Lenovo: 2017 wegen Lieferengpässen ein Jahr steigender PC-Preise
Die Preise für neue PCs werden nach Meinung von Lenovo in diesem Jahr teilweise deutlich steigen, was das Unternehmen auf Engpässe bei vielen Komponenten zurückführt. Noch lässt sich aber angeblich kaum abschätzen, wie stark die Preiserhöhungen ausfallen werden.
Wie Lenovos Chief Operating Officer Gianfranco Lanci im Zuge eines Konferenzgesprächs anlässlich der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen des Unternehmens laut CIO verlauten ließ, wird die stark begrenzte Verfügbarkeit von wichtigen PC-Komponenten für steigende Preise sorgen. Vor allem bei Arbeitsspeicher, SSDs, Akkus und LCDs gebe es derzeit Lieferengpässe, woran sich so schnell auch nichts ändern werde, so Lanci.
Weil die PC-Hersteller, unter denen Lenovo nach Stückzahlen der führende Anbieter ist, mit extrem geringen Margen arbeiten, müssten sie steigende Preise für bestimmte Bauteile letztlich auch an die Endkunden weitergeben. Eine Verbesserung der Lage ist laut Lanci zunächst nicht absehbar, so dass es nicht nur im ersten Quartal höhere Preise geben werde, sondern wohl auch bis in das nächste Jahr hinein.
Analysten gehen nach Angaben von Gartner davon aus, dass die Hersteller teilweise auch auf ihrer Seite die Preise etwas anheben, um größere Gewinne zu erzielen. Traditionell lag die Marge bei PCs in den letzten Jahren ohnehin nur selten über drei Prozent. Zum Vergleich: bei Smartphones sind Margen jenseits der 100-Prozent-Marke gerade bei High-End-Geräten durchaus üblich.
Ein weiterer Grund für die steigenden Durchschnittspreise bei PCs sind nach Meinung von Marktbeobachtern auch Veränderungen der Demographie im schrumpfenden PC-Markt. So würden besser verdienende Kunden und Spielefans gern auch mehr Geld für ihren Rechner ausgeben. Natürlich reagieren die Hersteller darauf mit einem Ausbau ihrer hochpreisigen Angebote, da sie so auf mehr Einnahmen hoffen können, um ihr Überleben zu sichern.
Weil die PC-Hersteller, unter denen Lenovo nach Stückzahlen der führende Anbieter ist, mit extrem geringen Margen arbeiten, müssten sie steigende Preise für bestimmte Bauteile letztlich auch an die Endkunden weitergeben. Eine Verbesserung der Lage ist laut Lanci zunächst nicht absehbar, so dass es nicht nur im ersten Quartal höhere Preise geben werde, sondern wohl auch bis in das nächste Jahr hinein.
Analysten gehen nach Angaben von Gartner davon aus, dass die Hersteller teilweise auch auf ihrer Seite die Preise etwas anheben, um größere Gewinne zu erzielen. Traditionell lag die Marge bei PCs in den letzten Jahren ohnehin nur selten über drei Prozent. Zum Vergleich: bei Smartphones sind Margen jenseits der 100-Prozent-Marke gerade bei High-End-Geräten durchaus üblich.
Ein weiterer Grund für die steigenden Durchschnittspreise bei PCs sind nach Meinung von Marktbeobachtern auch Veränderungen der Demographie im schrumpfenden PC-Markt. So würden besser verdienende Kunden und Spielefans gern auch mehr Geld für ihren Rechner ausgeben. Natürlich reagieren die Hersteller darauf mit einem Ausbau ihrer hochpreisigen Angebote, da sie so auf mehr Einnahmen hoffen können, um ihr Überleben zu sichern.
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