Facebook will Musikindustrie mit hunderten Millionen Dollar ruhigstellen
Bei Facebook will man hunderte Millionen Dollar in die Hand nehmen, um den gleichen Copyright-Problemen wie YouTube zu entgehen. Aktuell verhandelt man intensiv mit der Musikindustrie, damit nicht zahlreiche Videos von Nutzern wieder von der Plattform geworfen werden müssen.
Das Problem sind auch an dieser Stelle nicht etwa Musikvideos, die bewusst hochgeladen werden, ohne auf die Rechtesituation zu achten. Vielmehr geht es um Aufnahmen, in denen urheberrechtlich geschützte Musik nur ein Randprodukt ist - etwa weil im Hintergrund der Aufnahme zufällig ein Radio lief und daher nun ein geschütztes Werk mit verbreitet wird.
Die Rechtslage sieht hier vor, dass auch ein beiläufig aufgefangener Song nicht einfach so als Bestandteil eines Clips hochgeladen und zugänglich gemacht werden darf, solange dafür keine Genehmigung durch den Rechteinhaber vorliegt. Bei YouTube machten entsprechende Fälle die Runde, wo Familien-Aufnahmen von Kleinkindern entfernt werden mussten, weil beispielsweise zufällig das Autoradio lief.
Auch Facebook sieht sich mit entsprechenden Löschforderungen konfrontiert, kann allerdings aus den Erfahrungen des Konkurrenten schöpfen. So finden seit einiger Zeit Verhandlungen mit der Musikindustrie statt, bei denen man sich zahlungswillig zeigt und eine Lösung des Problems anstrebt. Das berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Gespräche werden auf Seiten des Social Networks so auch unter Führung von Tamara Hrivnak, einer ehemaligen YouTube-Managerin, geführt.
Ein Kern dessen ist die Entwicklung eines Software-Systems, dass dem ContentID-Verfahren bei YouTube entspricht. Hochgeladene Videoinhalte sollen automatisch nach urheberrechtlich relevantem Material durchsucht werden, um eine Abrechnung von Tantiemen gewährleisten zu können. Allerdings schätzt man bei Facebook, dass es noch gut zwei Jahre dauern wird, bis ein solches System einsatzbereit ist.
Eine Übereinkunft wollen beide Seiten aber schon früher hinbekommen, was bedeuten würde, dass Facebook eine Pauschale an die Musikindustrie überweist. Und hier will man den großen Wurf schaffen: Der Vertrag soll es grundsätzlich freistellen, urheberrechtlich geschützte Musik auf Facebook hochzuladen - nicht nur durch private Nutzer, sondern auch in Form von Werbespots oder bei Produktionen für das neue Watch-Portal, mit dem man die Einnahmen mit Videowerbung kräftig steigern will.
Facebook soll bereit sein, dafür einen dreistelligen Millionen-Dollar-Betrag an die Musikindustrie zu überweisen. Das klingt nach einer Menge, was sich aber relativiert, wenn man bedenkt, dass der kräftige Ausbau von Videoinhalten Facebook zusätzliche Werbegelde im Milliarden-Bereich zugänglich machen könnte.
Die Rechtslage sieht hier vor, dass auch ein beiläufig aufgefangener Song nicht einfach so als Bestandteil eines Clips hochgeladen und zugänglich gemacht werden darf, solange dafür keine Genehmigung durch den Rechteinhaber vorliegt. Bei YouTube machten entsprechende Fälle die Runde, wo Familien-Aufnahmen von Kleinkindern entfernt werden mussten, weil beispielsweise zufällig das Autoradio lief.
Auch Facebook sieht sich mit entsprechenden Löschforderungen konfrontiert, kann allerdings aus den Erfahrungen des Konkurrenten schöpfen. So finden seit einiger Zeit Verhandlungen mit der Musikindustrie statt, bei denen man sich zahlungswillig zeigt und eine Lösung des Problems anstrebt. Das berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Gespräche werden auf Seiten des Social Networks so auch unter Führung von Tamara Hrivnak, einer ehemaligen YouTube-Managerin, geführt.
Ein Kern dessen ist die Entwicklung eines Software-Systems, dass dem ContentID-Verfahren bei YouTube entspricht. Hochgeladene Videoinhalte sollen automatisch nach urheberrechtlich relevantem Material durchsucht werden, um eine Abrechnung von Tantiemen gewährleisten zu können. Allerdings schätzt man bei Facebook, dass es noch gut zwei Jahre dauern wird, bis ein solches System einsatzbereit ist.
Eine Übereinkunft wollen beide Seiten aber schon früher hinbekommen, was bedeuten würde, dass Facebook eine Pauschale an die Musikindustrie überweist. Und hier will man den großen Wurf schaffen: Der Vertrag soll es grundsätzlich freistellen, urheberrechtlich geschützte Musik auf Facebook hochzuladen - nicht nur durch private Nutzer, sondern auch in Form von Werbespots oder bei Produktionen für das neue Watch-Portal, mit dem man die Einnahmen mit Videowerbung kräftig steigern will.
Facebook soll bereit sein, dafür einen dreistelligen Millionen-Dollar-Betrag an die Musikindustrie zu überweisen. Das klingt nach einer Menge, was sich aber relativiert, wenn man bedenkt, dass der kräftige Ausbau von Videoinhalten Facebook zusätzliche Werbegelde im Milliarden-Bereich zugänglich machen könnte.
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