Manifest gegen Arbeit: Die Revolution spammt aus dem Bon-Drucker

An diversen Bon-Druckern in aller Welt gehen in diesen Tagen ungewöhnliche Druckaufträge ein. Jemand verbreitet auf diesem Weg den Aufruf, sich mit der Gründung von Gewerkschaften zu befassen, um letztlich die Rechte von Arbeitern und Angestellten ... mehr... Spam, Gewerkschaft, Rechnung, Arbeiter, Fax, Bon, Arbeiterrechte, Bon-Drucker, Antiwork, Manifest, Drucker-Spam Spam, Gewerkschaft, Rechnung, Arbeiter, Fax, Bon, Arbeiterrechte, Bon-Drucker, Antiwork, Manifest, Drucker-Spam Reddit

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Was hat das ganze jetzt mit "kommunistischen" Theorien zu tun, wenn Leute sich über ihr Gehalt und ggf. die Bildung von Gewerkschaften unterhalten sollen?
 
@jann0r: Das habe ich mich auch gefragt. Mal ganz abgesehen von dieser blöden Spam-Methode, fand ich den Inhalt des Textes vollkommen okay. Betrifft aber - wie ich annehme - hauptsächlich Arbeitnehmer in den USA. Es wäre mir nicht bekannt, dass man hierzulande vom Chef abgestraft werden kann, weil man mit seinen Kollegen übers Gehalt spricht, um das zu vergleichen.

EDIT: Obwohl... Bei Amazon oder McDonald's & Co. könnte ich mir das durchaus auch hier vorstellen.
 
@DON666: Steht tatsächlich in vielen Arbeitsverträgen, ist aber laut Arbeitsgericht-Urteilen ungültig.
 
@Bautz: Bedingt. Du darfst zwar frei über dein eigenes Gehalt reden, du darfst aber nicht als Personalchef oder Lohnbüro (oder sonst einer, dem Löhne anderer Mitarbeiter bekannt sind) einfach die Gehälter anderer Mitarbeiter veröffentlichen.

Andererseits kannst du aber seit 2017 und dem damit in Kraft getretenen Entgelttransparenzgesetz auch einfach deinen Arbeitgeber fragen, was andere Kollegen verdienen, er ist zur Auskunft verpflichtet.
 
@Breaker: Da sind ja auch 2 paar Schuhe. Hier geht es aber eben um erstes, also um das eigene Gehalt. In DE ist das oft lt. Arbeitsvertrag verboten. Dies ist aber grundsätzlich und IMMER unzulässig, wie auch höchstrichterlich bereits entschieden wurde.

Als Personaler bzw. Lohnbuchhalter unterliegen die Daten der anderen Mitarbeiter den Datenschutzgesetzen. Darüber ohne Zustimmung des Betroffenen mit oder vor Dritten zu reden stellt grundsätzlich eine Verletzung des Datenschutzes und ebenfalls eine Straftat dar. Hier muss nichts über den Arbeitsvertrag geregelt werden. Entsprechende Regelungen beziehen sich dann eher darauf, dass der AG neben Schadensersatz dann auch Vertragsstrafen erheben darf. Diese Klauseln sind in der Regel zulässig.

Was das Entgelttransparenzgesetz betrifft, kann man auch darüber nicht erfragen, was Person XY verdient. Über das EntgTranspG kann man nur den DURCHSCHNITTLICHEN Verdienst aller Kollegen in der selben Position/in dem selben Tätigkeitsbereich erfragen. Liegt man drunter, hat man das Rest auf Angleichung (sehr kurz formuliert, gibt Ausnahmen, Bedingungen etc.).
 
@Bautz: Richtig. Solche Klauseln sind rechtlich unzulässig. Habe ich meinem ehemalgien Arbeitgeber auch mal direkt ins Gesicht gesagt.
 
@Scaver: War ja meine Aussage.
 
@jann0r: 'merica...

Und der Angriffsvektor ist ja schon ein wenig subversiv.
 
Wie kann sowas passieren? Warum zum Teufel macht man ein Port-Forwarding auf einen Drucker und öffnet Port 9100 nach aussen?

Und wer macht sowas? Oder warum lässt man solche Leute überhaupt ins Internet? Und warum dürfen solche Leute überhaupt frei rumlaufen? Und warum zum Henker meldet man sich auch noch freiweillig wenn sein Drucker sowas macht - und sagt der ganzen Welt dass man den IQ unterhalb eines Schneemanns hat?

Fragen über Fragen...
 
Tja, da hat jemand eine Lücke genutzt, damit diese vielleicht geschlossen wird.
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