Amazon baut sein erstes eigenes Drehkreuz für Luftfracht
Der weltgrößte Online-Händler Amazon baut sich einen Frachtflughafen. Das Unternehmen wird innerhalb der nächsten Jahre eine Milliardeninvestition tätigen, um ein eigenes Drehkreuz für Luftfracht aufzubauen. Standort ist der Flughafen der Stadt Cincinnati im US-Bundesstaat Kentucky.
Wie Cincinnati.com berichtet, will Amazon insgesamt rund 1,49 Milliarden Dollar investieren, um seinen ersten eigenen Luftfrachtstandort aufzubauen. Dabei sollen rund 2700 Arbeitsplätze entstehen und rund 364 Hektar Land bebaut werden. Die neuen Einrichtungen von Amazon sollen in der Stadt Hebron in Kentucky enstehen, wenige Kilometer neben dem Cincinnati / Northern Kentucky Airport.
Diese Amazon Prime Air Maschinen wird man in Kentucky künftig häufig sehen
Nach Angaben der örtlichen Medien ist Amazons neuer Luftfrachtstandort die größte Investition eines Unternehmens im Norden von Kentucky überhaupt. Bisher betreibt Amazon in Hebron bereits mehrere sogenannte Fulfillment-Center, also Versandzentren, nutzt aber für die Auslieferung der Waren von dort die Dienstleistungen von Lieferdiensten wie UPS und FedEx. Die beiden Firmen haben in nur 160 Kilometern Entfernung in Louisville jeweils ihre größten Verteilzentren eingerichtet.
DHL, die Pakettochter der Deutschen Post AG, betreibt am Flughafen Cincinnati ebenfalls eines ihrer großen Frachtdrehkreuze. Durch den Neubau in Hebron will Amazon nach Meinung von Experten vor allem seine Abhängigkeit von FedEx und UPS reduzieren, gleichzeitig aber auch Kapazitäten für Zeiten von besonders hoher Nachfrage schaffen. Von dem Neubau dürfte deshalb auch DHL profitieren.
Amazon ist schon jetzt einer der größten Arbeitgeber im US-Bundesstaat Kentucky, beschäftigt man doch bereits mehr als 10.000 Menschen in insgesamt 11 Versandzentren. Im letzten Jahr hatte das Unternehmen Verträge mit zwei Fluggesellschaften geschlossen, um 40 Flugzeuge zu leasen, die langfristig Teil einer als Prime Air bezeichneten hauseigenen Frachtfluglinie werden sollen. Bisher sind bereits 16 dieser Maschinen im Einsatz.
Diese Amazon Prime Air Maschinen wird man in Kentucky künftig häufig sehen
Nach Angaben der örtlichen Medien ist Amazons neuer Luftfrachtstandort die größte Investition eines Unternehmens im Norden von Kentucky überhaupt. Bisher betreibt Amazon in Hebron bereits mehrere sogenannte Fulfillment-Center, also Versandzentren, nutzt aber für die Auslieferung der Waren von dort die Dienstleistungen von Lieferdiensten wie UPS und FedEx. Die beiden Firmen haben in nur 160 Kilometern Entfernung in Louisville jeweils ihre größten Verteilzentren eingerichtet.
DHL, die Pakettochter der Deutschen Post AG, betreibt am Flughafen Cincinnati ebenfalls eines ihrer großen Frachtdrehkreuze. Durch den Neubau in Hebron will Amazon nach Meinung von Experten vor allem seine Abhängigkeit von FedEx und UPS reduzieren, gleichzeitig aber auch Kapazitäten für Zeiten von besonders hoher Nachfrage schaffen. Von dem Neubau dürfte deshalb auch DHL profitieren.
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