Netflix will Serien und Filme speziell für Smartphones zuschneiden
Netflix kann seine Stärken sicherlich vor allem im Heimkino ausspielen, doch auch für den Streaming-Anbieter wird der mobile Markt immer wichtiger. Das Problem: Für den Nutzer ist es selten ein Vorteil, ein Video auf einen Fünf-Zoll-Smartphone statt auf dem 65-Zoll-Fernseher zu Hause anzusehen. Deshalb erwägt Netflix nun spezielle Mobilversionen seiner Inhalte.
Bisher bietet Netflix immer nur eine Version an, es spielt keine Rolle, wo man sich befindet und welches Gerät man zum Anschauen von Inhalten einsetzt. Doch wie Neil Hunt, Chief Product Officer von Netflix, bei einem Medien-Briefing gegenüber Journalisten sagte, kann man sich beim Streaming-Dienst vorstellen, im wahrsten Sinne des Wortes zugeschnittene Versionen seiner eigenen TV-Serien, Filme und sonstigen Produktionen anzubieten.
Laut einem Bericht von The Verge will sich Netflix diese Möglichkeit ansehen, laut Hunt sei es "nicht undenkbar", dass man "eine Master-Kopie hernimmt und daraus unterschiedliche Schnittfassungen für verschiedene Plattformen herstellt". Das ist allerdings noch Zukunftsmusik, denn der Netflix-Manager meinte, dass das etwas sei, das man sich in den "nächsten paar Jahren" ansehen will.
Das Medienbriefing selbst fand in Zusammenarbeit mit Dolby statt, Anlass war der morgige Start der Serie Iron Fist. Diese wurde nativ in High Dynamic Range (HDR) gedreht und während des Gesprächs betonten Hunt und die Verantwortlichen bei Dolby, dass HDR nicht nur auf großen Bildschirmen Vorteile hat.
Hunt sagte schließlich, dass in den westlichen Märkten nach wie vor der Großteil der Nutzung zu Hause stattfindet. In einigen asiatischen Ländern, allen voran Indien, ist das Mobilgerät aber die wichtigste Art für Netflix-Streaming.
Laut einem Bericht von The Verge will sich Netflix diese Möglichkeit ansehen, laut Hunt sei es "nicht undenkbar", dass man "eine Master-Kopie hernimmt und daraus unterschiedliche Schnittfassungen für verschiedene Plattformen herstellt". Das ist allerdings noch Zukunftsmusik, denn der Netflix-Manager meinte, dass das etwas sei, das man sich in den "nächsten paar Jahren" ansehen will.
Kleiner Bildschirm
Hintergrund der Überlegungen sind die kleineren mobilen Displays, denn darauf sind bestimmte Szenen nicht so gut erkennbar, was das Sehvergnügen schmälert. Konkrete Details zu einer derartigen angepassten Version für die Unterwegs-Nutzung nannte er aber nicht.Das Medienbriefing selbst fand in Zusammenarbeit mit Dolby statt, Anlass war der morgige Start der Serie Iron Fist. Diese wurde nativ in High Dynamic Range (HDR) gedreht und während des Gesprächs betonten Hunt und die Verantwortlichen bei Dolby, dass HDR nicht nur auf großen Bildschirmen Vorteile hat.
Hunt sagte schließlich, dass in den westlichen Märkten nach wie vor der Großteil der Nutzung zu Hause stattfindet. In einigen asiatischen Ländern, allen voran Indien, ist das Mobilgerät aber die wichtigste Art für Netflix-Streaming.
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