MIT-Forscher stellen Wearable mit Emotions-Detektor vor
Die von drei Forschern der US-Elite-Uni MIT gegründete Firma mPath hat ein am Handgelenk tragbares Wearable entwickelt, mit dem sich Gefühle messen lassen. Das MOXO genannte Gerät soll unter anderem in der Marktforschung helfen herauszufinden, welche Emotionen Konsumenten bei bestimmten Produkten erleben, um diese dann verbessern zu können.
Der MOXO-Sensor wird am Handgelenk befestigt und kann Veränderungen des Hautwiderstands feststellen. Diese geben Aufschluss über das so genannte Sympathische Nervensystem welches bei bestimmten Emotionen aktiviert wird und etwa Herztätigkeit, Blutdruck und Stoffwechselprozesse anregt. Nimmt der Hautwiderstand ab, sei dies etwa ein Zeichen für Stress und Frustration. Ein mit MOXO gemessener höherer Hautwiderstand sei, so die Forscher, hingegen ein Zeichen von Desinteresse und Langeweile.
Die beim MOXO-Armband genutzte Technik ähnelt in gewisser Weise der eines Lügendetektors, bei dem ebenfalls körperliche Parameter wie Blutdruck, Puls, Atmung und auch die elektrische Leitfähigkeit der Haut im Zeitverlauf gemessen werden. Um die Analysefähigkeit mit dem MOXO-Sensor zu verbessern, lässt sich dieser aber mit am Kopf des Probanden angebrachten GoPro-Kameras oder Headsets kombinieren, welche die Blickrichtung oder Augenbewegunen sekundengenau erfassen. Emotionale Veränderungen ließen sich durch diese Momentaufnahmen leichter bestimmten Ereignissen zuordnen, so die Entwickler. Ein Emototyping genanntes Analyseverfahren wertet dann alle Daten automatisch aus und ordnet diese bestimmten Emotionen zu.
Das MOXO-Armband wird von mPath nicht vetrieben. Vielmehr führt das Startup für seine Kunden achtwöchige Studien durch. Dabei werden zunächst die Emotionen für gegebene Produkte oder Dienstleistungen analysiert. Nach einer Konkurrenzanalyse erarbeiten die Forscher Veränderungsvorschläge für die Produkte, welche dann in einer weiteren Analysephase mit dem MOXO-Armband mit dem Ausgangsprodukt verglichen werden.
Die beim MOXO-Armband genutzte Technik ähnelt in gewisser Weise der eines Lügendetektors, bei dem ebenfalls körperliche Parameter wie Blutdruck, Puls, Atmung und auch die elektrische Leitfähigkeit der Haut im Zeitverlauf gemessen werden. Um die Analysefähigkeit mit dem MOXO-Sensor zu verbessern, lässt sich dieser aber mit am Kopf des Probanden angebrachten GoPro-Kameras oder Headsets kombinieren, welche die Blickrichtung oder Augenbewegunen sekundengenau erfassen. Emotionale Veränderungen ließen sich durch diese Momentaufnahmen leichter bestimmten Ereignissen zuordnen, so die Entwickler. Ein Emototyping genanntes Analyseverfahren wertet dann alle Daten automatisch aus und ordnet diese bestimmten Emotionen zu.
MOXO vereinfacht Studien mit Kindern
Laut Co-Entwickler und mPath CEO Elliot Hedman eignet sich das Emototyping besonders gut bei Kindern, da diese Gefühle nicht so gut zuordnen und artikulieren könnten. In verschiedenen Projekten wurde das MOXO-Armband bereits getestet. So half mPath etwa einem Zahncreme-Hersteller die Emotionen seiner Kunden beim Zähneputzen besser zu verstehen. Und bei einem Experiment des US Thrillers "Departed - Unter Feinden" konnten Film-Techniken identifiziert werden, auf welche die Zuschauer besonders gut ansprechen.Das MOXO-Armband wird von mPath nicht vetrieben. Vielmehr führt das Startup für seine Kunden achtwöchige Studien durch. Dabei werden zunächst die Emotionen für gegebene Produkte oder Dienstleistungen analysiert. Nach einer Konkurrenzanalyse erarbeiten die Forscher Veränderungsvorschläge für die Produkte, welche dann in einer weiteren Analysephase mit dem MOXO-Armband mit dem Ausgangsprodukt verglichen werden.
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