Japans Spielebranche dank Erfolg der Nintendo Switch im Aufwind
Mit der Switch hat Nintendo einen Volltreffer gelandet. Die neue Konsole hat sich in den ersten drei Monaten nach dem offiziellen Marktstart so gut verkauft, dass dank der Switch der japanische Videospiele-Markt erstmals seit 2014 wieder kräftig wachsen konnte.
Anhand der neuesten Zahlen hat das Dr. Serkan Toto, Marktexperte und Gründer von Kantan Games Inc., belegt (via PC Games Hardware Online). Nintendo hatte laut eigenen Angaben erst vor wenigen Tagen die Marke von einer Million verkauften Geräten auf dem wichtigen Heimatmarkt Japan durchbrochen und erfreut sich an der weiterhin hohen Nachfrage nach der mobilen Spielekonsole. Ebenso positiv sehen die Absatzzahlen für die Switch-Spiele aus. Mario Kart 8 Deluxe soll bereits schon über eine halbe Million Mal über den Ladentisch gegangen sein.
In seinem Blog hat Toto nun die Zahlen der letzten sechs Monate von 26. Dezember 2016 bis zum 25. Juni 2017 für den gesamten japanischen Markt veröffentlicht, inklusive einer Hitliste der Verkaufsschlager. Demnach hat sich die Nintendo Switch in dieser Zeit mit Abstand am besten verkauft:
Nintendo selbst dürfte von dem Erfolg der Switch überrascht worden sein. Schließlich konnte der Konzern die Nachfrage zunächst nicht bedienen und entschuldigte sich öffentlich zutiefst "für die Unannehmlichkeiten bei Kunden und Händlern".
Siehe auch: Nintendo meldet ausgezeichnete Switch-Verkäufe, Aussichten blendend
Nintendo Switch im großen WinFuture-Test Eine gute Konsole, die mehr sein könnte
In seinem Blog hat Toto nun die Zahlen der letzten sechs Monate von 26. Dezember 2016 bis zum 25. Juni 2017 für den gesamten japanischen Markt veröffentlicht, inklusive einer Hitliste der Verkaufsschlager. Demnach hat sich die Nintendo Switch in dieser Zeit mit Abstand am besten verkauft:
- Nintendo Switch: 1.016.473 Stück
- Sony PS4: 877.630 (zusammen seit Start nun 4.799.246)
- Nintendo DS: 872.620 (22.784.033)
- Sony PS Vita: 260.296 (5.507.715)
- Microsoft XBox One: 5.093 (78.041)
Trendumkehr geschafft?
Die Spielebranche hat dabei vor allem mit den Hardware-Verkäufen ihr Plus gemacht. Der Umsatz stieg um 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf jetzt 76,51 Milliarden Yen. Bei den Software-Verkäufen lief es nicht ganz so gut, die Branche hat Einbußen gegenüber 2016 von 4,6 Prozent (76,69 Milliarden Yen). Insgesamt setzten die Anbieter 153,2 Milliarden Yen um, was einem Plus von 14,8 Prozent entspricht. Seit Jahren hatte dabei auch der traditionell so starke Spielemarkt in Japan geschwächelt, nun ist man im Aufwind.Nintendo selbst dürfte von dem Erfolg der Switch überrascht worden sein. Schließlich konnte der Konzern die Nachfrage zunächst nicht bedienen und entschuldigte sich öffentlich zutiefst "für die Unannehmlichkeiten bei Kunden und Händlern".
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