur ein Teilabo im Ausland kaufen.
 
@dopex: wird wohl noch dauern. Es gibt ja nicht einmal einen vernünftigen Tarif für fHD+4K sondern nur diesen mit 4 gleichzeitigen Streaming Möglichkeiten.
 
@crusher²: Das unflexible Preismodell ist auch einer meiner größten Kritikpunkte bei Netflix. Kein Plan, warum keine kleineren Pakete angeboten werden. Da hätte ich mir schon längst ein eigenes Abo geholt, wenn ein faireres Preismodell für Einzelpersonen verfügbar wäre. Lizenztechnisch dürfte das ja sicher einen Unterschied machen, ob auf einem oder 4 Geräten gleichzeitig geguckt wird.
Bin gespannt, ob sich da in Zukunft irgendwas ändern wird. Potentielle Kunden würden durch mehr Optionen sicher nicht abgeschreckt.
 
@dopex: Listen und history bleiben auch ohne aktivem Account erhalten.
 
Das Problem dürfte sein, dass Netflix das Werbeabo eingeführt hat, bevor man das Account Sharring eingedämmt hat. Denn warum sollten die Kunden Werbung sehen wollen, für 720P, wenn sie mit Sharring Account fast das selbe für werbefreies UHD zahlen? Den Erfolg hat sich Netflix somit ganz von selbst verbaut.
 
das war doch abzusehen. Das gleiche Schicksal wird auch Freevee bei Amazon ereilen. Ein großteil der Streamingzuschauen sind einfach Leute die von Dauerwerbung und dem Content im Free-TV genervt sind. Und die sollen jetzt dafür zahlen das sie nichtmal den vollen Netflix-Katalog in unterirdischer Auflösung gucken dürfen? das ist doch lächerlich. Dann sollten lieber testweise nicht verlangen, die gleiche Menge Werbung wie im Free-TV zeigen und schauen was passiert. Ich denke das sogar dann ein großteil der Leute lieber für HD ohne Werbung zahlt.
 
@Twinks: genauso ist es, nicht einen Cent bezahle ich um dafür Werbung zu sehen.
 
@Twinks: Freevee hat aber doch ein paar Unterschiede.
1. Anderes Angebot an Filmen/Serien als die kostenpflichtige Version.
2. Es ist Kostenlos.
 
ich habe schon jahre kein kabel-tv wegen der werbung. also warum sollte ich mir ein netflix abo mit werbung kaufen?
 
Erstens ist das Abo mit Werbung auf 720p eingeschränkt, nicht einmal 1080p. Auf einem Handy vlt. noch durchaus ansehbar, aber nicht mehr zu Hause auf einem großen TV.
Zweitens schaue ich schon seit gut zwei Jahren kein lineares TV mehr, genau wegen der Werbeflut. Ich kann es nicht mehr sehen. Da bezahle ich doch nicht auch noch etwas extra, um dann Werbung zu bekommen.
Wenn ich nichts Interessantes für mich im Katalog entdecke, dann machen ich eben wieder eine Pause von ein paar Monaten und wechsele den Streaming Anbieter. Bis dann dort wieder nichts Interessantes für mich ist und ich wieder zu Netflix wechsele. Ich lasse aber nicht einfach Netflix weiterlaufen, nur damit ich _vielleicht_ etwas finde, was ich schauen möchte. Dafür ist mir das viel zu teuer geworden.
 
"in einigen Fällen hat Netflix nur etwa 80 Prozent der erwarteten Zuschauerzahlen erreicht"...Ist das wirklich ein Flop?
Würde das nicht implizieren, dass es in den meisten Fällen die erwarteten Zahlen erreicht hat oder interpretier ich das falsch?
 
Die simpelste Lösung wäre, das UHD-Abo zu entkoppeln und auch zu einem vernünftigen Preis als Single-Stream anzubieten. Das günstige Abo ist mir qualitativ zu schlecht, das teuerste alleine unnötig umfangreich. Daher share auch ich derzeit. Wenn sie mir das "wegnehmen" damit, sind wir eben keine Kunden mehr - oder maximal eben zeitweise. Ob sich N damit besser steht... müssen sie dann wohl nochmal rechnen...
 
Amazon dürfte in ähnliche Probleme laufen. Die bieten mir als zahlendem Prime Video Kunden die ganzen Freevee Inhalte ständig an. Ich soll also als zahlender Kunde Inhalte auf einem anderen Kanal anschauen, dafür aber mit Werbung?
Die können ja gerne Freevee machen. Aber dann doch bitte getrennt von Prime Video.
 
@der_ingo: Es sind aber auch andere Inhalte. Und da ist es auch schonmal ein Unterschied, ob einen bezahlenden Kunden, zusätzlich die Gratisinhalte gezeigt werden.

Bei Netflix muss der zahlende Kunde aber nur ein wenig mehr bezahlen, damit die Inhalte werbefrei sind.
 
Ich verstehe sowieso nicht, wieso man so ein Abo überhaupt abschliesst? Man bekommt über türkischen VPN (nur bei der Aboauswahl dann nie wieder nötig) das Netflix UHD Abo für circa 4.50€....
 
Jeder meckert über die Preise aber ist zu faul das Abo nur dann abzuschließen wenn man es wirklich nutzt. Das einzigeste was die ganze Sache teuer macht ist die Fragmentierung des Marktes.

Aber vergleicht das doch mal mit den Preisen die man damals in der Videothek gezahlt hat. Überlegt euch mal wie viele Stunden ihr die Streaming Angebote nutzt und rechnet das mal in Videotheken Preise um.
 
@Althena: Die Videotheken waren damals nicht billig und ich bin auch häufig da gewesen! Da gebe ich Dir recht und verglichen damit ist Netflix noch günstiger. Der große Unterschied ist jedoch, dass es damals alle aktuellen Filme auch in der Videothek zu sehen gab und ältere günstiger angeboten wurden.
Bei Netflix ist das Angebot der Filme zwar groß, aber da ist auch jede Menge uninteressantes dabei. Als Videothek oder Netflix Kunde möchte ich über einen längeren Zeitraum auch mal erfolgreiche Klassiker der Filmgeschichte (alt oder neu) schauen. Die sind sehr knapp bestückt und das meiste sind neue Filme, gut oder schlecht! Ferner bin ich kein Freund von diesen vielen Serien. Die werden zwar auch aufwendig produziert, aber interessieren mich nicht.
 
Also ich wäre ja für mehr individualität bei den Abos denn aktuell ist die Anzahl der gleichzeitig nutzbaren Geräte ja an die Qualität gekoppelt was halt zum Accountsharing einlädt. Ich wäre dafür das man die Qualität unabhängig von den gleichzeitig nutzbaren Geräten einstellen könnte und man dadurch eventuell günstiger an eine bessere Qualität kommt. Ich bin beispielsweise ein einzelner Nutzer sehe es aber nicht ein für die beste Qualität für 3 weitere Streamberechtigungen zu zahlen wenn ich sie nicht nutze.
 
Naja für den Anfang in manchen Fällen bis zu 20% neben irgendwelchen Schätzungen zu liegen, ist doch jetzt nicht so furchtbar.
 
Wundert mich nicht. Weniger Inhalte wie das Basis Abo und gerade mal 3€ gespart.
Als komplett kostenloser Dienst mit Werbung und Einschränkungen bei dem Inhalt könnte ich mir zwar vorstellen, dass dieser Nutzer anlockt, aber so sehe ich dies nicht.
Netflix sollte es aber mal so machen wie fast alle anderen Anbieter und ein günstigeres Jahresabo anbieten (10 facher Monatspreis für 12 Monate schauen)
 
@robinx99: Vielleicht ist diese Statistik sogar ein Erfolg für Netflix, wenn die Kunden anstatt zum Werbetarif direkt zum normalen Basistarif upgraden.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen
Netflixs Aktienkurs
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!