WinFuture Exklusiv
Huawei installiert Microsoft-Apps auf seinen Android-Geräten vor
Mit dem chinesischen Hersteller Huawei hat Microsoft offenbar einen weiteren Partner gefunden, der gewillt ist, Apps des US-Softwarekonzerns auf seinen Android-Geräten vorzuinstallieren. Seit kurzem werden die ersten Huawei-Tablets mit vorinstallierten Office-Apps von Microsoft vertrieben.
Huawei hat ohne die sonst übliche große Ankündigung durch Microsoft offensichtlich begonnen, einige Apps der Redmonder zumindest auf seinen Tablets in vorinstallierter Form mitzuliefern. Auf dem neuen Huawei MediaPad M3, das wir hier in einem Unboxing-Video vorstellten, sind nun in einem "Microsoft" genannten Ordner Word, Excel, PowerPoint und Outlook in den mobilen Versionen für Android-Geräte zu finden.
Microsofts Office-Apps sind jetzt auch...
...auf den Tablets von Huawei vorinstalliert.
Dass Huawei die Office-Apps mitliefert, ist offenbar vollkommen neu, denn auf einigen erst kurz vor dem M3 eingeführten bzw. vorgestellten Geräten sind sie noch nicht zu finden. Beim MediaPad T2 10.0 Pro fehlen die Microsoft-Programme genauso wie auf dem Huawei Nova Plus, das erst in Kürze tatsächlich in Deutschland auf den Markt kommt.
Anders als Samsung verzichtet Huawei offenbar auf die Vorinstallation von Skype und OneDrive. Genaue Details zu dem Deal zwischen Huawei und Microsoft rund um die Auslieferung der Office-Apps mit Tablets wie dem M3 liegen bisher noch nicht vor - schließlich steht eine eventuelle Ankündigung noch aus.
Wahrscheinlich bekommt Huawei im Gegenzug die Möglichkeit, sich vor möglichen Patentklagen von Microsoft bezüglich der Verwendung von geschützten Technologien der Redmonder bei seinen Android-Geräten zu schützen. Microsoft kann wiederum seine inzwischen auch oft für Android erhältlichen Apps einem größeren Publikum präsentieren und so vielleicht Nutzer gewinnen.
Das Huawei MediaPad M3 8.4 ist seit kurzem im deutschen Handel zu haben, wobei es preislich bei 320 Euro für die Basis-Variante ohne LTE losgeht. Wer 30 Euro mehr drauflegt, bekommt ein gut verarbeitetes High-End-Tablet, mit dem man überall mobil online gehen kann. Microsoft setzt seit Jahren auf eine zweigleisige Strategie, um aus seinen Produkten und den Patenten gleichermaßen Gewinn zu schlagen.
Die Redmonder haben mit einem Großteil der Gerätehersteller nach und nach Verträge geschlossen, in denen diese entweder für jedes ihrer Smartphones und Tablets auf Android-Basis einen einstelligen Dollar-Betrag für die Verwendung von Microsofts Technologien zahlen. Gleichzeitig bietet man den Hardware-Machern an, dass sie Microsofts Android-Apps ab Werk vorinstallieren, was wohl gleichzeitig eine Senkung der "Patentabgabe" zur Folge haben dürfte.
Microsofts Office-Apps sind jetzt auch...
...auf den Tablets von Huawei vorinstalliert.
Dass Huawei die Office-Apps mitliefert, ist offenbar vollkommen neu, denn auf einigen erst kurz vor dem M3 eingeführten bzw. vorgestellten Geräten sind sie noch nicht zu finden. Beim MediaPad T2 10.0 Pro fehlen die Microsoft-Programme genauso wie auf dem Huawei Nova Plus, das erst in Kürze tatsächlich in Deutschland auf den Markt kommt.
Anders als Samsung verzichtet Huawei offenbar auf die Vorinstallation von Skype und OneDrive. Genaue Details zu dem Deal zwischen Huawei und Microsoft rund um die Auslieferung der Office-Apps mit Tablets wie dem M3 liegen bisher noch nicht vor - schließlich steht eine eventuelle Ankündigung noch aus.
Wahrscheinlich bekommt Huawei im Gegenzug die Möglichkeit, sich vor möglichen Patentklagen von Microsoft bezüglich der Verwendung von geschützten Technologien der Redmonder bei seinen Android-Geräten zu schützen. Microsoft kann wiederum seine inzwischen auch oft für Android erhältlichen Apps einem größeren Publikum präsentieren und so vielleicht Nutzer gewinnen.
Das Huawei MediaPad M3 8.4 ist seit kurzem im deutschen Handel zu haben, wobei es preislich bei 320 Euro für die Basis-Variante ohne LTE losgeht. Wer 30 Euro mehr drauflegt, bekommt ein gut verarbeitetes High-End-Tablet, mit dem man überall mobil online gehen kann. Microsoft setzt seit Jahren auf eine zweigleisige Strategie, um aus seinen Produkten und den Patenten gleichermaßen Gewinn zu schlagen.
Die Redmonder haben mit einem Großteil der Gerätehersteller nach und nach Verträge geschlossen, in denen diese entweder für jedes ihrer Smartphones und Tablets auf Android-Basis einen einstelligen Dollar-Betrag für die Verwendung von Microsofts Technologien zahlen. Gleichzeitig bietet man den Hardware-Machern an, dass sie Microsofts Android-Apps ab Werk vorinstallieren, was wohl gleichzeitig eine Senkung der "Patentabgabe" zur Folge haben dürfte.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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