Ghost Recon Breakpoint: Ubisoft will retten, was noch zu retten ist

Das Debakel rund um Ghost Recon Breakpoint hat den französischen Publisher Ubisoft in eine schwere Krise gestürzt. Denn durch den Flop erlitt man einen finanziellen Schaden und musste gleich mehrere Titel ver­schieben. Breakpoint soll aber einen ... mehr... Spiel, Ubisoft, Shooter, Ghost Recon Breakpoint, Breakpoint Bildquelle: Ubisoft Spiel, Ubisoft, Shooter, Ghost Recon Breakpoint, Breakpoint Spiel, Ubisoft, Shooter, Ghost Recon Breakpoint, Breakpoint Ubisoft

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Ich habe das Spiel zurückgegeben, finde es furchtbar. Dennoch erscheint zumindest mir die Kultur der nachträglichen Verbesserung als relativ neu. Ich finde das sehr begrüssenswert. Schlechte Spiele werden nachträglich merklich besser gemacht, anscheinend haben Hersteller heute mehr Angst um ihren Ruf als früher. Oder gibt es andere mir nicht bekannte Motivationen die sowas ermöglichen?
 
@Matico: früher zu Zeiten ISDN / Modem konnte man Spiele auch nicht mehrfach mit Contentupdates versorgen, da man diese nicht einfach ausrollen konnte.. zudem stimmt das so nicht ganz, dass das komplett neu ist.. z.B. bei Diablo 3 wurde nach massivem Shitstorm auch das Echtgeld-Auktionshaus geschlossen und man konnte den Char nur noch über Grinding hochziehen.. gibt diverse andere Beispiele bei denen das Spiel in der aktuellen Version mit der Verkaufsversion grundlegende Veränderungen (Balancing/Content) hat.
 
@Matico: Vielleicht hat sich das Spiel wirklich so schlecht verkauft, dass man jetzt lieber mit etwas Arbeit versucht den Karren ausm Dreck zu ziehen, um doch noch Geld mit dem Ding zu machen, statt einem total Verlust zu erleiden. Wird wohl doch günstiger sein ein bestehendes Spiel entsprechend anzupassen als erst auf einen möglichen Nachfolger / die kommenden Spiele zu warten im wieder Geld einzunehmen.
 
@Matico: Nein, die Kultur des nachträglichen verbessern´s ist eben nicht gut ! Wenn man ein Triple AAA Spiel für 60 Euro an den Mann bringt dann hat es gefälligst in einem ordentlich Zustand zu sein. Sei es Engine, Handlung, Bugs, Glitsches usw usw

Diese Liveservice Games sind einfach der letzte Rotz ! Man hat das Gefühl daß das einzige was in diesem Games ab Launch heut zu Tage funktioniert ist der CASHSHOP ! Gemolken sollen die Spieler werden und nichts anderes. Die geben einen Fuq drauf ob Spieler mittlerweile ein fertiges Spiel bekommen. Sie sollen Zahlen und sonst nichts anderes.

Und Leute die sowas dann auch noch tun sind mit ein Grund warum die Triple AAA Industrie im Arsch ist. Der Standard von solchen Leuten ist mittlerweile so dumm und nach unten gedrückt worden das einem einfach das Kotzen kommt.

Ubisoft ist Greedy und es geht um Geld .. mehr nicht und GRBP ist ein grottenschlechtes GAME vollgestopft mit Microtransactions bis zum Abwinken.

Ubisoft hat seinen kompletten Releasekatalog der nächsten Games um 1-2 Jahre nach hinten verschoben weil sie im Finazreport an die 700-800 Millionen verloren haben. Warum ? Weil die Spieler es nicht mehr einsehen Geld für Kacke hinzublättern. Es geht nicht mehr da drum gute Spiele zu machen sondern wie man am meisten Geld aus dem Spieler locken kann.

Persönlich habe ich NICHT dagegen, wenn einer dieser großén Anbieter demnächst mal richtig gegen die Wand fährt. Es ist einfach nur noch eckelhaft was hier abgeht
 
@Echorausch: Irgendwas liegt doch heute in der Luft. Das ist schon der zweite militant aggressive Kommentar den ich heute bei Winfuture lese. Eins vorweg, es geht jedem Konzern, also jeder Firma ab einer bestimmten Grösse um den Gewinn und den Umsatz. Spätestens wenn eine Firma eine AG wird liegt das in der Natur der Sache. Egal ob Waschmaschinen, Autos oder Videospiele. Nur weil das Produkt emotionaler ist bedeutet das keinen Unterschied. Natürlich verlassen sich Firmen auf die Möglichkeit des patchens und natürlich darf man das kritisieren. Ich bin aber überzeugt davon, dass Videospiele heute so sehr viel komplexer sind, da ist es nicht mehr möglich, einen AAA Titel perfekt zu launchen. Irgendwann musst du aus dem Risiko und Geld machen, du kannst nicht ewig schieben. Und wenn man ewig schieben müsste würde niemand mehr ins Risiko gehen, wenn du immer alles perfekt willst hast du bald nur noch Fifa und CoD, einfach weil diese Spiele sichere Verkaufsschlager sind. Viel geschrieben, die Essenz ist: Die Wahrheit liegt in der Mitte. Wer heute ein Spiel aus 2005 startet merkt trotz aller guten Erinnerungen wieviel weniger Komplex sich fast alle Bereiche des Spiels anfühlen. Und das muss eben irgendwer bezahlen und somit finanzieren.
 
@Echorausch: Amen. Es geht echt nur noch darum, immer schneller immer mehr Fortsetzungen ohne jegliche Innovation auf den Markt zu bringen, hauptsache der Kunde bleibt im Konsumrausch, sei es Handy, Unterhaltung, Haushaltsgeräte, man bekommt nur noch billigste Billigscheiße.

Ich ziehe bei diesem Konsumwahn auch nicht mit, 70% der sogenannten Triple A Spiele(publisher) kann man in die Tonne treten. Da zock ich lieber alte, wirklich gute Games oder schaue mich in der Indi Ecke um.
Ekelhaft, wie sich das alles entwickelt hat und entwickeln wird...
 
Ist das Spiel wirklich so ein Flop? Davon hab ich garnichts mitbekommen.
 
@loo_i: finde ich jetzt nicht. macht spaß und ist grafisch ganz hübsch. allerdings glaube ich nicht, dass man nach ende der story noch viel lust hat, weiterzuspielen. dafür ist es zu flach, und bietet immer nur die gleichen inhalte (suche waffe x, oder mod y). die ki ist nicht so der bringer, man kann viele schauplätze lösen, indem man mit dem hubschrauber mitten rein fliegt auf irgendein dach, und von dort oben aus alles niedermäht. oder man campt in einem wachturm, und die mobs sind zu doof die leiter raufzusteigen, um zu sehen wer von oben runter rotzt ...
 
@lazsniper2: Das hört sich aber ganz ähnlich an wie Ghost Recon Wildlands. Und das fand ich ganz spaßig!
 
@MacSpeedy: ja, wenn man lust hat in einer offenen welt auch mal "kreativere" lösungen zu testen, hat man bestimmt spaß mit dem titel. die langzeitmotivation seh ich allerdings wie erwähnt nicht wirklich (außer es kommt späterer story content nach).
 
"Uns sind das Spiel, das Franchise und die Spieler sehr wichtig"

dann hättens es halt nicht bis zum bersten mit micro ... äh macrotransactions voll stopfen und statt dessen eher ein weniger fades spiel entwickeln sollen ...
 
@dustwalker13:

Ich spiele das Spiel, habe die Story durch und über 50 Stunden auf dem Buckel. Die ingame Käufe drängen sich kaum auf, die Kritik daran ist völlig übertrieben, da sind andere Titel viel schlimmer (EA Star Wars Battlefront etc.). Und Bugs hat es, aber persönlich war kaum davon betroffen. Viel übler war Nvidias vorletzter Treiber der bei dem Spiel zu einem Signalausfall bei den Monitoren bei GTX Karten führte. So etwas nervt. Die Lösung war einfach: eine Version älter installieren, Problem gegessen.
 
@JTRch: schön das es dir gefällt, damit war das für dich kein fehlkauf.
du dürftest allerdings einer von recht wenigen sein bei dem das der fall ist.
 
Also ich hab die Story durchgespielt und hatte meinen Spass mit dem Game. Die Alpha und Beta waren, genau wie das "fertige" Game technisch in Ordnung, aber natürlich nicht fehlerfrei.
Die Mikrofransaktionen, die übrigens kein Mensch braucht, um es ordentlich spielen zu können, sind zurecht umstritten, aber lange nicht so präsent, wie es manche Journalisten behaupten. Bei Assasins gab's das in ähnlicher Form, hat aber keinen interessiert. Wirklich schade sind Punkte, sie groß angekündigt waren, aber am Ende nutzlos sind. Survival- Elemente z.B. sind völlig nutzlos, da man sie schlicht nicht braucht. Und die Loot-Thematik mit gefühlt Millionen von Kisten nerven dauerhaft. Diesen Schrott hätte man bei Division lassen sollen, dann wäre ein es toller Nachfolger von Wildlands geworden.
Koop mit 3 Freunden macht das Game nach wie vor viel Spass.
 
"Uns sind das Spiel, das Franchise und die Spieler sehr wichtig"

was soll die UBI PR den auch anderes sagen als mit Standard Phrasen Schadensbegrenzung zu üben.

das Problem sind die Käufer die sich vorab vom Marketing narisch machen lassen, und unbedingt jeden neuesten Scheiß gesehen und haben müssen.
soooooo laaaaaangsaaaam kann man hier eine Wende sehen, aber von einem Scheitelpunkt sind wir noch weit entfernt.

damals hätte sich das kein Hersteller getraut. Heute traurigerweise Standard.
 
nach dem bughaufen division 2 war für mich klar, dass massive kein geld mehr von mir mehr sieht.
eine frechheit, was da von massive abgeliefert wird.
 
Ich hab die Story durchgespielt und fand das Spiel eigentlich ganz gut. Ich verstehe ehrlich gesagt gar nicht so richtig was an dem Spiel kritisiert wird. :D Habe aber gerade auch an den Zuschauerzahlen bei Twitch gesehen, dass das Spiel scheinbar komplett untergeht.
Ich habe es auch nicht gekauft, sondern dafür einen Monat Uplay+ abonniert. Länger als einen Monat spiele ich solche Spiele sowieso nicht, egal wie gut oder schlecht es ist. ^^
 
@RegularReader: Ich glaube, die Monetarisierungen waren wohl eher der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Ich habe das Spiel auch durchgezockt und da sind mir schon so einige störende Mängel aufgefallen.

1. Leere Open World:
Wenn ich mich an Wildlands zurück erinnere, war die Welt von Wildlands nicht nur der Realität so gut es geht nachempfunden, sie war auch voller Leben. Zivilisten als auch Feinde waren zu Fuß und in Autos überall an zu treffen und gingen so gut es das Spiel eben zuließ, ihren Tätigkeiten nach. in Breakpoint ist die Open World Fiktiv und beinahe Leer, Zivilisten und Wissenschaftler versammeln sich mit wenigen Ausnahmen nur an Basen und Wohngebiete und die Straßen fahren nur noch Feindliche Einheiten herum.

2. Strotzdoofe KI:
Wenn die KI mal nicht damit beschäftigt ist, beim Leisen Snipern sich ständig in der Deckung zu verstecken, treten diese Hirnlosen Feinde Buchstäblich in einer Schlange zum Erschießungskommando an. Ernsthaft, wird man enteckt laufen die hintereinander auf mich zu und ich brauche nur den Abzug zu Drücken und ich mache Rambo beim Killcounter Konkurrenz. Flankieren oder Strategisches vorgehen, mal abgesehen von Deckungen zu schießen , nichts, die KI in Breakpoint hat es einfach nicht drauf. Die Drohnen gelten als Kugelschwamm, aber auch nur solange man weiß, mit welchen Skills und Waffen man wo auf die Schwachstellen ziehlt.
Oh, und bevor ich es vergesse, Die Wolves, die sich als DIE Antangonisten für die Ghosts repräsentieren, sind eigentlich genauso Zahnlos, wie die unterbezahlte Sentinel-Armee XD.

3. Survivel Elemente:
Als mich damals gelesen habe, dass man Essen und Trinken müsste, dache ich irgendwie an ein System wie The Ark, The Forest oder Desolate, Ein System, wo Hunger und Durst zu negativen Statuseffekten oder den Tod führen kann und das Spiel nochmal um einiges Schwieriger machen könnte. Tja, am Ende war das Essen und Trinken nicht mehr als Booster für Ausdauer, Stärke, Sehkraft, Wurfweite usw. Absolut nichts was man eigentlich brauchen würde. Entweder hat man hier falsche Versprechungen gemacht oder ich habe bei diesen Kapitel wohl nicht richtig recherchiert.

4. Keine KI Kameraden:
Auch wenn dieses Feature noch kommen sollte, und eigentlich andere Spieler diese Reihen füllen sollten, war es für mich ungewohnt, nach Wildlands bei Breakpoint ganz auf mich allein gestellt zu sein. bei KI Kameraden waren die Simultanschüsse davon abhängig, ob die KI Kameraden auch wirklich das Ziel im Blick bekommen, nun hat man Simultanschuss-Drohnen die echt wirklich überall hinkommen und bei Benutzung verbrauchen. macht den Simultanschuss viel zu einfach.

5.Bosskämpfe:
Mal abgesehen von Walker, waren alle anderen Zwischenbosse, wie Hill, Flycatcher, Silverback, Rosebud und Herzog und wie der Rest vom Fest Heißt absolute Nullnummern. Von Bossen erwarte ich eigentlich eine Herausforderung bis zum Schluß mit einen Spannenden Kampf. Doch die Zwischenbosse mischen sich so unerkannt unter ihren Kameraden, dass nach dem Clearen einer z.B. Basis ein "Huch der Boss ist schon Tod, wie, wo und überhaupt wann ist der krepiert" kommt. Entäuschend.

6. Die Waffen mit Seltenheit und Stufen:
Die Lootboxen in der Open World laden gerad zu ein, diese zu Plündern. mit erhöhen der ausrüstungstufen bekommt man Waffen und Ausrüstung mit besserer Seltenheit. Mit einigen Ausnahmen bei Werten wie Handhabung, Mobilität oder Genauigkeit haben alle Waffen feste Schadenswerte. Bei Seltenheit und weiter erhöhter Ausrüstungstufen verbessert sich die Waffe kaum bei seinen Werten, sodass es keinen Unterschied macht, ob man eine z.B. M82 auf gewöhnlicher oder Elite Seltheitswert-Stufe benutzt.
Somit kämpft ein Anfänger mit grüner Ausrüstung nicht schlechter als ein Spieler mit Gelber Elite Ausrüstung und die Spieler erwarten von einen Lootshooter natürlich, dass sie sich mit ihrer Legendären Ausrüstung als was besonderes Fühlen.

7. Erewhon - Der social Hub:
Die geheime Zuflucht der Selbstversorger Erewhon diehnt dem Spiel als Hauptstützpunkt und Social Hub. Aber warum Eigentlich. Dafür, dass man von der Story her der Einzige Einsatzbereite Ghost ist, tummeln sich im Social Hub einfach zu viele andere Ghost rum und die Immersion des Einsamen Ghosts wird dadurch zerstört. Wer Cod WW2 kennt, weiß, welchen Trick man hier versucht. durch die Ausrüstung und aussehen der Spieler andere Spieler mit Psychologie in den Shop zu bekommen. Klar gibt es einen Koop-Bereich wo man sich in der Öffentlichen Sitzung Spieler holen kann. Aber mir wäre es lieber gewesen, man hätte die Gruppen wie in Wildlands im Hauptmenu zusammenstellen können.

Ansonsten Spiele ich breakpoint immer gerne mal für ein oder zwei Stunden, Die Fraktionskriege sorgen wenigstens dafür, dass es immer was zu tun gibt und man im Kampfrang neue Kosmetik, Waffen und Fahrzeuge bekomme.
 
@Kill Bill: Ich kann alle Punke so unterschreiben, Spaß hat es die kurze Zeit dennoch gemacht. Aber ja, die Herausforderung hat gefehlt, hätte es auch besser gefunden, wenn zum Beispiel die Strafe größer gewesen wäre, wenn man entdeckt wird und nicht mehr heimlich in die Basis kann. So war es eher: "Oh entdeckt, schade, dann rennen wir halt direkt rein." --> Und es hat problemlos funktioniert.

Was mich dagegen richtig genervt hat: Die Zivilisten. Ständig kauerten sie ängstlich in irgendwelchen Ecken, wenn sie einen gesehen haben, manchmal sogar während sie mit einem gesprochen haben. Man redet normal mit einem, sagt dass man hilft und wenn der Dialog vorbei ist hockt er direkt zusammengezuckt vor einem und ruft "Lassen Sie mich in Ruhe". Oder man eskortiert jemanden der beim Hinterlaufen Sprüche sagt wie: "Sie sehen doch dass ich beschäftigt bin." Das war einfach nur dumm. xD
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