HoloLens-Konkurrenz: Google plant eigenständiges VR-Headset
Google arbeitet offenbar an einem eigenen, eigenständig funktionierenden VR-Headset, das Produkten wie Microsofts HoloLens, Oculus Rift oder dem HTC Vive Konkurrenz machen soll. Der Internetkonzern setzt dabei angeblich auf Chips des Startup-Unternehmens Movidius, die Kameras als Quelle für Daten zum Motion-Tracking verwenden.
Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld des inzwischen als Tochterfirma des neugegründeten Alphabet Inc. genannten Mutterkonzerns agierenden Unternehmens berichtet, will Google nicht nur eine weiterentwickelte Version seiner mit Smartphones zu verwendenen VR-Headsets Google Cardboard einführen. Obendrein arbeitet Google angeblich an einem eigenständig arbeitenden VR-Headset, dessen Name noch nicht feststehen soll.
Das VR-Headset von Google soll ohne die Anbindung an ein Smartphone, eine PC oder eine Spielkonsole auskommen. Damit wäre das VR-Headset der Firma aus dem kalifornischen Mountain View eines von wenigen Produkten, das vollkommen ohne einen externen Rechner oder ein Smartphone agieren kann.
Teil der Hardware sind künftig angeblich ein Bildschirm, ein leistungsfähiger Prozessor und Kameras, die die Umgebung wahrnehmen. Mittels eines speziellen Prozessors von Movidius sollen die von den Kameras erfassten Daten unter anderem dazu verwendet werden, die Ausrichtung und Bewegung des Kopfs des Trägers zu erkennen und zur Beeinflussung der auf dem eingebauten Display dargestellten Inhalte zu nutzen.
Der Zeitplan für Googles erstes eigenständiges VR-Headset soll derzeit noch recht unklar sein. So hieß es von einer Quelle, dass der Launch möglicherweise noch in diesem Jahr erfolgen könnte, während eine andere Quelle angab, dass das Projekt noch in den Kinderschuhen steckt und generell noch offen ist, ob man überhaupt einen öffentlichen Launch eines kommerziellen Produkts plant.
Um den neuen VR-Viewer für Smartphones besser nutzbar zu machen, passt Google angeblich sein mobiles Betriebssystem mit speziellen Features an. Unter anderem soll dadurch die Abschaltung des Displays nach einer bestimmten Zeit verhindert werden, heißt es. Die Vorstellung der neuen "Datenbrille" für Smartphones wird aktuell im Zuge von der Entwicklerkonferenz Google I/O erwartet.
Das VR-Headset von Google soll ohne die Anbindung an ein Smartphone, eine PC oder eine Spielkonsole auskommen. Damit wäre das VR-Headset der Firma aus dem kalifornischen Mountain View eines von wenigen Produkten, das vollkommen ohne einen externen Rechner oder ein Smartphone agieren kann.
Teil der Hardware sind künftig angeblich ein Bildschirm, ein leistungsfähiger Prozessor und Kameras, die die Umgebung wahrnehmen. Mittels eines speziellen Prozessors von Movidius sollen die von den Kameras erfassten Daten unter anderem dazu verwendet werden, die Ausrichtung und Bewegung des Kopfs des Trägers zu erkennen und zur Beeinflussung der auf dem eingebauten Display dargestellten Inhalte zu nutzen.
Der Zeitplan für Googles erstes eigenständiges VR-Headset soll derzeit noch recht unklar sein. So hieß es von einer Quelle, dass der Launch möglicherweise noch in diesem Jahr erfolgen könnte, während eine andere Quelle angab, dass das Projekt noch in den Kinderschuhen steckt und generell noch offen ist, ob man überhaupt einen öffentlichen Launch eines kommerziellen Produkts plant.
Neue Cardboard-Version aus Kunststoff
Nachdem schon vor einigen Tagen bekannt wurde, dass Google an einer Neuauflage der für wenig Geld erhältlichen Cardboard-Headsets arbeitet, liefert das WSJ jetzt einige zusätzliche Details. Den Angaben zufolge soll der "Nachfolger" von Google Cardboard nicht mehr aus Pappe gefertigt sein, sondern aus Kunststoff. Außerdem sollen einige Chips und Sensoren enthalten sein, um neue Möglichkeiten zu eröffnen, ähnlich wie Samsung es bereits mit seinen Gear-VR-Modellen vorgemacht hat.Um den neuen VR-Viewer für Smartphones besser nutzbar zu machen, passt Google angeblich sein mobiles Betriebssystem mit speziellen Features an. Unter anderem soll dadurch die Abschaltung des Displays nach einer bestimmten Zeit verhindert werden, heißt es. Die Vorstellung der neuen "Datenbrille" für Smartphones wird aktuell im Zuge von der Entwicklerkonferenz Google I/O erwartet.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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