Klage gegen Google wegen unerlaubter Standortermittlung eingereicht

Das Entdecken der unfreiwilligen Standortfreigabe bei Google Maps auf Smartphones hat nun ein Nachspiel für Google. Wie die Nach­richten­agentur AP berichtet, wurde in den USA Klage eingereicht. Google hatte bereits bestätigt, dass man auch ... mehr... Navigation, In-Location Alliance, Indoor-Ortung Bildquelle: searchingmobile.com Navigation, In-Location Alliance, Indoor-Ortung Navigation, In-Location Alliance, Indoor-Ortung searchingmobile.com

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Google the Evil Company? Scheint jedenfalls so ;-)
 
@Zonediver: Kann man so sehen!
Allerdings frage ich mich: Gibts Leute die Google-Dienste oder -Apps benutzen, die allen Ernstes glauben, dass der Klick auf einen Knopf mit der Aufschrift "Standortverlauf nicht erfassen" oder "Gesammelte Daten löschen?, tatsächlich dafür sorgt, dass Google keine Standortdaten mehr sammelt oder die gesammelten Daten löscht? Alles was das Drücken eines solchen Knopfes macht, ist dass Google den Zugriff des Nutzers auf die Daten (seine eigenen Daten) sperrt.
Wer allen Ernstes glaubt, dass Google oder Facebook jemals irgendwelche gesammelten Daten löschen, der ist so naiv, dass er auch glaubt, ein Spaghettiträger schleppe Nudeln durch die Gegend oder ein Zitronenfalter falte Zitrusfrüchte.
Es bleibt dabei: Der einzige echte Datenschutz ist Datensparsamkeit.
 
@AhnungslosER: Deine Behauptung ist, als würdest du sagen, dass alle Gastronomen Ratten nur verstecken, sie aber in Wirklichkeit natürlich weiterhin haben....
 
@DRMfan^^: Nicht alle, aber diejenigen, die do vertrauens(un)würdig sind wie Google und Facebook, sicherlich.
 
@AhnungslosER: Gut, dass Du den Source Code von Android analysiert hast. Hättest Du das mal früher gemacht. (Achtung Ironie)
 
@Nunk-Junge: Ich schmeiß mich weg vor Lachen. Es wäre mir neu, wenn die Server von Google mit Android laufen.
Android hat die Fähigkeit den Standort an Google zu übermitteln. Mehr braucht man nicht zu wissen. Worum es geht ist, was mit den Daten passiert, sobald sie auf Googles Servern liegen.
 
@AhnungslosER: Der Akkuverbrauch lügt jedenfalls nicht. Bei deaktiviertem Standortverlauf erhöht sich meine Akkulaufzeit locker auf das Dreifache. Und die Statistik zur Standortabfrage deckt sich damit, dass der Standort nicht mehr fast einmal pro Minute sondern nur noch pro Std. abgefragt wird.
 
@mh0001: Wow. Heißt also im Klartext: Anstatt dich nicht mehr zu verar***en, besch**ßt Google dich also WENIGER, wenn TROTZ Deaktivierung NUR noch einmal pro Stunde der Standort abgefragt wird...
 
@AhnungslosER: Nö, das heißt es nicht. Denn die Standort-Abfragen kommen abwechselnd von der Facebook-App und den Google Play Diensten. Bei letzteren gebe ich dir dahingehend Recht, als dass es untransparent ist. Denn jede App, welche die Google Play Dienste nutzt, kann auch ihre Standort-Abfragen darüber laufen lassen (sinnvoll, da akkusparender wenn alle Apps ihren Standort daher beziehen und er gesammelt einmal abgefragt wird, als wenn jede App ihren eigenen Hintergrunddienst installiert für den Standort).

Man weiß also leider nicht genau, wer den Standort den die Play Dienste abfragen wirklich verarbeitet. Das ist jedoch kein Beleg dafür dass die betrügen.
 
@mh0001: Wenn du Google sagst, sie sollen AUFHÖREN den Standort zu erfassen, warum pingen die Play-Dienste ihn dann TROTZDEM [einmal pro Stunde]?

Und wenn die Frequenz bei abgeschaltetem Standortverlauf von einmal pro Minute auf einmal pro Stunde sinkt, sollte sich der Akkuverbrauch dann nicht um etwas mehr als Faktor Drei verbessern?
Wäre für mich zumindest ein Indiz, dass es neben den protokollierten, noch weitere unprotokollierte Standort-Pings gegeben hat.
 
@AhnungslosER: Warum gibt es hier Minus? Er hat absolut recht. Wenn man nicht nachdenkt was man in's Netz stellt und auf Dienste vertraut wovon man sowas wie obiges weiß was erwartet man dann? Ich lache mich kaputt über das Recht auf Vergessen. Da versteht mal wieder niemand wie IT funktioniert.
Man merkt nebenbei auch wieder welch "Skandal" das ist. Ein Ausländisches Privatunternehmen trackt mal eben alle die ihre Geräte nutzen. Früher hätte man die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen, heute ist das nur eine Information die nach außen drang aber schon unter entsprechenden Kreisen lange bekannt ist. Hat sich noch niemand gefragt woher Google z.B. die Auslastung von Geschäften weiß? ;>
 
@c[A]rm[A]: Wie recht du doch hast. Leider schaltet sich bei 95% der Leute bei den Worten "gratis" und "bequem" das Gehirn aus...
Und zum Thema gratis: Da Google und Facebook ihre Dienste monetär gratis anbieten und die Nutzer mit ihren Daten bezahlen lassen, ist es (aus Sicht von Google und Facebook) auch nur konsequent einmal gesammelte Daten zu behalten und nicht zu löschen.
Wenn man Möbel zum Sperrmüll stellt, geht IKEA ja auch nicht hin und verbrennt die Geldscheine mit denen sie gekauft wurden.
 
Ich wäre dafür, dass die EU die Speicherung jedweder Daten grundsätzlich erstmal verbietet! Möchte ein Dienst Daten von mir muss ich explizit dies genehmigen. Sämtliche dieser in Apps vorhandenen Schalter muss dazu erstmal immer auf NEIN stehen. Warum schaffen die das nicht zu regeln?
 
@Lecter: "Das Internet ist für uns alle Neuland" Merkel.; "Wissen sie was ein Internetexplorer ist? Nein also damit kenn ich mich nicht aus"... Jaa unsere Politiker. Also ich frage mich nicht wirklich warum sie auf dem Gebiet so hinter her hängen. Abgesehen davon kann man per Gesetz vieles Regeln; technisch wirds ja dann doch anders gemacht. Das hier ist doch längst kein Einzelfall. Ansonsten gebe ich dir natürlich recht das ist eine schöne Wunschvorstellung.
 
@Driv3r: Hinter wem hängen wir denn im Bereich Internet und mit was? Meinst du allgemein "das Internet" oder meinst du nur den Bereitbandausbau?
Und warum werden immer wieder Zitate von 2013 herausgekramt? (Mag schräg klingen, aber in 5 Jahren kann man einiges an Wissen aufsaugen.)
 
@Lecter: Die EU geht ja mit der DS-GVO schon in die richtige Richtung. Leider wird die DS-GVO von vielen falsch umgesetzt oder missverstanden.

Ziel ist tatsächlich, dass eben alles erstmal auf "Nein" steht. Aber wenn du dir mal Unternehmen anschaust, wie sie dir zur Zeit Zustimmungen aufdränken, hoffe ich, dass diese Unternehmen vor Gericht einige ruinöse Niederlagen erleben und so andere Unternehmen abgeschreckt werden mit der momentan durchgezogenen Spionage fortzufahren.
 
@Lecter: die DSGVO verbietet ja grundsätzlich erstmal das Speichern von personenbezogenen Daten ohne Einwilligung. Nur an der Transparenz hapert es noch. Hoffentlich bekommt Google noch ein ums andere mal richtig einen auf den Schädel von der EU. Es muss solange wehtun, bis sie verstehen: Undere Länder,unsere Daten, unsere Regeln. Wenn du Zugriff auf den größten Binnenmarkt der Welt haben willst, dann spielst du nach unseren Regeln.
 
In Deutschland wird eben nur dumm herumgesülzt (oder gibt es in DE ein Klage?)
In den USA wird kurzerhand geklagt. Etwas wozu deutschen Heulsusen keine Eier haben.
 
@Selawi: In Deutschland kann man ebenfalls so ne Sammelklage wie in den USA einreichen ? Nach grade gelesenem zu urteilen, gibts nur leicht ähnliches. https://www.advocard.de/streitlotse/internet-und-konsum/sammelklage-die-rechtslage-in-deutschland/
 
@Selawi: Du irrst dich. In Deutschland kann wirklich jeder wegen praktisch Allem klagen. Das sich viele zu einer Sammelklage zusammentun kommt halt verhätnismäßig selten vor... offenbar haben die armen Betroffenen oft kollektiv, wenns ums Handeln geht, etwas anderes vor.

Leider und zum Glück ist unser Rechtssystem "minimal" anders als das der USA.
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