EnBW erhöht die Preise für das Laden von Elektroautos spürbar

Elektroautos haben zwar diverse Vorteile, der vielleicht größte war bisher aber, dass das Aufladen günstiger war als das Betanken eines Verbrenners. Doch die jüngste Energiekrise macht diesen Vorteil immer mehr zunichte, wie man aktuell an einer ... mehr... DesignPickle, Auto, Elektroautos, tesla, Elektromobilität, Elektroauto, Tesla Motors, E-Auto, Model 3, Ladesäule, Tesla Model S, Tesla Model 3, Zapfsäule, Stromtankstelle Auto, Elektroautos, tesla, Elektromobilität, Elektroauto, Tesla Motors, E-Auto, Model 3, Ladesäule, Tesla Model S, Tesla Model 3, Zapfsäule, Stromtankstelle

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Wenn die Preiserhöhungen in dem Tempo weiter gehen wie im bald endenden Jahr, dann wird der ganze Vorteil der E-Autos zu Nichte gemacht.
Dann lohnen sich E-Autos nur noch für Personen die eine eigene Ladestation, duch Wind oder Solarenergie ihr Eigen nennen können.
 
@Gösser: E-Autos lohnen sich schon länger nicht für jeden aus finanzieller Sicht. Selbst eine Ersparnis beim Vergleich Strom/Benzin gleicht erst bei vielen Kilometern oder vielen Jahren den Mehrpreis beim Kauf wieder aus. Es ist wie mit den Energiesparlampen. Man macht es aus Überzeugung oder weil irgendwann die Alternativen verboten werden. :D
 
@Runaway-Fan: Dann muss ich aber schon extremst überzeugt sein.
Wenn ich mir den Resourcenverbrauch von einem Diesel oder E-Auto als Neuwagen anschaue, dann sprechen die Nachteile aus meiner Sicht klar gegen das E-Auto.
Geringere Reichweite, höheres Gewicht, immer noch schlechtere Versorgung beim nachladen/tanken (gerade auch im Ausland), noch nicht wirklich ausgereifte Technologie.
Und aus Überzeugung zu handeln (was ich gerne machen würde) dazu reicht mein finanzielles Budget einfach nicht.
Zumal der größte Anteil des zum Laden benötigten Stroms, immer noch aus fossilen Brennstoffen hergestellt wird. Auch aus dieser Sicht nicht wirklich ein Anreiz.
 
@Gösser: Der Verbrauch bei meinem Tesla liegt nach 25.000km bei 16,7kwh. Man kann mit Ladeverlusten gerne auf 18kwh aufrunden. Das Fahrzeug hat >300PS und ist eine Mittelklasse Limo, muss sich also mit einem Passat, A4, 3er oder ner C-Klasse vergleichen. Der Mehrpreis gegenüber diesen genannten lag 2020 mit 36.000€ Anschaffungskosten nicht über den Verbrennerkollegen.
Das Gewicht entspricht mit knapp 1,6-1,7t ziemlich genau dem, was vorher mein 17 Jahre alter BMW E46 auch gewogen hat.
Der Myhtos, dass der Akku einen so gewichtigen Impact hat, der nie wieder eingeholt werden kann, ist schon längst widerlegt. Tesla spricht im Impact Report irgendwo zwischen 10-20.000km. Selbst wenn es 40.000km wären, ist das Schmuck am Nachthemd.

Selbst bei angenommenen 50Cent Strom liegt der Verbrauch bzw. die Kosten nicht höher als eine gleichstarke Verbrenner-Alternative.
Was an der Technik nicht ausgereift sein soll ist mir ein Rätsel. Ich kann vom Nordcap bis zum Süden Italiens problemlos ohne Ladeplanung herumfahren, im Winter erreiche ich dank Vorheizung die gleichen Laderaten wie im Sommer.
Ich zahle keine Steuern und die Versicherung ist auch nicht höher. Ich habe keine regelmäßigen Wartungskosten und Dinge wie Bremsenverschleiß sind auch quasi verschwunden.

Natürlich ist das E-Auto nicht für jeden geeignet. Ich hätte ohne eigene Wallbox keine Lust drauf. Aber wer sich als Einfamilienhaus Besitzer mit üblicher Fahrleistung und als ehemaliger Neuwagen-Mittelklassekäufer heutzutage einen Verbrenner zulegt, der sollte nochmal nachrechnen.
 
@Frankenheimer: Funktioniert aber auch alles nur, solange E-Autos immernoch Minderheiten-Fahrzeuge sind.

Wenn Zug-um-Zug die Verbrenner wegfallen, glaubst Du, auf alle Ewigkeit keine Steuern mehr zahlen zu müssen? Dann fallen dem Staat die Mineralölsteuern weg... Stromkosten werden sowieso immer höher, insbesondere dann, wenn davon immer mehr gebraucht wird. Und die PV kann Dir auch nur mehr schlecht als recht helfen, Dein E-Auto zu beladen. Tagsüber ists vermutlich nicht zu Hause, zum Schnelladen wäre der Strom aus der PV eh zu gering, also nuckelt Abends im Haus alles aus dem Speicher der PV... und ob das dann für das Fahrzeug ausreicht...

Es ist wie bei allem anderen auch: Wenn genug angefixt sind, steigen die Preise.
 
@Runaway-Fan: Dazu kommt ja noch der Akku, der eben ein Verschleißteil ist. Wenn man da irgendwann einen neuen braucht, ist das finanziell ein Totalschaden. Ein Benzinmotor hält in der Regel ein Autoleben lang.
 
@Gösser: Zu kurz gedacht, wer, so wie die meisten E-Auto Fahrer, Kurzstrecke fährt und zuhause läd, fährt immer noch Preiswert. Langstrecke und an Autobahnen laden war noch nie wirklich günstig.
 
Mal sehen wie lange EnBW wartet, wenn die Strompreise wieder sinken.
 
@bAssI: Wer glaubt denn ernsthaft, dass diese wieder sinken werden?
 
@Runaway-Fan: Die Strompreise? aaah ich denk schon, dass die wieder runtergehen werden. Zumindest habe ich die Hoffnung, dass das behinderte Merit Order Prinzip abgeschafft wird ... Das alleine würde den Strompreis massiv senken, weil es einfach die sinnfreien Gewinne der Konzerne reduzieren würde.
 
@Runaway-Fan: der Druck muss nur hoch genug sein, Tesla hat sich damit ja letzte Woche die Finger verbrannt und schnell wieder nach unten korrigiert.
 
Wenn man es ernst meint mit der Verkehrswende, wird es wird Zeit, den Steuervorteil beim Diesel zu streichen und dafür die Strompreise an Ladestationen zu subventionieren.

Mir kann das eigentlich egal sein, ich "tanke" gratis vom Dach und bei längeren Strecken ist mir sowieso die Bahn lieber. Aber das gilt ja nicht für alle.
 
@Sarano: Welchen Steuervorteil hat man denn beim Diesel noch? KFZ-Steuer höher als Benziner und der Sprit an der Tankstelle ist auch 15 Cent teurer
 
@Cykes: die Steuern sind nicht das Problem. Die KFZ-Steuer hat man aktuell noch immer nach etwa 10tkm / Jahr wieder raus. Und dass Diesel teurer ist, ist aufgrund der höheren Energiedichte auch richtig!

Die Anschaffungskosten hingegen schafft man kaum. Nen A4 Diesel kostet etwa 5k € mehr als nen Benziner ... bei 6l Diesel zu 7,5L Benzin, müsste man in 7 Jahren etwa 300tkm fahren.
 
Als Wenigfahrer, der nur gelegentlich ein E-Auto als Miet- oder Ersatzwagen nutzt, ist natürlich der Tarif ohne Grundgebühr am wichtigsten:
Eine Erhöhung um 18% am Schnelllader ist hier weniger, als ich erwartet hätte. Ich hätte gedacht, dass man sich an den 79 Cent von Ionity orientiert.
Ärgerlich natürlich die Angleichung zwischen AC/DC für Leute, die nicht zu Hause laden können. Für alle anderen wird dadurch das Preismodell einfacher.
Interessant könnte sein, dass der Strom an der Ladesäule für manche günstiger wird, als beim örtlichen Stromanbieter. Da ergeben sich neue Möglichkeiten für Vehicle to load. ^^
 
Gas, Strom, Grundsteuer, Inflation über 10% - alles, was man über 70 Jahre gewonnen hat wird zur Nichte gemacht. Man braucht arme, schwache, kranke Menschen, um sie zu regieren.
 
@pino: "Zur Nichte gemacht"... =D

Made my day!
 
vielleicht ist das so gewollt, der Staat verdient mit
 
Ich höre schon den Aufschrei, dass man nicht nur den Kauf der Autos, sondern auch den Strom subventionieren "muss".
Die Preise sind jedenfalls schon ganz schön sportlich, und gar nicht mehr sooooo weit weg von Benziner und Diesel, wenn ich es richtig sehe. Wenn man jedenfalls bedenkt, dass ein E Auto in der Regel so um die 20 kw/h pro 100 Km braucht, ist man bei ca. 12 Eur/100km.

bei ca. 8l-10l Benzin (je 1,75 = 14-17,5 Eur) bzw. 6l-8l Diesel (je 1,85 = 11,10-14,8 Eur) Äquivalent hat man kaum noch Vorteile.
 
@smartin79: der Strom sollte nicht subventioniert werden sondern den aktuellen Marktpreis widerspiegeln. Nicht jeder muss ständig und überall laden. Ich wäre gerne bereit in einen Tarif zu wechseln der von 20Cent bis 100Cent alles umfassen kann, je nachdem wie grade die Marktlage ist. Wem das als Langstreckenpendler zu kritisch ist, der kann ja einen "geglätteten" Tarif wählen.
 
war zu erwarten, jetzt haben sich viele ne Elektro karre zugelegt und nun passt man die Preise an. Ich nenne so etwas "den Kunden verarscht" das gleiche passiert auch den Leuten welche sich ne Pelletheizung gekauft haben, die wurden auch verarscht...
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