Flickr macht Upload kostenpflichtig, schießt sich ins eigene Knie
Ein "Schritt zurück" ist wohl die noch freundlichste Formulierung für die Entscheidung von Flickr bzw. Yahoo, seinen automatischen Uploader kostenpflichtig zu machen. Denn der "Uploadr" kann ab sofort nur noch per Flickr-Pro-Abo genutzt werden. Das hat zahlreiche Nutzer verärgert, es dürfte schon bald ein Massenexodus folgen. Freuen wird sich vor allem Google Fotos, wo ein derartiger Uploader nach wie vor (kostenlos) verfügbar ist.
Die Maßnahme von Flickr ist in der Tat regelrecht absurd: Denn im vergangenen Mai konnte man mit App-Version 4.0 sowie einem neuen Web-Interface und erweiterten Funktionen viele Nutzer (zurück)gewinnen. Vor allem der Uploadr begeisterte Foto-Fans, da damit die Organisation von Bildern dank cleveren Funktionen besonders leicht und bequem von der Hand ging.
Flickr wurde für den Uploadr bejubelt, der Pionier unter den Foto-Communitys und -Hostern hatte damit ein wichtiges Argument im Kampf gegen die mittlerweile zahlreichen oder gar unzähligen Wettbewerber. Yahoo will nun aber offenbar die vielen zurückgekehrten Nutzer "melken" und sie zu Pro zu bringen.
Man hat in dieser Kalkulation aber wohl vergessen, dass die Rückkehrer schon einmal verärgert Flickr den Rücken zugekehrt haben. Deshalb wird es ihnen nun wohl nicht schwerfallen, das neuerlich zu tun und dieses Mal wahrscheinlich endgültig. Freuen wird das sicherlich vor allem Google, da der Foto-Uploader bzw. -Dienst des Suchmaschinenriesen ganz ähnliche Funktionen bietet.
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"Flickr ist effektiv tot"
Yahoo will die Umstellung den Nutzern mit einer 30-prozentigen Ermäßigung auf das normalerweise 50 Dollar (pro Jahr) teure Pro-Abo schmackhaft machen. Das aber dürfte kaum gelingen, denn effektiv kann man den Schritt als Schuss ins eigene Knie bezeichnen: Medien gehen mit der Entscheidung entsprechend hart ins Gericht, The Verge schreibt, dass das "letztlich den Tod des Yahoo-Dienstes markiert", Wired titelt, dass es für alle an der Zeit sei, "Flickr aufzugeben."Die Maßnahme von Flickr ist in der Tat regelrecht absurd: Denn im vergangenen Mai konnte man mit App-Version 4.0 sowie einem neuen Web-Interface und erweiterten Funktionen viele Nutzer (zurück)gewinnen. Vor allem der Uploadr begeisterte Foto-Fans, da damit die Organisation von Bildern dank cleveren Funktionen besonders leicht und bequem von der Hand ging.
Flickr wurde für den Uploadr bejubelt, der Pionier unter den Foto-Communitys und -Hostern hatte damit ein wichtiges Argument im Kampf gegen die mittlerweile zahlreichen oder gar unzähligen Wettbewerber. Yahoo will nun aber offenbar die vielen zurückgekehrten Nutzer "melken" und sie zu Pro zu bringen.
Man hat in dieser Kalkulation aber wohl vergessen, dass die Rückkehrer schon einmal verärgert Flickr den Rücken zugekehrt haben. Deshalb wird es ihnen nun wohl nicht schwerfallen, das neuerlich zu tun und dieses Mal wahrscheinlich endgültig. Freuen wird das sicherlich vor allem Google, da der Foto-Uploader bzw. -Dienst des Suchmaschinenriesen ganz ähnliche Funktionen bietet.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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