Gerüchteküche brodelt: United Internet will angeblich 1&1 loswerden

Der Internetkonzern 1&1 kommt in den letzten Wochen nicht aus den Schlagzeilen heraus. Erst hieß es, 1&1 habe ein Auge auf Sky geworfen. Jetzt ist die Rede davon, dass United Internet 1&1 abstoßen könnte. Details sind bisher aber kaum zu erfahren. mehr... DesignPickle, Logo, 1&1, 1und1, Eins und Eins Logo, 1&1, 1und1, Eins und Eins

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Die Frage ist, was ist United Internet ohne 1und1? Nichts. Selbst wenn Ionos, Strato, Web.de, Gmx.de/net verbleiben, der Umsatz würde gigantisch fallen und United Internet ordentlich an Einfluss und Gewinnchance einbußen.

Verkauf an Telefonica, Vodafone oder Telekom wird es nicht geben, das würden die Kartelbehörden verhindern weil das quasi das Ende für das 4. Mobilfunknetz bedeutet.

Was wahrscheinlich ist: United Internet verkauft Anteilen (max 27%) von der 1und1 AG und holt sich einen weiteren Investor ins Boot der die Kosten für den Mobilfunknetzausbau mit übernimmt.

ich könnte mir auch vorstellen das man Drillisch inkl.1und1 Mobilfunk von anderen Geschäftsfeldern wie DSL/Internetzugänge via Glas/Kupfer trennt. Wobei 5G ja eigentlich genau mit festen Anschlüssen beginnen sollte da ist 1und1 DSL eine starke Marke, wenn auch mit Blessuren.
 
@Nero FX: Hä? 1&1 hat doch gar keine eigenen Mobilfunkmasten, die verkaufen ähnlich wie 100e andere einfach Dienstleistungen in einem der Netze, aktuell O2, ehemals Vodafone.
Das wäre wie wenn die Telekom congstar verkaufen würde, da würde kein Hahn nach krähen.

Und mit dem Kontakt, den ich bisher mit 1&1 hatte, würde ich das Unternehmen auch verkaufen wollen (bezogen auf 1&1 Ionos und der dort nicht vorhandenen Kompetenz)
 
@Rashiade: Du hast glaube ich einiges mit mitbekommen.
1&1 hat 5G-Frequenzen ersteigert und sollte das vierte Mobilfunknetz aufbauen, siehe zB. hier:
https://winfuture.de/news,132559.html
 
@szoller: Das ist in der Tat an mir vorbeigegangen. Aber 1&1 scheint ja bisher nichts gebaut zu haben. In einem Artikel steht irgendwas von wegen Mitte 2023 sollte es losgehen.
Nichtsdestotrotz hat 1&1 aktuell wohl noch kein eigenes Netz und wenn 1&1 verkauft werden soll, sieht es wohl nicht so aus, als wäre ein Bau aktuell noch geplant sondern man versucht damit, die fälligen Strafzahlungen jemand anderem aufs Auge zu drücken.
 
@Rashiade: Natürlich hat 1und1 schon ein Netz und auch schon Masten gebaut. Sie haben aber Probleme Technik (Hardware) und Personal in ausreichender Menge und zu fairen Preisen zu organisieren.

Ende 2022 sollten Festnetz-Ersatz-Produkte via 5G realisiert werden. Ab Mitte 2023 die ersten Mobilfunkmasten für die Mobile Nutzung freigegeben werden.

Für einen Flächendecken Ausbau hat 1und1 noch keine Frequenzen.
 
@Nero FX: Also laut dem Artikel
https://www.inside-digital.de/ratgeber/netzausbau-bei-1und1-lte-5g-mobilfunk-zeitplan-bestandskunden
war zum 08.11.2022 der Stand noch exakt 0 Funkmasten.
Und eine Quelle, die anderes belegt, konnte ich nicht finden. Wäre nett, wenn du mir da auf die Sprünge helfen könntest.
 
@Rashiade: Was ihr so alles wisst... Also an den Hauptstandorten Karlsruhe, Montabaur soll es wohl schon Hardware geben.
 
@Rashiade: Keine Ahnung wie inside-digital das ermittelt. 1und1 hat seit Juli 2022 bereits Testkunden im 5G Netz, aktuell aber nur als "Festnetzersatz".
Die Infrastruktur für Telefonate und unterbrechnungsfreien Zellenwechsel ist nocht nicht fertig.

Vermutlich zähen die Masten noch nicht weil sie nicht für Endkunden nutzbar sind sondern nur für die 1und1 Testgruppen.
 
@Nero FX: Wir brauchen hier kein 4tes Mobilfunknetz, schon 3 sind zu viel. Es ist doch völliger Quatsch, und da verstehe ich den Artikel auch nicht ganz, warum 1&1 tatsächlich ein eigenes Mobilfunknetz aufbauen möchte. Das ist erstens total unrealistisch, weil zu teuer und in kurzer Zeit stellst du keine zig tausend Mobilfunkmasten auf, selbst wenn das Geld da wäre. Da werden, wenn überhaupt, in Ballungsräumen ein paar Masten aufgestellt, der Rest läuft über Roaming. Wir als Kunden zahlen das ja letztendlich auch.
 
@FatEric: Du willst mir doch nicht erzählen das die Preise und Konditionen von Telekom und Vodafone einen "gesunden" Wettbewerb zeigen... Wir haben doch schon bei StreamOn und Vodafone Pass gesehen das die Konkurrenz hier nicht funktioniert. Nennt sich Oligopol. schau mal in Andere Länder wie da die Konditionen sind.

Der Treiber für mehr Leistung und günstige Preise ist und war Drillisch und die gehören jetzt seit ein paar Jahren zu 1und1. Wieso konnte diese "Preistreiber" sein? Sie haben bis 2025 Sonderkonditionen im O2 Netz.

Wenn diese Regelung jetzt wegfällt war es das mit dem Preis/Leistungsdruck und Drillisch würde massiv die Preise erhöhen müssen ab 2026. Mit O2 hat man sich die ganze Zeit schon in den Haaren inkl. Gerichtsprozesse mit denen will man so wenig wie möglich zu tun haben.

Es lohnt sich für 1und1 Drillisch bei der hohen Kundenzahl definitiv ein eigenes Netz aufzubauen, selbst wenn es nur in den Ballungszentren ist. Je weniger GB im O2 Netz anfallen umso besser für 1und1 Drillisch.
 
@Nero FX: Das eine hat aber mit dem anderen direkt nichts zu tun. Zu Teuer ist unser Mobilfunk hier so oder so. Aber wenn dann irgendwann 4 Netze parallel gebaut werden und sich die Kunden auf diese 4 Netze aufteilen, hast du vereinfacht ausgedrückt 4 fache Kosten, die wieder reingeholt werden wollen.
Das ist das gleiche beim Glasfaserausbau, da beschwert man sich ja auch zurecht, dass die Unternehmen sich da jetzt Gegenseitig überbauen.
 
@FatEric: Deine Grundgedanke ist einfach falsch. Wenn sich das 4. Netz nicht lohnen würde würde es nicht gebaut werden. Wer würde 1und1 Geld dafür geben wenn es keine Nutzer / Gewinnchancen gibt?
-> Hätte O2 über 2025 Drillisch/1und1 faire Konditionen geboten würde es das 4. Netz nicht geben. O2 wollte aber nicht.

zum Thema Glasfaser:
Die Verlegung von mehrere Glasfasernetzen kann sich wirtschaftlich lohnen. Deutsche Glasfaser kassiert die gleichen Mietpreise wie die Telekom. Die Telekom sagt das ist zu teuer (klar, sind ja Abschreckungspreise). 1und1, O2 und co. haben Sondertarife bei der Telekom für VDSL/Glasfaser-Mieten.

Deutsche Glasfaser wollte mit der Telekom aber keine "Sondervertrag" zu passenden Konditionen abschließen, daraufhin baut die Telekom eben selbst.

Übertragen auf das Mobilfunknetz:
Vodafone hat in einer Region bereits ein Netzabdeckung.
-> Telekom / O2 dürfen nicht ausbauen, müssen sich einmieten.

Vodafone nimmt jetzt 2€ pro GB von Telekom/O2 Kunden "Miete".
Selbst bauen würde aber nur 0,1€ pro GB kosten.

Variante 1: Staat diktiert Vodafone eine geringe Miete auf
-> Planwirtschaft. Kein weiter Ausbau, lohnt ja nicht

Variante 2: Telekom/O2 müssen die 2€/GB zahlen
-> Tarifpreis steigen in ungeahnte Höhen
-> Kleinere Provider mit kleinerem Netz / ohne Netz gehen Pleite
-> Ausbau der Netze wird stark reduziert weil keine Konkurrenz

Damit schafft man Monopole und die haben nun wirklich noch nie gutes gebracht...
 
Bei dem miesen Service, den 1&1 derzeit abliefern, ist es kein Wunder, dass der Kurs an der Börse so
schlecht ist, und die Investoren unruhig werden. Und das das Mobilfunknetz noch demnächst fertig wird, ist auch kaum zu erwarten.
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