Epic zieht mit Veteranin des Microsoft-Prozesses gegen Apple

In Redmond dürfte man dieser Tage hellhörig werden, wenn Nachrichten rund um das beginnenden Verfahren Epic Games vs. Apple auftauchen. Denn auf Seiten des Spieleherstellers steigt eine Anwältin in den Ring, an die man sich mit Unbehagen erinnert. mehr... DesignPickle, Klage, Gericht, Gesetz, Urteil, Stockfotos, Recht, Recht und Ordnung, Verurteilt, Justiz, Gerichtsurteil, Verurteilung, Gerichtsverfahren, Gesetze, Gerechtigkeit, Gesetzesgrundlage, Justitia, Göttin der Gerechtigkeit Klage, Gericht, Gesetz, Urteil, Stockfotos, Recht, Recht und Ordnung, Verurteilt, Justiz, Gerichtsurteil, Verurteilung, Gerichtsverfahren, Gesetze, Gerechtigkeit, Gesetzesgrundlage, Justitia, Göttin der Gerechtigkeit

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wenn apple zahlen muss bzw. verliert, kostet n iphone dann einfach 2000€ , die Fanboys zahlen es schon ^^
 
@DerZero: ich glaube eher genau umgekehrt. Viele werden sich abwenden. 2000€ für ein Smartphone ist viel zu viel zu viel zu viiiiieeeeeeeeeeeeeel teuer. Sogar jetzt sind sie teuer!
 
@1Man: Kommt darauf an für wen. Konsolen, CPUs, GPUs etc. werden gerade auch für horrende Preise gekauft und es läuft.
 
@1Man: Die Fanboys zahlen, was immer Apple will. Und was da an Urteil bei rum kommt, interessiert die Fanboys nicht.
Die "normalen Kunden", also jene die keine Fanboys sind, hat Apple eh schon zu rund 90% mit der aktuellen Preispolitik verloren. Viel Schwund kann da nicht mehr kommen.
 
Wenn Epic das Ding gewinnt, trifft's gleichzeitig auch Google, quasi nen Double Kill. ;)
 
@chillah: Muss nicht zwangsläufig sein und würde aus den bisherigen Argumentationen sonst auch eher dazu führen, dass das für Steam und Konsorten ebenfalls als Präzedenzfall genutzt werden kann, da man bei Google noch die Alternativen hat, die bei Apple fehlen.

Manche Argumentationen von Apple waren gestern aber schon interessante Aussagen mit der Apple-Id & Co. sonst wäre es nicht möglich Software auf Apple Geräten zu nutzen, was angeblich ja nur über Apple selbst vergeben werden kann, Apple damit auch so viel sicherer sei als Google (das Bashing während der Argumentation war noch belustigender) und man einiges umstellen müsste, damit das geht und gleichzeitig unsicher wird.
 
@Tical2k: Ist auch bei Steam und Co. nicht anzuwenden. Denn gerade Steam, Epic Store, Windows Store und Co. SIND ja schon Alternativen für den Kunden.

"und man einiges umstellen müsste, damit das geht und gleichzeitig unsicher wird"
Und? Dann müssen sie das tun. Sicherheit alleine ist nicht alles. Der "goldene Käfig" war noch nie etwas positives, in KEINE Kontext der menschlichen Geschichte!
 
@Scaver: Ich sagte, dass man es dann für solche Fälle gegen z. B. Steam nutzen könnte, wenn es gegen Google bezüglich Android Erfolg hat.
Auch bei Android hast du Alternativen mit eigenem Store, Sideload, Amazon Store & Co. was dem entspräche, was man bei Windows vorfindet mit Steam, Epic Store, usw. usf.
Falls Epic hier Recht bekäme, können andere das als Präzedenzfall nutzen (ob nun Steam, Microsoft Store oder sonstiges das Ziel wird - selbst gegen Epic).

Hab das Gefühl du verstehst meinen Beitrag falsch - zumindest der letzte Absatz.
Ich persönlich bin in diesem Rechtsstreit von Epic gegen Apple tatsächlich auf Epics Seite und finde manche Argumente von Apple einfach nur lächerlich (auch wenn manche Versuche & Ausführungen von Epic natürlich auch mehr zur Unterhaltung sind bzw. Versuch zum Füttern der Seite). Gleichzeitig bin ich der Meinung, dass Epic in der Front gegen Google den kürzeren ziehen sollte, weil es dort eben Alternativen gibt, was man bei Apple nicht hat.
 
@Tical2k: Ach so rum meinst Du das. Das "wenn es gegen Google bezüglich Android Erfolg hat" ergab sich nicht unbedingt so aus deiner ersten Aussage. Kann man dann auch anders verstehen, wie es mir passiert ist ^^.

Den letzten Absatz habe ich hingegen richtig verstanden.
Meine Antwort sollte eine Bekräftigung sein. Gut, ich gebe zu durch das "Und?" kann man auch meine Aussage anders deuten... jaja wenn man beim geschriebenen Wort nicht 100% genau ist und alles erklärt, wie man es meint xD

Ich bin eigentlich aus Prinzip immer gegen Epic. Ist auch einfach, da bisher Epic nie etwas "gutes" im Sinn hatte (laut meiner Meinung).
Mit Apple geht es mir aber genauso und da prallen nun meine beiden verhasstesten Unternehmen aufeinander. Und ja, dadurch kann ich da wieder mal objektiv sein und sagen: Ein Sieg von Epic gegen Apple könnte für Kunden von Vorteil sein (aber Apple schafft es, daraus einen Nachteil für Kunden zu schaffen... es wird so kommen, da bin ich mir sicher ^^).

Was Google betrifft so sehe ich es nicht anders als Windows. Beide lassen Alternative Stores, Dienste und Anwendungen zu. Ich habe z.B. alles von Google auf meinem Androiden durch MS Anwendungen und Dienste ersetzt. War Anfangs nicht ganz unproblematisch, aber wenn man einmal weiß wie und da MS ja Android nun viel mehr Unterstützung und den Anwendungen Aufmerksamkeit schenkt, geht das nun recht gut.
Von daher bin ich da auch auf Googles Seite, auch wenn ich ebenfalls kein großer Google Fan bin. Aber bei Google weiß man, woran man ist und man kann alles umgehen... mit etwas Aufwand, aber es ist machbar.
 
@Scaver: So haben wir beide ein wenig was missverstanden - gut, dass wir das klären konnten.
Ich versuche möglichst persönliches Empfinden gegen die Unternehmen rauszulassen bei so Themen.
Gerade Epic wird mir (dank Sweeney) immer unsympathischer als Gesamtes. Auch wenn die Unreal Engine derzeit immer besser wirkt, aber gleichzeitig für mehr Abhängigkeiten sorgen kann zukünftig - daher bringe ich hier ebenfalls wie du offenbar eine gewisse Skepsis noch mit.
Dennoch bin ich hier definitiv gegen Apple in dem Prozess, da dieses komplett abgeschottete nichts bringt und ich strikt nicht leiden kann.

Google ist auch so ein Thema. Nutze dennoch viele Dienste und auch ein Pixel Smartphone von ihnen. Bei einem der 3-4 großen Datenkraken (Apple, Google, Microsoft und evtl. mittlerweile Amazon) muss man eh seine Daten ablegen, wenn man "irgendwas mit Medien" nutzen möchte, aber hier ist das System eben einfach offener, daher war es aus Epic Sicht durchaus klug zwei eigene Verhandlungen zu führen, was auch zu meiner Reaktion auf die Aussage von chillah führte.

*EDIT*
Zumal niemand einen solchen Prozess gegen einen Konzern wie z. B. Apple lange aufrecht halten könnte, außer er ist selbst ein gewisses Schwergewicht und da bringt Epic zumindest eine gewisse Basis mit.
 
"Denn der Ausgang des Prozesses kann Weichen stellen, wie zukünftig mit der Rol­le der Plattform-Betreiber umgegangen wird, die heute eine deutlich wichtigere und um­fas­sen­de­re Gatekeeper-Funktion erfüllen, als es damals bei Microsoft der Fall war." Naja, MS war in dem Fall "Gatekeeper" für das freie, nicht von ihnen entwickelte Internet und hat nicht nur maßgeblich aufgrund seiner Verbreitung Einfluss auf die W3 Standards genommen, sondern diese auch nach eigenem Gusto anders ausgelegt oder erweitert, teilweise mit Änderungen im 14-Tage-Takt. Apple/Google und in gewissem Rahmen auch MS, Sony und Nintendo "gatekeepen" ihre eigene, selbst entwickelte Plattform - und nicht mehr. Das sind schon zwei sehr verschiedene Dinge und ich würde Letzteres eher nicht als "wichtiger und umfassender" als Ersteres einstufen. Aber ja, letztlich hat die Sache tatsächlich das Potenzial Weichen zu stellen und zwar nicht nur, was Apple/Google und Co betrifft, sondern was insgesamt geschlossene Ökosysteme angeht. Ob das Resultat davon am Ende wirklich für uns Endkunden ein Positives ist, wird man sehen müssen - spannend ist die Sache aber in jedem Fall.
 
@NewRaven: Nur hat MS damals mit dem IE nicht verhindert, dass man andere Browser nutzen kann. Sie haben es der Konkurrenz nur erschwert.

Bei Apple hingegen ist es absolut unmöglich, Alternativen zu nutzen.
Der Vergleich würde passen, wenn MS es damals verhindert hätte, dass andere Browser überhaupt unter Windows installiert werden können oder Alternativ diese nicht lauffähig/nutzbar waren.

Als ehemaliger Netscape User kann ich aber sagen, dass dieser durchaus nutzbar war. Es gab nur immer wieder Probleme mit Webseiten, da sich MS mit dem IE (bis zu dessen Tode) nie an die Standards gehalten hat. DAS war das Problem schlecht hin.... und später noch die Integration des IEs in Windows.

Das Resultat wird sein, dass Apple alle Einnahmen die ihnen durch vorgeschriebene Änderungen entgehen, auf den Kunden umlegen wird. Im Notfall schon auf den Gerätepreis.
Aber das ist erlaubt, da es ja Alternativen gibt ^^
 
@Scaver: Zumal auch Apple hier mit den Vorgaben für ihre Browser schlimmer ist - außer es hat sich mittlerweile geändert.
Denn (es war zumindest so, dass) die Browser unter iOS basieren alle auf Webkit bzw. evtl. sogar gewisser Safari Unterbau, welcher entsprechend per Oberfläche angepasst werden kann und bis zu einem gewissen Grad diverse Features, usw.

Hat man so sonst auch unter keinem System.
Sollte Epic erfolgreich gegen Apple diesbezüglich werden, könnten das auch Browserhersteller gegen Apple nutzen.
Diese gesamte Verhandlung bedeutet ja im Endeffekt das Ökosystem als solches in Frage zu stellen.
 
@Scaver: Naja, sie haben es anderen Browsern zumindest schwer gemacht... eben durch einerseits die Missachtung der Standards, bei denen andere Browser nicht schnell genug nachziehen konnten... was uns dann Browserweichen und Co einbrachte, andererseits aber eben auch dadurch, die User bei der Installation und Nutzung anderer Browser unter Windows zu beeinflussen.

Ja, richtig.. weil du mit deinem Apple-Gerät halt in einem Apple-Ökosystem bist. Es wurde - im Gegensatz zu freien Systemen - eben genau zu diesem Zweck geschaffen. Das kann man blöd finden, ich bin auch kein Freund von geschlossenen Systemen, aber: jeder weiß es. Keiner ist gezwungen, seinen Marktstand, bei dem der Grund und Boden halt Apple gehört, dort aufzubauen, kein Kunde ist gezwungen, diesen Markt zu besuchen - er könnte sich beispielsweise auch ein Android-Gerät kaufen ;) Er kann sich eben in ein anderes, nicht geschlossenes... oder weniger geschlossenes... Ökosystem begeben. Es geht hier letztlich am Ende um die Frage, ob eine Firma, die einen Marktplatz geschaffen hat, den sie Drittanbietern zur Verfügung stellt, ab einer bestimmten Größe dieses Marktplatzes ihr Recht verliert, die Regeln für ihren Marktplatz definieren zu dürfen. Und wenn das am Ende bejaht werden sollte, weil das Gericht sich Epics Ansicht, dass es sich hier nicht um einen geschlossenen Markt in einem größeren, offenen Markt, sondern um einen eigenständigen Markt handelt, aus dem aus kartellrechtlichen Gründen Konkurrenz gefördert werden sollte, anschließt, dürfte das tatsächlich einen Einfluss haben, der letztlich sehr weit über Epic, Apple, Google und Co hinausgeht und das Potenzial hat, eine Menge Branchen komplett umzukrempeln.
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