BSI kündigt Früherkennungssystem für systematische Hackerangriffe an

Nach dem Medienrummel um den 20-jährigen Schüler aus Mittelhessen, der zugegeben hatte aus Ärger über Politiker deren persönliche Daten ausgespäht und veröffentlicht zu haben, soll nun nach dem Wunsch von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) ein ... mehr... Deutschland, Bsi, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Bildquelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Deutschland, Bsi, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Deutschland, Bsi, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

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Geil finde ich, wie die Politiker nun wieder verlangen, die Daten im Internet zu löschen. Die haben wirklich nicht verstanden, wie das alles funktioniert.
 
@noneofthem: Vor allem faszinierend wie schnell es ging, da wen zu finden. Bzw dass sie überhaupt angefangen haben zu ermitteln. Wer selber mal eine Strafanzeige erstattet hat, weil etwas über ihn im Netz stand, was da nicht hingehört, der weiß, was ich meine. Da zückt die Polizei bei Otto Normalverbraucher ja teilweise nicht mal den Notizblock für die Anzeige.
 
internationale Hoster: anders gesagt irgendwelche Server in Simbabwe, Russland etc.
antwort an das BSI: F U *ende der nachricht*
 
Ähm, ein Frühwarnsystem kann ja nur warnen, wenn es kontinuierlich auch überwacht ...
Stellt sich dann nur die Frage, was und wer überwacht wird, oder macht man da den Bock zum Gärtner?

Aber auf den eigentlich Logischen 1 Punkt kommen die scheinbar nicht, Datensparsamkeit und verpflichtende Datensicherung der Dienstleister würde es möglichen Hackern deutlich schwerer machen.
Das wiederum würde aber den Geschäftsbereich der meisten Dienstleister schlicht vernichten.
 
Aber selbstverständlich, ein neues Frühwarnsystem auf Kosten des Steuerzahlers muss es sein.
Wie wäre es, wenn der BSI-Chef Seehofer einfach eines der BSI PDFs zum Thema Cybersecurity für Normalsterbliche per Email schickt und Seehofer es dann an diejenigen Politiker verteilt, die tatsächlich ein Interesse daran haben sich besser zu schützen?
Dort wird dann auch darauf hingewiesen, dass ein Passwort bestehend aus 6 Buchstaben nicht sicher ist und man auch nicht unbedingt überall das gleiche Passwort verwenden sollte.

Das wäre aber vermutlich zu einfach und im schlimmsten Fall sogar effektiv. Stattdessen muss das BSI jetzt, trotz besserem Wissen, eine Machbarkeitsstudie durchführen damit amtlich festgestellt werden kann, dass das internet kein Aktenschrank ist, in welchem Akten einfach mal in den Schredder geworfen werden können und Büroklammern nicht unbedingt als Vorhängeschloss für besagten Aktenschrank taugen.
 
"Denn gerade der aktuelle Fall habe gezeigt, dass man zuvor keine Anhaltspunkte im Internet gefunden habe." Warte mal hat der Hacker nicht einen Adventskalender auf Twitter gehabt, wo jeden Tag ein neuer Datensatz veröffentlicht wurde? Also mindestens 24 Anhaltspunkte aber nun ja, kann der kompetente BSI ja nicht wissen.
 
@Odi waN: Hmm, lass mich mal überlegen...was macht das BSI sinnvolles? Verdammt, mir fällt einfach nichts ein. Eine riesige Behörde die eigentlich nichts macht. Der kriminelle Terrorist ;-) in diesem Fall ist seit 2 Jahren bekannt, weil er damals schon aufgefallen ist. Passiert ist nichts. Das BSI wusste auch in diesem Fall schon seit Anfang Dezember bescheid und passiert ist nichts. Es wurde weder eine Warnung herausgegeben, noch wurden die Strafverfolgungsbehörden (BKA) informiert. Wofür braucht man also das BSI - außer um verdienten Freunden Posten zuzuschachern?
 
@Nunk-Junge: Einfach mal die Liste der BSI-zertifizierten Software für Anwendung bei VS-Fällen im Unternehmensbereich angucken...nagut, erst mal suchen und finden :D
 
@ElGonzales: Ich kenne das BSI und seine Tätigkeiten schon. Aber leider weiß ich auch, dass das meiste nur Blabla ist. Man veröffentlicht zahllose Richtlinien, erstellt Zertifikate nach eigenen Vorgaben und das alles mit gewaltigen Bürokratieaufwand. Man betreibt zum Beispiel auch ein nationales IT-Lagezentrum, dass aber selbst nach der Veröffentlichung von Daten von Abgeordneten keine Warnung oder Reaktion von sich gegeben hat. Für uns als IT-Firma ist das BSI überhaupt nicht ausreichend / nutzbringend.
 
@Nunk-Junge: ich sollte für einen unserer Kunden mal eben nebenbei abklopfen und sicherstellen, dass wir als kleiner produzierender Betrieb nach IT Grundschutz Katalog arbeiten. Jopp nach Überfliegen der ersten 1000 von 5000 Seiten war ich der Meinung, das passt schon :D
 
@Odi waN: Und nicht gemerkt haben das die Daten schon seit dem 1. April online waren.
1. Dezember wird nur vorgeschoben wegen den Twitterposts. Aber die Daten sind schon echt lange im Netz
 
Also grundsätzlich finde ich es lustig wie viele den 20-Jährigen als Hacker bezeichnen, war es doch scheinbar "nur" ein Doxing. Seehofer möchte, zumindest laut Augsburger Allgemeinen, ein Siegel für sichere IT-Geräte heraus bringen. Die Idee an sich finde ich schon ziemlich lustig, schafft es doch einfach nur falsches Vertrauen wie so manche TÜV-Webseiten-Siegel. Dazu noch der ganze weitere Aktionismus zeigt, wie wenig IT-Fachkenntnis bei unseren Politikern verbreitet ist. DAS ist der wahre Fachkräftemangel...
 
Das "Konzept" kommt dann im Jahre 2032
 
@stf: Konzept wird 2030 vorgestellt. Einführung beginnt 2032, dauert länger, wird ggf. überarbeitet und ist vielleicht 2040 vollendet :D
 
Wie denen plötzlich der Arsch auf Grundeis geht, dass sie gehackt werden! Müssen ja verdammt viel Dreck am Stecken haben unsere Politiker! Und die anderen Personen des öffentlichen Lebens.....sorry für deren Blödheit sollte nicht der Staat...sprich der Steuerzahler aufkommen. Jede Wette.....wären nur Personen öffentlichen Lebens betroffen gewesen, hätte das unsere Politiker nicht mal interessiert!
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