MS-Forscher: GPS-Spoofing mit korrekter Führung zum falschen Ziel

Ein neues Verfahren kann dafür sorgen, dass Angriffe auf die Satelliten-Navigation nicht nur zu fehlerhaften Standort-Daten führen, sondern die Nutzer von Navigationssystemen zum gewünschten Ort des Angreifers bringen. Glücklicherweise gibt es das ... mehr... Satellit, Gps, Block III Bildquelle: lockheedmartin.com Satellit, Gps, Block III Satellit, Gps, Block III lockheedmartin.com

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Klappt natürlich besonders gut auf dieser Art von Straßennetzen, die überall gleich aussehen. Es ist immer gut, dass solche Risiken im Voraus erforscht werden. So, wie ich den Angriff hier verstehe, dürfte er aber leicht zu vereiteln sein. Es gibt viel mehr Orientierungsmöglichkeiten, als GPS-Daten, wie z.B. bekannte WiFis, bekannte 2G/3G/4G/5G Antennen usw.

Es wäre z.B. eine Infrastruktur von Antennen vorstellbar, die nichts weiter tun, als einen bekannten Ort haben, einen bekannten Public Key haben und auf eine kryptografische Challenge antworten, so dass die selbstfahrenden Autos prüfen können, ob die Antenne, die sie in der Nähe ihres tatsächlichen Standorts erwarten würden, tatsächlich da sind. Im Verhältnis zum Umsatz, der mit autonomen Fahrzeugen in Zukunft gemacht werden dürfte, schätze ich die Investition in diese Sicherheitsmaßnahme als überschaubar ein.
 
Wie gut dass Google Maps schon seit längerem die Straßennamen in den Navi-Anweisen ankündigt - auch damit dürfte hier eine solche Manipulation relativ schnell auffallen, zumindest wenn der Fahrer nicht gewohnheitsmäßig sein Hirn zu Hause lässt.
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