Nicht mehr der "Antichrist": Microsofts Open-Source-Strategie geht auf

Der Redmonder Konzern galt lange Zeit als Paradebeispiel eines Mono­po­lis­ten, der auf Biegen und Brechen seine Marktmacht behalten will und sich strikt weigert, sich in die Karten blicken zu lassen. Doch Microsoft hat sich radikal gewandelt - und ... mehr... Microsoft, Linux, Powershell, Shell, Bash Bildquelle: Microsoft Microsoft, Linux, Powershell, Shell, Bash Microsoft, Linux, Powershell, Shell, Bash Microsoft

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"Der größte Trick, den der Teufel je gebracht hat, war die Welt glauben zu lassen, es gäbe ihn nicht."
(aus: Die üblichen Verdächtigen)
OK, nur ein Scherz. :-)

Ich denke MS hat sich da von Google abgeschaut, dass man mehr davon hat, wenn als Open Source als Werkzeug für die eigenen Interessen nutzet als sie zu bekämpfen.
Das funktioniert aber auch deswegen so gut weil sich MS mehr und mehr als Software as a Service- und Cloud-Unternehmen sieht, wo die Open Source-Welt nicht mehr der Rivale sein muss.

EDIT:
Ist ja klar dass ein paar Spassbefreite selbst bei einem harmlosen Scherz aufs Minus klicken. ^^
Humor und Fanboys - das verträgt sich eben nicht! :-)
 
@moribund: der Spruch mit dem Trick, j. D. Von scrubs hat es, glaube ich, in der Staffel 2 auch gesagt.
 
@Cihat: Kann gut sein.
Der Spruch ist seit dem Film 'Die üblichen Verdächtigen' ziemlich bekannt (wer den Film kennt, weiß wieso) und in recht vielen TV-Serien, etc vorgekommen.
Den Film kann ich übrigens sehr empfehlen, falls du ihn nicht kennst, aber lass ihn dir auf keinen Fall spoilern. ^^
 
@moribund:
In Teilen stimme ich zu.
In meinen Augen hat Microsoft erkannt, dass man mit proprietärer Software immer weniger Geld erwirtschaften kann und es lukrativer ist oder zumindest sein kann, auf die Schwarmintelligenz einer Heerschar ambitionierter Entwickler (for free) zurückzugreifen, als eingie wenige (im Vergleich zur Open Source Community) teuer zu bezahlen.
Dazu fällt mir spontan "You found a bug, fix it!" ein.
 
@chris6883: Sehe ich auch so. ^^
Ernsthafte Frage: bei welchem Teil stimmst du mir nicht zu?
 
@moribund:
Ob MS bei Google abgeschaut hat oder abschaut.
Dazu habe ich einfach keine Meinung. Sodass ich deinem Gedanken weder zustimme noch ihn dementiere oder ablehne.
 
@chris6883:
Achso, das ist ja eh ein ziemlich unwichtiges Detail.
Ist ja völlig egal ob sie's von Google abgeschaut haben oder nicht.
Ist ja nicht so dass nur einer machen dürfte. :)
Google ist mir da nur als erstes eingefallen, weil das meines Wissens der erste grosse Konzern war, der auf die Open Source-Strategie setzte und Google hat sich damals ja auch von der Community dafür groß abfeiern lassen.
Dass da aber kein Idealismus von Google dahintersteckt sollte mittlerweile auch jedem klar sein. ^^
 
Eigentlich hat sich bei Microsoft nichts geändert. Alle Projekte, welche für MS auch nur ansatzweise wichtig sind, werden als Closed Source geführt. Und das Gros der Commits seitens Microsoft betreffen direkt oder indirekt VS Code oder eine seiner der Dependencies. Nimmt man das aus, lösen sich die Open-Source-Beiträge von MS praktisch in Luft auf. Aber gutes Lippenbekenntnis-Marketing ist es ja, wenn MS nun überall als einer der größten OSS Contributors präsentiert wird

Und wo das im Artikel erwählte Lob ehemaliger Kritiker sein soll, erschließt sich mir auch nicht.
 
@Karl Popper: Microsoft hat so oft gelogen und scheße gebaut, ich glaub denen halt einfach nicht mehr. Und damit hat Open Source praktisch gewonnen. Pech gehabt.
 
@Karl Popper: Microsft ist kein Wohlfahrtsverein, da müssen monatlich Gehälter gezahlt werden und die Aktionäre wollen auch verdienen.
 
@Karl Popper: Die Aussage das MS nur VS Code bezogenem Code zu OSS beiträgt, kann ich so nicht unterschreiben. Allein die ganze .net platform die als Open Source entwickelt und vertrieben wird ist schon beachtlich. Runtime, Compiler, BCL als Basis und ein Großteil des Application-Stacks (aspnet, netcore, ef,..) sind Open Source. Mit der Verabschiedung der eigenen Web-Engines in Edge, wird auch mehr in Chromium investiert. Auch einzelne Windows Apps sind schon Open Source (Calculator, Terminal). Und das sind nur die offensichtlichen Projekte von ihnen selbst. Ich denke auch sonst tragen die Entwickler von MS zu vielen Projekten bei die sie für ihre Azure Cloud benötigen (bspw. Docker und Kubernetes). Zu sagen das ohne VS Code von MS-OSS nur Luft übrig bleibt ist so nicht richtig.
 
@Danielku15: Exakt. Mittlerweile ist MS einer der größten Contributoren zu Git, hat Dinge wie das Git Virtual File System open source gestellt und arbeitet an Unmengen von OSS-Projekten mit. Natürlich machen sie das in den Bereichen, in denen sie auch OSS nutzen und tragen nicht zu irgendwelchen Projekten bei, nur weil sie es können. So funktioniert OSS nun mal in 99% der Fälle.
 
"Nicht mehr der "Antichrist"..."

Na.....ja, offensichtlich braucht es die Religiöse Anspielung bei Microsoft.

Für mich macht es keinen Unterschied, ob Microsoft Linux disst oder wie jetzt assimiliert.
Ist das Positiv für Linux (?), wer weiß, in ein paar Jahren bin ich da wahrscheinlich klüger.
Als Pessimist kann ich leider nicht umhin anzumerken, dass die Kirche zu Microsoft schon so viele gute Ideen aufgesogen hat, die das anschließende Fegefeuer nicht überstanden haben.
 
Erwähnenswert sind auch Microsofts beitritt zur "Jakarta EE Working Group" und zur "Eclipse Foundation".

Edit: Welche Auswirkungen mag das langfristig auf C# und Visual Studio haben?
 
@chris6883: Gar keine, weil es bei beidem lediglich um bessere Azure-Integration geht. Sie wollen, dass man mit allem was irgendwie zur Entwicklung zur Verfügung steht, direkt Azure einbinden und nutzen kann.
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