Display für mobile Systeme mit einem Hundertstel des Stomverbrauchs
Der Stromverbrauch von Displays ist einer der Hauptfaktoren, die den Nutzungsumfang mobiler Systeme einschränken. Das soll eine neue Technologie nun ändern, die in Dresden entwickelt wurde. Sie soll vor allem dort zum Einsatz kommen, wo faktisch kein Platz für einen ausreichend großen Akku ist.
Die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) sehen den ersten Anwendungsbereich der Display-Technik beispielsweise in Datenbrillen, wie sie Google mit seinem Glass-System unter die Leute bringen wollte. Einen leistungsfähigen Akku kann man in diesen noch schlechter verbauen als in einer Armbanduhr.
Das Problem ist hier bisher aber nicht nur der sehr eingeschränkte Energievorrat, der solche Datenbrillen nur auf eine gute Stunde Laufzeit bringt. Auch werden die Prozessoren zur Berechnung der Bilder für die extrem kompakte Bauweise zu warm, was beim Träger unangenehm auffallen kann. Auch hier muss entsprechend optimiert werden.
Die Unterschiede im Energieverbrauch sind beträchtlich: Während ein arbeitendes Display der bisher verfügbaren Datenbrillen rund 200 Milliwatt benötigte, genügen dem neuen System 2 bis 3 Milliwatt. In Verbindung mit einem neu konstruierten kleinen OLED-Panel soll trotzdem ausreichend Leuchtkraft vorhanden sein.
Das Problem ist hier bisher aber nicht nur der sehr eingeschränkte Energievorrat, der solche Datenbrillen nur auf eine gute Stunde Laufzeit bringt. Auch werden die Prozessoren zur Berechnung der Bilder für die extrem kompakte Bauweise zu warm, was beim Träger unangenehm auffallen kann. Auch hier muss entsprechend optimiert werden.
Selektives Bild
Dafür haben die Forscher die Controller eines kleinen Displays so optimiert, dass nicht mehr das gesamte Bild mit einer hohen Frequenz neu gezeichnet wird. Die Elektronik sorgt dafür, dass von Grund auf nur die Pixel neu angesprochen werden, auf denen sich auch tatsächlich etwas verändert. Das soll selbst bei Videos gut funktionieren. Gibt es hier etwa eine feste Kamera-Position und ein Schauspieler bewegt sich durch den Bildausschnitt, rendert das System nur diesen, lässt den Hintergrund aber unverändert bestehen. Noch höhere Einsparungen erreicht man hier bei der Darstellung von Anwendungs-Oberflächen wie beispielsweise den Karten von Navigations-Applikationen.Die Unterschiede im Energieverbrauch sind beträchtlich: Während ein arbeitendes Display der bisher verfügbaren Datenbrillen rund 200 Milliwatt benötigte, genügen dem neuen System 2 bis 3 Milliwatt. In Verbindung mit einem neu konstruierten kleinen OLED-Panel soll trotzdem ausreichend Leuchtkraft vorhanden sein.
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