Liste potenzieller Zielpersonen aufgetaucht: BSI warnt vor "CEO Fraud"

Arm, Tastatur, Kriminalität, Monitor, Cybercrime, Computerkriminalität, Bargeld, Safe, Geldschein Bildquelle: funkwood / deviantart
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sieht sich dazu veranlasst, wegen des "akuten Risikos" von Betrugsfällen eine deutliche Warnung auszusprechen. Demnach könnte die "Chef-Masche" 5000 potenziellen Zielpersonen teuer zu stehen kommen.

Einmal ordentlich überweisen

Unter dem Namen "CEO Fraud" oder auch "Chef-Masche" ist schon länger eine Betrugs Taktik bekannt, bei der kriminelle Täter versuchen, wichtige Entscheidungsträger in Unternehmen mit unterschiedlichen Mitteln gezielt so zu manipulieren, dass diese unter der Vortäuschung einer Anweisung aus dem Top-Management hohe Beträge auf die Konten der Betrüger überweisen. Jetzt will das BSI im "Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen die organisierte Kriminalität" in den Besitz einer Liste gekommen sein, auf der rund 5.000 potenziellen Zielpersonen für diese Art des Betrugs aufgeführt werden.

Im ersten Schritt hat das BSI nach eigenen Angaben nun damit begonnen, die Betroffenen zu kontaktieren und auf die akute Gefährdung hinzuweisen. Darüber hinaus wolle man diese Gelegenheit ergreifen, um auch die Öffentlichkeit darüber zu informieren, welche Vorsichtsmaßnahmen im Bezug auf die Chef-Masche zu ergreifen sind. Da bei vielen Unternehmen "entsprechende Betrugsversuche in näherer Zukunft eingehen könnten", sei es nun wichtig, dass "alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zu Zahlungsvorgängen berechtigt sind, auf diese kriminelle Methode hingewiesen und sensibilisiert werden", so das Amt.

Darüber hinaus sollten "Betroffene in Unternehmen, die bereits eine gefälschte Mail erhalten und daraufhin Schritte zur Zahlung eingeleitet haben, diese Vorgänge wenn möglich stornieren und unverzüglich Anzeige bei der Polizei erstatten".

Miese Methode

Wie das BSI ausführt, werden beim "CEO Fraud" gezielt Mitarbeiter aus der Buchhaltung oder dem Rechnungswesen ins Visier genommen. Durch Anrufe oder E-Mails, die vermeintlich vom Vorstand, Geschäftsführer oder einer sonstigen Führungskraft stammen, werden diese dann dazu aufgefordert, große Beträge von Geschäftskonten auf fremde Konten zu überweisen. Oft werde dabei mit Zeitdruck und angeblicher Geheimhaltung argumentiert, um die Opfer zur schnelleren und unüberlegten Kooperation zu bewegen. Die Informationen über die Zielpersonen gewinnen die Kriminellen demnach häufig durch öffentlich verfügbare Informationen auf Unternehmens-Webseiten, in Online-Karriereportalen und sozialen Netzwerken. Arm, Tastatur, Kriminalität, Monitor, Cybercrime, Computerkriminalität, Bargeld, Safe, Geldschein Arm, Tastatur, Kriminalität, Monitor, Cybercrime, Computerkriminalität, Bargeld, Safe, Geldschein funkwood / deviantart
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