PS4: Sony schließt PS3-Abwärtskompatibilität nach Xbox-Vorbild aus
Microsofts Xbox-360-Abwärtskompatibilität ist und bleibt das beherrschende Thema der diesjährigen E3: Bis Herbst und dem öffentlichen Start dieses Features verspricht das Redmonder Unternehmen rund 100 Titel, die man auf die Xbox One "importieren" kann. Bei Sony sieht man die Funktion gelassen, vergleichbare Pläne hat man nicht.
Sony habe laut Ryan aber nicht vor, diese Taktik selbst anzuwenden. Denn im japanischen Konzern ist man der Ansicht, dass andere Software-Updates für die PlayStation 4 sinnvoller seien und zudem eigenen Erfahrungen nach (PS2/PS3) nur wenige Spieler tatsächlich von so einer Funktionalität Gebrach machten.
"Es war eine ziemlich komplizierte Ankündigung und ich bin mir nicht sicher, dass ich sie vollkommen verstanden habe. Ich vermute, dass es bei dieser Geschichte noch einige Wendungen geben könnte. Aber wir werden sehen", sagte Ryan (Anmerkung der Redaktion: Nach bisherigen Erfahrungen ist die Funktionsweise alles andere als kompliziert, einen Haken konnten wir - mit Ausnahme der in der Preview begrenzten Anzahl an Games - bisher nicht erkennen).
Es gebe laut Ryan nicht genug Software-Entwickler auf der Welt, um alles machen zu können, weshalb sich jeder Plattform-Anbieter entscheiden müsse. Dabei sei Microsofts Wahl "legitim", aber auch die von Sony, meint Ryan, der sich sichtlich um eine diplomatische Antwort bemühte.
Siehe auch: Die PlayStation 4 hat einen MKV-fähigen Media Player bekommen
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"Legitime Strategie"
Jim Ryan, Chef der europäischen PlayStation-Sparte, lobte die Entscheidung Microsofts grundsätzlich und meinte gegenüber der britischen Gaming-Branchenseite MCV, dass die Xbox-360-Abwärtskompatibilität der Xbox One eine "legitime Strategie" sei, um Xbox 360-Besitzer zum Upgrade auf die dritte Konsole von Microsoft zu bewegen.Sony habe laut Ryan aber nicht vor, diese Taktik selbst anzuwenden. Denn im japanischen Konzern ist man der Ansicht, dass andere Software-Updates für die PlayStation 4 sinnvoller seien und zudem eigenen Erfahrungen nach (PS2/PS3) nur wenige Spieler tatsächlich von so einer Funktionalität Gebrach machten.
"Es war eine ziemlich komplizierte Ankündigung und ich bin mir nicht sicher, dass ich sie vollkommen verstanden habe. Ich vermute, dass es bei dieser Geschichte noch einige Wendungen geben könnte. Aber wir werden sehen", sagte Ryan (Anmerkung der Redaktion: Nach bisherigen Erfahrungen ist die Funktionsweise alles andere als kompliziert, einen Haken konnten wir - mit Ausnahme der in der Preview begrenzten Anzahl an Games - bisher nicht erkennen).
Nach vorne schauen
Bei Sony will man sich stattdessen auf die Erfüllung der Versprechen, die man von Anfang an für die PS4 gemacht hat, konzentrieren. Mit der Konsole wolle man nach vorne blicken und die soziale Komponente ausbauen, Ryan erwähnte unter anderem Features wie SharePlay, "Play as you Download" und Suspend/Resume.Es gebe laut Ryan nicht genug Software-Entwickler auf der Welt, um alles machen zu können, weshalb sich jeder Plattform-Anbieter entscheiden müsse. Dabei sei Microsofts Wahl "legitim", aber auch die von Sony, meint Ryan, der sich sichtlich um eine diplomatische Antwort bemühte.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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