Netflix: Konkurrieren nicht mit Amazon, sondern mit ganzem Web
Bei Netflix ist man über die verschiedenen Versuche anderer Streaming-Anbieter, schnell mehr Kunden zu gewinnen, nicht gerade beunruhigt. In Amazon und Co. sieht man zum jetzigen Zeitpunkt schlicht noch nicht die entscheidende Konkurrenz, mit der man sich auseinandersetzen muss.
Kurz vor der Vorstellung des aktuellen Bilanzberichtes von Netflix kam die Nachricht herein, dass Amazon zukünftig auch monatliche Abonnements für seinen Videodienst anbieten werde - und dies noch etwas günstiger als Netflix. Dies sei aber, so Netflix-Chef Reed Hastings, schlicht ein normaler Bestandteil der Entwicklung vom linearen Fernsehen zum Internet-TV.
"Hulu macht einige sehr gute Sachen, Amazon tut es, HBO und Showtime auch", sagte er laut einem Bericht von GeekWire. Es gebe eines ganze Reihe von Konkurrenten, die hart daran arbeiten, ihr Bestes zu geben. "Der gesamte Internet-TV-Markt wächst und ersetzt das lineare Fernsehen - da ist es nur natürlich, dass viele versuchen aufzuspringen."
Netflix könne sich laut Hastings aber nicht voll darauf konzentrieren, was die anderen Streaming-Anbieter tun. Denn im Grunde geht es insgesamt darum, dass jeder ein möglichst großes Stück von der Aufmerksamkeitsspanne jedes Nutzers haben möchte. Wenn Anwender gerade nicht auf Netflix Video-Inhalte anschauen, seien sie entweder beim Kabelfernsehen, bei Spielen, auf Facebook oder anderswo im Netz beschäftigt.
Auch wenn die direkten Konkurrenten stark zulegen, sei noch immer genug Raum, um selbst viele neue Kunden zu gewinnen. Wie Hastings ausführte, sei man überzeugt davon, dass langfristig quasi jeder Filme und Serien online ansieht und nicht mehr im klassischen Fernsehen. Bei aktuell etwas mehr als 80 Millionen Netflix-Nutzern weltweit sei also noch ausreichend Potenzial vorhanden.
"Hulu macht einige sehr gute Sachen, Amazon tut es, HBO und Showtime auch", sagte er laut einem Bericht von GeekWire. Es gebe eines ganze Reihe von Konkurrenten, die hart daran arbeiten, ihr Bestes zu geben. "Der gesamte Internet-TV-Markt wächst und ersetzt das lineare Fernsehen - da ist es nur natürlich, dass viele versuchen aufzuspringen."
Netflix könne sich laut Hastings aber nicht voll darauf konzentrieren, was die anderen Streaming-Anbieter tun. Denn im Grunde geht es insgesamt darum, dass jeder ein möglichst großes Stück von der Aufmerksamkeitsspanne jedes Nutzers haben möchte. Wenn Anwender gerade nicht auf Netflix Video-Inhalte anschauen, seien sie entweder beim Kabelfernsehen, bei Spielen, auf Facebook oder anderswo im Netz beschäftigt.
Kampf um Aufmerksamkeit
"Es gibt so viel da draußen", so der Netflix-Chef. Das eigene Wachstum werde daher nicht dadurch vorangetrieben, dass man sich ständig mit anderen Streaming-Anbietern auseinandersetze, sondern selbst mit guten Services glänzt und die sprunghaften Nutzer so nicht an andere Angebote verliert, weil sie beispielsweise warten müssen, bis ein Video startet.Auch wenn die direkten Konkurrenten stark zulegen, sei noch immer genug Raum, um selbst viele neue Kunden zu gewinnen. Wie Hastings ausführte, sei man überzeugt davon, dass langfristig quasi jeder Filme und Serien online ansieht und nicht mehr im klassischen Fernsehen. Bei aktuell etwas mehr als 80 Millionen Netflix-Nutzern weltweit sei also noch ausreichend Potenzial vorhanden.
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