Apple gibt Intel-Modemsparte einen Sinn:
Neues iPhone funkt mit Intel
Während Intel den Vertrieb eigener CPUs für mobile Endgeräte wegen Erfolglosigkeit kürzlich praktisch komplett aufgab, hat mit Apple zumindest die Modemsparte des weltgrößten Halbleiterherstellers anscheinend einen neuen Großkunden an Land gezogen. Angeblich bekommen die nächsten iPhones Modems von Intel.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld von Apple und Intel berichtet, ist es Intel gelungen, Qualcomm bei einigen Versionen der kommenden iPhones als Lieferanten der wichtigen Mobilfunkmodems zu verdrängen. Während die für Verizons CDMA-Netze und den chinesischen Markt vorgesehenen Modelle des iPhone "7" mit Qualcomm-Modems funken sollen, wird bei den in den USA und Europa vertriebenen Versionen angeblich ein Intel-Modem zum Einsatz kommen.
Für Apple ist der angeblich kürzlich mit Intel geschlossene Vertrag über die Lieferung von Modemchips eine Möglichkeit, seine Abhängigkeiten von bestimmten Lieferanten für bestimmte Kernkomponenten seiner Smartphones zu reduzieren. Intel kann hingegen mit Apple den ersten wirklich großen Kunden für seine Smartphone-Modems verzeichnen, nachdem die entsprechende Unternehmenssparte an Bedeutung verlor und zunehmend Verluste einfuhr.
Tatsächlich hat Intel aktuell einen Markanteil von weniger als einem Prozent im Markt für Mobilfunkmodems - obwohl die aus der Übernahme von Infineon hervorgegangene Modemsparte einst das Modem für das erste iPhone lieferte. Qualcomm behält jedoch weiterhin den Löwenanteil für sich, so dass nun spekuliert wird, dass Apple eigentlich nur versucht, Druck auf Qualcomm auszuüben, um niedrigere Preise für die Funkchips herauszuschlagen.
Aktuell zahlt Apple pro iPhone nach Meinung von Analysten rund 15 Dollar für die Mobilfunkmodems. Im Zuge der Verwendung von Intels Chips könnte man deshalb auf einem niedrigeren Preis bestehen. Allerdings sollen die Intel-Modems in ihrer Leistung den Qualcomm-Gegenstücken noch immer nicht ganz das Wasser reichen können, vor allem was die möglichen Übertragungsratean angeht.
Für Apple ist der angeblich kürzlich mit Intel geschlossene Vertrag über die Lieferung von Modemchips eine Möglichkeit, seine Abhängigkeiten von bestimmten Lieferanten für bestimmte Kernkomponenten seiner Smartphones zu reduzieren. Intel kann hingegen mit Apple den ersten wirklich großen Kunden für seine Smartphone-Modems verzeichnen, nachdem die entsprechende Unternehmenssparte an Bedeutung verlor und zunehmend Verluste einfuhr.
Tatsächlich hat Intel aktuell einen Markanteil von weniger als einem Prozent im Markt für Mobilfunkmodems - obwohl die aus der Übernahme von Infineon hervorgegangene Modemsparte einst das Modem für das erste iPhone lieferte. Qualcomm behält jedoch weiterhin den Löwenanteil für sich, so dass nun spekuliert wird, dass Apple eigentlich nur versucht, Druck auf Qualcomm auszuüben, um niedrigere Preise für die Funkchips herauszuschlagen.
Aktuell zahlt Apple pro iPhone nach Meinung von Analysten rund 15 Dollar für die Mobilfunkmodems. Im Zuge der Verwendung von Intels Chips könnte man deshalb auf einem niedrigeren Preis bestehen. Allerdings sollen die Intel-Modems in ihrer Leistung den Qualcomm-Gegenstücken noch immer nicht ganz das Wasser reichen können, vor allem was die möglichen Übertragungsratean angeht.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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