Was darf der Affen-Fotograf: Kurioser Affen-Selfie-Fall geht doch weiter

Seit 2014 streiten sich unterschiedliche Parteien vor Gericht um die Rechte an einem Bild, bei dem ein Affe sich mit der Kamera eines englischen Fotografen selbst porträtiert hatte. Jetzt hat das zuständige Gericht mit der Ablehnung eines Vergleichs ... mehr... Urheberrecht, Wikimedia, Affe Bildquelle: Wikimedia/David Slater Urheberrecht, Wikimedia, Affe Urheberrecht, Wikimedia, Affe Wikimedia/David Slater

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Schade das Peta erst so spät im Bericht erwähnt wird, sonst hätte ich mir den Rest gleich sparen können.

Tierschutz ist schön und gut, ich bin selber Tierfreund. Aber Peta geht mal gar nicht.
 
@Tomarr: Nun ja, wer nicht ganz unter'm Stein gelebt hat, kennt die Fotos, den Rechtsstreit und Petas Rolle, da ist man gar nicht dran vorbei gekommen.

Aber ich teile Deine Ablehnung gegen die Firma.
 
@rallef: AQlso ich hatte es jetzt nicht so mitbekommen. Zumindest nicht bewusst.
 
Das ist so ein Fall, wo ich nicht weis für wen ich eigentlich sein soll. Meiner Meinung nach sind beide Seiten Affenköpfe. (ohne jetzt Affen beleidigen zu wollen, die Redensart passt aber so schön)
 
Hätte Slater damals gesagt, dass er das Foto gemacht hätte, dann wäre es nicht so ein Tamtam drum. Aber blöderweise war ein "Der Affe das hat das Bild gemacht" Medienwirksamer. Die Quittung dafür hat er nun in Form einer Klage.
 
@Blubbsert: Ich glaube nicht, das der Affe das Bild gemacht hat. Zu perfekt.
 
@Nibelungen: "Machen" bedingt ein Bewusstsein dessen, was geschieht - und mutmaßlich hat er nur die ganzen Touris mit ihren Kameras... äh... nachgeäfft öhne zu wissen, dass in dem Kästchen ein Bild entsteht.

Keiner hat behauptet, dass das Bild nicht in Lightroom oder einem anderen Programm "optimiert" und beschnitten worden sei.
 
Mal im ernst, das ist einfach nur dumm das alles.
 
@JoIchauch:
Also macht braucht ja noch nicht mal viel Fanatsie, wird ja schon im News-Beitrag angedeutet, geht es hier um mehr als nur um diesen EINEN Fall.

Und zwar das hier die Rechtslage nicht klar ist. Betrachtet man die enorme Automatiserung-Welle die auf uns zukommt ist es alles andere als Dumm klar klären zu wollen wie es um Rechte aussieht wenn das Bilder selber nicht geschossen wurde. Hier kommt zusätzlich hinzu das der Auslöser selber ein Tier war.
 
Gibt es Beweise, das der Affe das Bild gemacht hat und wenn ja, könnte der Affe das Copyright durchsetzen ? Gehörte dem Affen die Kamera ? Hat der Affe überhaupt irgendwelche Rechte ?
Hätte der Affe das Bild machen können, ohne das der englische Fotograf ihm die Kamera gegeben hätte ?

Dieser Fall belegt, das US Richter dümmer sind, als die menschliche Logik zulassen könnte... ;-)
 
@SuperSour: Genau das ist es doch, was die Richter zu klären haben - und klären wollen, weshalb sie den Vergleich, von dem ganz allein Peta profitieren würde, abgelehnt haben.

Dass der Affe das Knöpfchen gedrückt hat ist unstrittig, das hat der Fotograf ja selbst "zugegeben", dass ihm (dem Affen) die Kamera ganz offensichtlich nicht gehört, ist völlig unerheblich, er muss das Bild nur selbst (wissend und wollend !!!) erzeugt haben.

Kein Grund also, die Richter zu beschimpfen, es ist Peta, die geklagt haben.
 
Die Fotos sollten frei verfügbar sein, weil sie keine natürliche Person geschossen hat sondern ein Tier, was ja zb in Deutschland als Gegenstand angesehen wird, weiß jetzt nicht wie es in USA ist
 
@TobiasH: Das ist letztenendes die Konsequenz, wenn weder der Affe (mangels Rechtspersönlichkeit) noch der Fotograf (mangels Urheberschaft) Rechte an dem Bild haben. Fair use ist (in Amerika und oft auch sonstwo) eh erlaubt. Kompliziert wird das ganze aber dadurch, dass Copyright- und Urheberschutzgesetze national geregelt, also von Land zu Land unterschiedlich sein können, in der EU ist man also nicht an amerikanische Entscheidungen gebunden.
 
@TobiasH:
Wieviel zu kurz gedacht. Was ist den mit einem Selbstauslöser? Was mit einem Roboter welches da Bild schießt, oder einem Tier das dies antrainiert worden ist.?
 
@Andy2019: Bei deinen Beispielen hatte der Fotograf/Besitzer der Kamera aber jedesmal die Intention ein Foto zu schießen, anders bei dem Affen fall, welcher zufällig auf den Auslöser gekommen ist.
 
@TobiasH:
Das ist eine Interpretation. Der Fotograf könnte auch behaupten das er dem Affen die Kamera mit der Hoffnung gegeben hat das er versehentlich auslöst.
Spricht die Intention das ein Foto geschossen wird war vorhanden.

Die Frage der Intention stellt sich dann wieder bei einem autonomen System oder bei einem antrainierten Tier.
 
Und der Affe sitzt gerade auf einem abgebrannten Baumstumpf und freut sich bestimmt tierisch, dass sich jemand für seine Urheberrechte einsetzt...
 
Seit 2014... Peta.. Mehr braucht man nicht zu wissen....
 
An jeden der an Peta spendet: Da seht ihr für welchen Quatsch euere Spendengelder drauf gehen. Nicht für Tieren in Not zu helfen, sondern für bescheuerte Marketing Stunts.
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