iPhone über Nacht geladen und vom Feuer aus dem Schlaf geholt
Ein iPhone-Nutzer aus Kanada muss Verletzungen auskurieren und Brandschäden in seinem Zimmer beseitigen, nachdem das Gerät Feuer fing. Der Vorfall ereignete sich unglücklicherweise, als der Jugendliche schlief, so dass das Problem nicht zu einem früheren Zeitpunkt behoben und aus der Welt geschafft werden konnte.
An mehreren Stellen am Körper erlitt der 16-Jährige laut einem Bericht der kanadischen Global News Verbrennungen, bis hin zu solchen dritten Grades. Der Zwischenfall ereignete sich zum Beginn dieser Woche. Der Besitzer des Telefons war schlafen gegangen und hatte das Gerät über Nacht zum Laden ans Netzteil gehängt. Durch eine Fehlfunktion brannten bereits Teile der Möbel und des Bettes, als von den durch die Schreie des Jungen geweckten Eltern erste Gegenmaßnahmen eingeleitet werden konnten.
Da ein Feuerlöscher und Wasser aus dem Badezimmer schnell zur Verfügung standen, konnte Schlimmeres verhindert werden und die Feuerwehr hatte nicht mehr allzuviel zu tun. Offiziell laufen die Untersuchungen des Vorfalls noch. Doch es deutet Einiges darauf hin, dass das Ladegerät die Ursache war.
Dabei handelte es sich nicht um das von Apple mitgelieferte Gerät, sondern um einen billigen Ersatz. Diesen hatte man erst kurz zuvor an einer Tankstelle gekauft. Immer wieder bereiten solche preiswerten Geräte Probleme, weil sie nicht gemäß der vorgeschriebenen Sicherheitsnormen konzipiert wurden und bei der billigen Verarbeitung auch selten Wert auf ausreichende Qualität gelegt wird.
Die lokale Feuerwehr nutzte den Vorfall, um erneut vor dem Einsatz solcher Ladegeräte zu warnen. Man ging aber auch noch weiter: Die Empfehlung lautete, mobile Geräte nicht unbedingt über Nacht neben dem Bett aufzuladen, sondern besser an einer sicheren Stelle im Haus. Dafür würde sich beispielsweise die Arbeitsfläche in der Küche anbieten, da diese von Hause aus darauf ausgelegt sind, auch einmal höhere Temperaturen auszuhalten und nicht gleich selbst in Flammen aufzugehen.
Da ein Feuerlöscher und Wasser aus dem Badezimmer schnell zur Verfügung standen, konnte Schlimmeres verhindert werden und die Feuerwehr hatte nicht mehr allzuviel zu tun. Offiziell laufen die Untersuchungen des Vorfalls noch. Doch es deutet Einiges darauf hin, dass das Ladegerät die Ursache war.
Dabei handelte es sich nicht um das von Apple mitgelieferte Gerät, sondern um einen billigen Ersatz. Diesen hatte man erst kurz zuvor an einer Tankstelle gekauft. Immer wieder bereiten solche preiswerten Geräte Probleme, weil sie nicht gemäß der vorgeschriebenen Sicherheitsnormen konzipiert wurden und bei der billigen Verarbeitung auch selten Wert auf ausreichende Qualität gelegt wird.
Die lokale Feuerwehr nutzte den Vorfall, um erneut vor dem Einsatz solcher Ladegeräte zu warnen. Man ging aber auch noch weiter: Die Empfehlung lautete, mobile Geräte nicht unbedingt über Nacht neben dem Bett aufzuladen, sondern besser an einer sicheren Stelle im Haus. Dafür würde sich beispielsweise die Arbeitsfläche in der Küche anbieten, da diese von Hause aus darauf ausgelegt sind, auch einmal höhere Temperaturen auszuhalten und nicht gleich selbst in Flammen aufzugehen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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