Sony kritisiert die Marketing-Strategie von No Man's Sky
Das Weltraum-Abenteuer No Man's Sky hat mit vollmundigen Versprechen zum Start viele Käufer enttäuscht. Ob diese Marketing-Strategie auch dem Sony-Konzern stark geschadet hat, erläutert jetzt der Chef der Sony Worldwide Studios, Shuhei Yoshida, in einem Interview mit Eurogamer und kritisiert den Entwickler für die Wahl seiner PR-Helfer.
Dass man wirklich unrealistische Erwartungen im Vorfeld des
No Man's Sky-Launches geschürt hat sei wohl das größte Problem des Indie-Entwicklers Hello Games, meint jetzt auch der Sony Worldwide Studios CEO Shuhei Yoshida. Nach dem in den letzten Wochen viel über die Rückgabemöglichkeit des Spiels diskutiert wurde, hat sich der CEO nun einmal bei Eurogamer zu Wort gemeldet.
Mehr dazu: No Man's Sky: Nutzer stoßen auf große Kulanz und werden beschimpft
Yoshida meinte zum Beispiel, er sei nicht der Richtige, der beurteilen könne, ob No Man's Sky der Marke Sony geschadet habe. Aber er verstehe, warum Käufer der ersten Stunde enttäuscht seien, auch wenn er selbst diese Enttäuschung nicht teilen könne. Yoshida finde das Spiel noch immer gelungen und habe durch seinen frühen Einblick in die Entwicklung vor allem ein Gefühl für das Problem von Hello Games, Erwartungen nicht zu erfüllen. Indirekt bestätigt Sony damit die größten Kritikpunkte der Gamer-Community. Denen aber zuzustimmen würde auch bedeuten, die Rückgabe-Möglichkeit des No Man's Sky-Kaufs über PSN für alle Kunden zu öffnen. Das wird Sony so aber erst einmal nicht zulassen. Ein Großteil der von Nutzern angeforderten Refunds wird derzeit von Sony abgelehnt. Der Druck von Seiten der Spieler ist (noch) nicht groß genug.
No Man's Sky: Patch soll PC- und PS4-Spielern helfen
Schlechte Entscheidungen
Dabei hat es Yoshida vermieden, eine deutliche Kritik in Richtung Hello Games laut werden zu lassen. Yoshida spricht leider von schlechten Entscheidungen. Wer aber aufmerksam liest, entdeckt nur die höfliche Zurückhaltung, die Sony seinem Geschäftspartner in der Öffentlichkeit zukommen lässt.Mehr dazu: No Man's Sky: Nutzer stoßen auf große Kulanz und werden beschimpft
Yoshida meinte zum Beispiel, er sei nicht der Richtige, der beurteilen könne, ob No Man's Sky der Marke Sony geschadet habe. Aber er verstehe, warum Käufer der ersten Stunde enttäuscht seien, auch wenn er selbst diese Enttäuschung nicht teilen könne. Yoshida finde das Spiel noch immer gelungen und habe durch seinen frühen Einblick in die Entwicklung vor allem ein Gefühl für das Problem von Hello Games, Erwartungen nicht zu erfüllen. Indirekt bestätigt Sony damit die größten Kritikpunkte der Gamer-Community. Denen aber zuzustimmen würde auch bedeuten, die Rückgabe-Möglichkeit des No Man's Sky-Kaufs über PSN für alle Kunden zu öffnen. Das wird Sony so aber erst einmal nicht zulassen. Ein Großteil der von Nutzern angeforderten Refunds wird derzeit von Sony abgelehnt. Der Druck von Seiten der Spieler ist (noch) nicht groß genug.
Viel schlechtes Feedback
Sony hatte sich zum Start von No Man's Sky die exklusiven Konsolen-Rechte gesichert. Mit dem heutigen Wissensstand war das sicherlich kein gutes Geschäft für Sony, denn man hat nun eine lange Liste an wirklich schlechtem Kunden-Feedback abzuarbeiten. Käufer fühlen sich betrogen, was die versprochenen Features betrifft und wenden sich entsprechend an die Plattform, bei der sie das Spiel erworben haben, also bei den Konsolenspielern die No Man's Sky als Download gekauft habe an das Sony Playstation Network.No Man's Sky: Patch soll PC- und PS4-Spielern helfen
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