K4 & K10: LGs neue Einsteiger-Smartphones starten - zu teuer?
LG bringt seine während der CES 2016 in Las Vegas erstmals gezeigten neuen Mittelklasse- und Einsteiger-Smartphones in Form des LG K4 und des LG K10 noch in dieser Woche nach Europa. Damit starten die beiden 4,5 und 5,3 Zoll großen Geräte früher als gedacht, wobei nun auch die Preise feststehen.
Die europäische Variante des LG K10 trägt die Modellnummer LG-K430 und wird hierzulande mit einem 5,3 Zoll großen InCell-Touch-Display aufwarten, das mit 1280x720 Pixeln arbeitet. Im Innern tut hier vermutlich der Qualcomm Snapdragon 410 seinen Dienst, also der 1,2 Gigahertz schnelle Quadcore-SoC auf ARM Cortex-A53-Basis mit integriertem LTE-Modem.
Die deutsche Ausgabe des K10 hat außerdem 1,5 Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 GB internen Flash-Speicher mit der Möglichkeit zur Erweiterung mittels MicroSD-Kartenslot zu bieten. Die Kamera auf der Rückseite arbeitet mit 13 Megapixeln, während die Frontcam immerhin fünf Megapixel erreicht. Auf Premium-Features wie einen Laser-Autofokus oder einen Bildstabilisator muss man hier verzichten. Dennoch lieferte zumindest die Hauptkamera bei einem ersten kurzen Test während der CES erstaunlich gute Bilder.
LG verpasst seinem neuen Spitzenmodell unter den Einsteiger-Smartphones außerdem einen immerhin 2300mAh großen Akku, der dem Gerät in Kombination mit dem sparsamen Prozessor eine recht ordentliche Laufzeit bescheren dürfte. Mit 8,8 Millimetern Bauhöhe ist das in einem neuen, eher in Richtung Premium getrimmten Design mit einer Display-Abdeckung aus 2,5D-gewölbtem Glas versehene LG K10 recht dünn.
Als Betriebssystem läuft leider noch Android 5.1 "Lollipop", was angesichts der Verfügbarkeit der Version 6.0 doch eine Enttäuschung ist. Das LG K10 soll zunächst ab dieser Woche in Russland zu haben sein, bevor es dann gegen Ende Februar auch in Deutschland startet. Die offizielle Preisempfehlung liegt bei heftigen 249 Euro, doch erste Händler listen das K10 bereits für unter 200 Euro.
Die Kameras sind hier auf Sparflamme konzipiert, denn selbst die Hauptkamera muss mit mageren fünf Megapixeln auskommen, während die Frontcam nur zwei MP Auflösung bietet. Der Akku kann hier wie beim K10 bequem getauscht werden und fällt mit 1940mAh für ein Low-End-Smartphone recht groß aus. LTE nach Cat.4 also mit bis zu 150 MBit/s im Downstream wird ebenfalls unterstützt. Das Betriebssystem ist einmal mehr das alte Android 5.1 "Lollipop".
Das LG K4 kommt wie sein großes Schwestermodell zunächst in Russland auf den Markt und landet ab Ende Februar auch bei uns. Dann soll die Preisempfehlung bei üppigen 129 Euro liegen, was jedoch angesichts der Ausstattung und der Verfügbarkeit ähnlich ausgerüsteter aber erheblich günstigerer Konkurrenzprodukte wohl kaum das Interesse der Kunden wecken dürfte. Auch das K4 dürfte daher deutlich günstiger in den Handel starten und wird vermutlich schnell die 100-Euro-Marke untertreffen.
Die deutsche Ausgabe des K10 hat außerdem 1,5 Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 GB internen Flash-Speicher mit der Möglichkeit zur Erweiterung mittels MicroSD-Kartenslot zu bieten. Die Kamera auf der Rückseite arbeitet mit 13 Megapixeln, während die Frontcam immerhin fünf Megapixel erreicht. Auf Premium-Features wie einen Laser-Autofokus oder einen Bildstabilisator muss man hier verzichten. Dennoch lieferte zumindest die Hauptkamera bei einem ersten kurzen Test während der CES erstaunlich gute Bilder.
LG verpasst seinem neuen Spitzenmodell unter den Einsteiger-Smartphones außerdem einen immerhin 2300mAh großen Akku, der dem Gerät in Kombination mit dem sparsamen Prozessor eine recht ordentliche Laufzeit bescheren dürfte. Mit 8,8 Millimetern Bauhöhe ist das in einem neuen, eher in Richtung Premium getrimmten Design mit einer Display-Abdeckung aus 2,5D-gewölbtem Glas versehene LG K10 recht dünn.
Als Betriebssystem läuft leider noch Android 5.1 "Lollipop", was angesichts der Verfügbarkeit der Version 6.0 doch eine Enttäuschung ist. Das LG K10 soll zunächst ab dieser Woche in Russland zu haben sein, bevor es dann gegen Ende Februar auch in Deutschland startet. Die offizielle Preisempfehlung liegt bei heftigen 249 Euro, doch erste Händler listen das K10 bereits für unter 200 Euro.
LG K4: 129 Euro sind zu viel für diese Ausstattung
Das LG K4 ist wie berichtet das neue Low-End-Modell aus dem Smartphone-Lineup der Koreaner. Es wird auch bei uns mit einem 1,0 Gigahertz schnellen Quadcore-SoC von MediaTek daherkommen und bietet ein 4,5 Zoll großes Display mit der FWVGA-Auflösung von 854x480 Pixeln. Immerhin gibt es ein Gigabyte Arbeitsspeicher und acht GB internen Flash-Speicher, wobei auch hier wieder ein MicroSD-Kartenslot mehr Platz schaffen kann.Die Kameras sind hier auf Sparflamme konzipiert, denn selbst die Hauptkamera muss mit mageren fünf Megapixeln auskommen, während die Frontcam nur zwei MP Auflösung bietet. Der Akku kann hier wie beim K10 bequem getauscht werden und fällt mit 1940mAh für ein Low-End-Smartphone recht groß aus. LTE nach Cat.4 also mit bis zu 150 MBit/s im Downstream wird ebenfalls unterstützt. Das Betriebssystem ist einmal mehr das alte Android 5.1 "Lollipop".
Das LG K4 kommt wie sein großes Schwestermodell zunächst in Russland auf den Markt und landet ab Ende Februar auch bei uns. Dann soll die Preisempfehlung bei üppigen 129 Euro liegen, was jedoch angesichts der Ausstattung und der Verfügbarkeit ähnlich ausgerüsteter aber erheblich günstigerer Konkurrenzprodukte wohl kaum das Interesse der Kunden wecken dürfte. Auch das K4 dürfte daher deutlich günstiger in den Handel starten und wird vermutlich schnell die 100-Euro-Marke untertreffen.
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