Telekom scheitert mit Eilantrag: StreamOn-Angebot ist rechtswidrig

Die Telekom ist vor Gericht mit dem Versuch gescheitert, eine Anordnung der Bundesnetzagentur für das Telekom-Angebot "StreamOn" nicht auszuführen zu müssen. Die Bundesnetzagentur hatte der Telekom auferlegt, alle Dienste bei StreamOn gleich zu ... mehr... Telekom, Sprachassistent, Cebit, Magenta Telekom, Sprachassistent, Cebit, Magenta Telekom, Sprachassistent, Cebit, Magenta

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Also bei den Roaminggebühren kann ich den Richtern ja noch folgen. Ansonsten aber nicht.
 
@PiaggioX8: Weil mein kurzer o2-Kommentar wahrscheinlich nicht ausreichen wird: Gibt auf Youtube ein paar einleuchtende Erklärungen zum Thema Netzneutralität, die helfen wahrscheinlich eher weiter.
 
Das ist aus kartellrechtlichen Gründen absolut notwendig. Im ersten Moment zwar ein klarer Nachteil für die Kunden, aber wenn wir die Netzneutralität hier nicht schützen, dann werden sich bald genug große Dienste und große Provider hinter unserem Rücken zusammentun und das Internet so zerlegen, dass wir a) ein Vermögen bezahlen müssen um wirklich alles zu Gesicht zu bekommen und b) kleinere Dienste reihenweise aufgeben müssen, weil große Provider sie einfach nichtmehr aufnehmen.
Es gab schon erste Versuche von Facebook-Internet und Co. für arme Länder, womit man nur einen Teil des Internets ansurfen kann (inzwischen entschärft, weil die entsprechenden Länder dann bisher größtenteils in der Legislatur bezüglich Netzneutralität nachgezogen haben.) und gerade die Telekom ist bekannt dafür von fremden Diensten derart horrende Gebühren zu verlangen, dass der meiste Internet-Trafic von europäischen Ländern nach Deutschland über die USA geroutet wird.
Bei der Bahn kann ich es noch verstehen, wenn bestimmte Server lokal im Zug gemirrort werden und deswegen mit anderen Beschränkungen angesurft werden dürfen, aber selbst da nicht ohne Bauchschmerzen.
 
@andy01q: So ist es...
 
Wartet, nur damit ich das auch richtig verstehe: Als regulärer Kunde bekomme ich die Video-Qualität, die mir der Anbieter bereit stellt, zahle aber dafür mit meinem Datenvolumen. Und als StreamOn-Kunde, werden Videos zwangsweise auf SD runter gerechnet, dafür kostet mich das dann kein Volumen? Wenn das wirklich so stimmt, finde ich die Entscheidung absolut in Ordnung.

Mir ist egal, ob mir ein Provider für eine Pauschale den Traffic bestimmter Anbieter nicht berechnet oder nicht - solange der Traffic selbst absolut unberührt bleibt.
 
@max06.net: genau so wird das mit Videodiensten gemacht!
 
@Br4No: Das is ne Schweinerei und zurecht einkassiert worden. Danke für die Bestätigung :)
 
@max06.net: so ist es zumindest gedacht, wird aber (zumindest bei z.B. YouTube) nicht gemacht. Ich kann da in der App einfach auf 1080p stellen und bekomme dann auch den 1080p Stream nicht aufs Volumen angerechnet.
 
@jakaZ: Netflix würde mich viel mehr stören - bei Youtube ist das zum Glück weniger tragisch.
 
@jakaZ: Das funktioniert soweit ich weiß nur solange die Funkzelle nicht ausgelastet ist. Danach wird gedrosselt.

Was ich mich viel eher Frage, wie macht die Telekom das technisch, falls Sie es tun? Sie müssen ja fast per Deep Paket Inspection (DPI) den Inhalt analysieren, dabei die HTTPS Verbindung aufbrechen und dann den Stream komprieren und das kleinere Datenpacket an den Client ausliefern. Auf die InApp Einstellungen von Netflix oder Youtube haben sie ja keinen Einfluss.
Oder wird die Leitung künstlich gedrosselt, dass YT/Netflix automatisch auf SD umschalten, da die Bandbreite nicht mehr durchkommt?
 
@MrKlein: das ist eine sehr gute und interessante Frage. Ich vermute mal, dass sie künstlich drosseln, damit das automatisch auf SD geschaltet wird, wenn ein Stream läuft.
 
@MrKlein: Da der Verkehr zu YouTube und Netflix verschlüsselt erfolgt, funktioniert kein DPI. Da die Telekom aber die Kommunikationspartner kennt, werden die die Verbindung einfach drosseln, so dass es nur SD ohne Ruckler schafft.
 
@MrKlein: Da man als Anbieter StreamOn Partner werden muss gehe ich davon aus, dass die Daten im Header o.ä. entsprechend markiert sind.
Es wird dann eine simple Drosselung sein, so viele Videostreams zu komprimieren würde extrem viel Rechenkapazität kosten. Hatte irgendwo auch gelesen, dass adaptives Streaming eine Voraussetzung ist, die der Anbieter unterstützen muss um Partner zu werden. Damit würde bei einer einfachen Drosselung die Qualität automatisch heruntergesetzt werden.
 
@jakaZ: ich kann auch auf Youtube die Qualität auf 1080p stellen (Telekomvoreinstellung 480p) aber sobald die Funkzelle ausgelastet ist fangen die Videos an zu stoppen um nachzuladen...Ladet ewig und am Münchner Hauptbahnhof mit sogar 4G+ Verbindung sehr unwahrscheinlich dass die Verbindung zu schlecht ist.
Da wird von der Telekom gedrosselt damit nur SD (480p) durchgeht ohne zu laden und ruckeln...
 
@max06.net: Es kommt auch darauf an, welchen Tarif du gewählt hast und ob du MagentaEINS-Kunde bist oder nicht:
https://www.telekom.de/unterwegs/tarife-und-optionen/streamon
 
Netzneutralität... Die Lobbyisten werden sich darum schon kümmern, keine Angst.
 
Und was genau passiert nun? Gibt es ab sofort kein StreamOn mehr? Seitens der Telekom kommt da ja nichts dazu.
 
@Bergilein: Genau so wird es kommen, aber erst werden sie noch eine Instanz höher gehen, bis auch da das gleiche Urteil gefällt wird...dann wird es denen mit dem Roaming zu teuer, weil sie dann drauf zahlen müssen. Das macht ja nun kein wirtschaftlich orientiertes Unternehmen.
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